Unser Leitartikel:
So kann es nicht weitergehen!

Aus den Betrieben hört man immer häufiger, dass die Posten unterbesetzt sind, das Arbeitsvolumen, das die Belegschaften zu bewältigen haben, permanent wächst. Völlige Erschöpfung bis hin zu zunehmenden psychischen Erkrankungen ist die logische Folge. Von Erwerbstätigen, die an Burnout erkranken, ist aus den Betrieben jedenfalls immer häufiger zu hören.
Doch statt neue Arbeitskräfte einzustellen und damit das Personal zu entlasten, wird weiter abgebaut, indem normale Abgänge immer seltener ersetzt (...)

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Zwischen Eigenständigkeit und Fusion mit dem OGBL

Am 14. Oktober 2017 hatte der Kongress der Gewerkschaft FNCTTFEL-Landesverband beschlossen, dass mit dem OGBL Gespräche über eine enge Zusammenarbeit – »bis hin zu einer Fusion« – geführt werden sollten.
Gestern bestätigte Georges Merenz, Präsident des Landesverbandes, in einer RTL-Sendung, dass der für den 2. Dezember dieses Jahres einberufene außerordentliche Kongress des Verbandes sich mit dieser Frage beschäftigen werde. Im Vorfeld dieser Tagung wird der Verbandsrat, der am 26. November tagen (...)

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Mehr Kaufkraft für 1300 Staatsdiener

Eingangs der gestrigen öffentlichen Sitzung gedachte Chamber-Präsident Etgen ausführlich seinem verstorbenen Parteikollegen Marcel Mart, erwähnte, daß er als Energieminister die »Atomzentrale in Remerschen untertützte«, ohne hinzuzufügen, daß er das mit der Prophezeiung verband, sonst gingen die Lichter aus. Es folgte die Fragerei, bei der Abgeordnete in zwei Minuten fragen und Minister in vier Minuten antworten. Sinnigerweise begann das mit der Verlängerung der Lebenszeit der Atomreaktoren in (...)

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»Se sollen eens ginn!«

In den vergangenen Wochen hatte eine Plakatkampagne der Hilfsorganisation SOS Faim für einige Aufregung und sogar Anzeigen wegen rassistischen Umtrieben bei der Polizei gesorgt.
Zunächst begrüßte SOS-Faim-Direktor Thierry Defense am Dienstagmorgen diese Reaktionen ausdrücklich. Sie würden zeigen, daß Rassistische oder xenophobe Inhalte in Luxemburg nicht gern gesehen oder toleriert würden. Anschließend klärte er auf, was es mit dieser Aktion auf sich hatte: Sie war erst die Einleitung zur (...)

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Geschäfte sichern

Chinesischer Onlineriese Alibaba kündigt trotz Ausnahmezustands in Hongkong Börsengang an. Peking will Abhängigkeit von Wall Street verringern

Es könnte der größte Deal seit 2010 an der Börse in Hongkong werden: Der Internetkonzern Alibaba, das aktuell wertvollste Unternehmen in der Volksrepublik China und nach Marktwert eines der größten der Welt, plant eine Zweitnotierung in der südchinesischen Metropole. 500 Millionen Aktien will Alibaba verkaufen und damit bis zu 13,4 Milliarden US-Dollar kassieren. Der Börsengang ist für den 26. November geplant.
Gelingt der Coup, dann wäre es die weltgrößte grenzüberschreitende Zweitnotierung (...)

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