Unser Leitartikel:
Heuchelei um »nationale Solidarität«

Ohne Ausnahme votierten die Regierungs- und Oppositionsparteien für den nationalen Notstand und gaben der Regierung damit weitgehende Entscheidungsrechte für die nächsten drei Monate. Würde es Kommunisten in der Chamber geben – und zum Schaden der Lohnabhängigen ist das leider nicht der Fall –, wäre diese Einstimmigkeit im Namen der »nationalen Solidarität« nicht zustande gekommen, denn die Kommunisten hätten sich geweigert, diese Regierung mit einer solchen Machtfülle auszustatten. Die Strafe für die (...)

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»De Mënsch virum Profit«

Forderungen der KPL in der Coronakrise

Die Solidarität der Menschen in unserem Land ist groß angesichts der Coronakrise und ihrer negativen Auswirkungen auf die gesellschaftliche, wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Die KPL bekundet ihrerseits Solidarität mit allen Menschen, die sich dieser Herausforderung in der Arbeitswelt stellen, vor allem die Beschäftigten aus dem Gesundheitswesen, dem Pflegebereich, dem Einzelhandel, dem Reinigungssektor, der Müllentsorgung und staatlichen und kommunalen Verwaltungen.
Die Coronakrise legt (...)

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Coronakrise: Keine Änderung in Sicht

Premier Bettel: »Wir müssen weiter durchhalten«, »unsere Strategie scheint zu funktionieren«

Nach dem Regierungsrat informierten Premier Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert am späten Freitagnachmittag über die aktuelle Lageeinschätzung der Behörden in der Coronakrise. Bis gestern seien 21.458 Tests durchgeführt worden, von denen 2.608 positiv gewesen seien, 121 mehr als am Vortag. Nach einem weiteren Todesfall seien nun 31 COVID-19-Patienten gestorben. Andererseits hätten mittlerweile 174 COVID-19-Patienten das Krankenhaus als geheilt verlassen können und etwa 500 (...)

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Die Mär von der deutsch-französischen Freundschaft

BRD nimmt in Coronakrise wenig Rücksicht auf Frankreich

Jean Rottner, Regionalpräsident der französischen Region Grand Est, war des Lobes voll, als er zu Wochenbeginn der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« Rede und Antwort stand. »Unendlich dankbar« sei er »für die schnelle und unbürokratische Hilfe aus Deutschland«. Sechs Bundesländer hätten sich bereit erklärt, Covid-19-Patienten aus dem besonders hart getroffenen Alsace in ihre Krankenhäuser aufzunehmen, berichtete er: Die Bewohner des Grand Est würden »diese nachbarschaftliche Hilfe nie vergessen«.
Die (...)

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»Längst am Limit«

USA haben die meisten Coronavirusinfizierten weltweit. New York besonders betroffen. Rußland schickt Hilfe

Die Covid-19-Pandemie breitet sich in den USA immer stärker aus. Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist in dem Land mitsamt seiner sogenannten Außengebiete wie Puerto Rico und Guam sowie weltweiter Militärstützpunkte inzwischen weltweit die höchste – noch höher als in Italien und Spanien. Am Donnerstagabend registrierte die Johns-Hopkins-Universität fast 245.600 Infizierte in den Vereinigten Staaten und mehr als 6.000 Menschen, die bisher an der neuartigen Lungenkrankheit gestorben sind. (...)

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