Zeit sich zu wehren, Zeit zu kämpfen!

Eins ist Fakt: Viele Jugendliche sind politikverdrossen oder haben kein, beziehungsweise ein geringes Interesse, was Politiker in den Gemeinderäten oder im Parlament beschlossen haben oder beschließen werden... Und selbst wenn die jungen Leute wissen wollen, worum es wirklich geht, dann haben sie kaum Möglichkeiten dazu.

Dennoch: In Zeiten, wo politische und soziale Rechte und Freiheiten von den Herrschenden in Frage gestellt und abgebaut werden, wo Reichtum zunehmend von unten nach oben umverteilt wird, wo Massenarbeitslosigkeit und Armut immer größer werden, wo Rassismus und andere reaktionäre Ideen immer mehr an Boden gewinnen, wo Krisen und Kriege Millionen von Menschen ins Unglück oder in den Tod stürzen, wo der Kapitalismus wieder zu sich selbst findet und somit rabiater wird, werden auch hierzulande immer mehr Leute nicht nur nach den Ursachen, sondern auch nach Alternativen fragen.

Die lernende und arbeitende Jugend in diesem Lande braucht jetzt erst recht eine starke und schlagkräftige politische Jugendorganisation, die sich nicht nur für ihre Rechte in den Schulen, Lyzeen und Betrieben einsetzt, sondern auch diesen Kampf langfristig mit der Überwindung des Kapitalismus und den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft verbindet. Dem einen oder anderen ist es bereits aufgefallen: Seit einiger Zeit haben sich etliche Jugendliche in der Jeunesse Communiste Luxembourgeoise (JCL) zusammengeschlossen, um diesem Anspruch (wieder) gerecht zu werden.

Aller Anfang ist schwer, aber das wird die Jungkommunisten nicht davon aufhalten, ihre Forderungen zu stellen, aktiv zu werden und die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen.

Zeit sich zu wehren, Zeit zu kämpfen!

Christophe Bartz

Donnerstag 15. Januar 2009