Unser Leitartikel:
Adapto zwischen Gratuität, bürokratischen Schikanen und Verschlechterungen

Bisher bezahlten Menschen mit einer Behinderung 5 Euro für eine Fahrt mit dem Busdienst Adapto und 8 Euro für eine Hin- und Rückfahrt. Eine Begleitperson musste das Gleiche zahlen. Doch ab heute gilt das nicht mehr, denn Adapto wird auf Landesebene für seine Benutzer kostenlos, wie der gesamte öffentliche Transport, mit Ausnahme der Ersten Klasse in den Zügen. Das ist eigentlich erfreulich, aber bis es dazu kam, gab es viele Hürden zu überwinden.
Nachdem die Dreierkoalition von DP, LSAP und Grünen (...)

>> mehr

ACL und ULC fordern Abwrackprämie

Jährliche Mehrkosten von 450 bis 750 Euro: Automobilclub und Konsumentenschutz sehen Autofahrer als »Melkkuh«

Nach dem Bau einer »teuren Tram« durch die Hauptstadt und der Einführung des Nulltarifs im öffentlichen Transport müßten die Autofahrer mal wieder als »Melkkuh« herhalten, hieß es am Freitag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Automobilclub ACL und Konsumentenschutz UCL. Für Fahrer von Benzin- oder Dieselautos führe die Erhöhung der Kraftstoffakzisen um fünf Cent pro Liter, die auf die Berechnung des Kohlendioxidausstoßes nach EU-Regeln zurückzuführende Erhöhung der Kfz-Steuer und die angekündigte (...)

>> mehr

»Fühlen uns auch vom Staat im Stich gelassen«

Am Freitagvormittag trafen sich die Bürgermeister aus den Gemeinden Winseler, Kopstal, Fels, Rümelingen, Mertert und Colmarberg bei ihrem Amtskollegen Tom Jungen in Roeser, um ein eindeutiges gemeinsames Statement abzugeben im Bezug auf die von der Spuerkeess angekündigten Filialschließungen im kommenden Monat. Bereits in der Vorwoche war es zu einem ersten Treffen gekommen. Der Bürgermeister der Gemeinde Hosingen war gestern durch eine Gemeinderatssitzung verhindert, die Gemeinde Bartringen (...)

>> mehr

Spätes Ende eines nationalen Traumas?

Bewegung im Mordfall Olof Palme

Der Mord an Schwedens Ministerpräsidenten Olof Palme gilt bis heute als wichtigster Kriminalfall Skandinaviens. Gleichzeitig ist er einer der größten ungeklärten Mordfälle Europas. 34 Jahre nach der Tat kommt nochmals Bewegung in die Ermittlungen – vielleicht zum letzten Mal.
Für die Schweden bleibt es auch 34 Jahre nach dem Mord ein nationales Trauma: Am 28. Februar 1986 wurde ihr damaliger Regierungschef Olof Palme auf dem Heimweg vom Kino in Stockholm auf offener Straße ermordet. Ein (...)

>> mehr

Wahlenthaltung als Protest

Wirtschaftskrise und USA-Aggression bestimmen die Wahl im Iran

Im Mai 2018 verließen die USA das Atomabkommen mit dem Iran und verhängten in der Folge die schärfsten Sanktionen gegen das Land. Nur Tage vor der Parlamentswahl vom 21. Februar folgten – wieder einmal – neue Sanktionen. Betroffen sind fünf Mitglieder des iranischen »Wächterrats«. Sie hatten die Eignung von Kandidaten für die Parlamentswahlen geprüft.
Im Januar hatte der iranische Präsident Rohani die Wahlkommission aufgefordert, alle 16.000 Kandidaten, die sich registrieren wollten, zur Wahl (...)

>> mehr