Nationale Politik

Letzter Eintrag : 24. April.

Wahlkampfrede zur Lage der Nation

Gestern war im Rahmen des sogenannten »europäischen Semesters«, wo untertänigst zu Monatsende der EU-Kommission die kurz- und mittelfristige Budgetpolitik zur Genehmigung zu unterbreiten ist, die Reihe am Premier, um in der Chamber die Sicht der Regierung zur Lage der Nation bekannt zu geben. Da im Oktober Wahlen sind, konnte es nicht darum gehen, was diese Regierung für die Zukunft plant. Also war Zeit für Selbstbeweihräucherung und Wahlkampfgetöse, aber nicht wirklich viel, denn es sollte nur 55 (...)

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Ungleichheiten im Gesundheitsbereich wegen der hohen Kosten

Neben der Ungleichheit bei den Einkommen, den Löhnen und den Steuern, gibt es eine weitere Ungleichheit, welche die »Chambre des Salariés« in ihrem Sozialpanorama 2018 aufgreift: die Ungleichheit im Bereich Gesundheit.
Noch bis zum Jahr 2009 stieg die Zufriedenheit im Zusammenhang mit den eigenen Gesundheitsbedürfnissen im Großen und Ganzen in Luxemburg, dann aber zeichnete sich eine leicht negative Tendenz ab. 2015 gab es 4,8 Prozent der Einwohner, die medizinische Bedürfnisse hatten, die nicht (...)

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ArcelorMittal Dudelange: la riposte s’organise !

L’OGBL a fait parvenir la semaine dernière un courrier au ministre de l’Economie et au ministre du Travail demandant que ces derniers organisent dans les plus brefs délais une réunion urgente entre le gouvernement et les organisations syndicales.
L’OGBL considère qu’au stade actuel, une réunion tripartite ne servirait strictement à rien et qu’il y a tout intérêt à peaufiner des positions communes entre le gouvernement et les organisations syndicales. Cette réunion urgente demandée par l’OGBL doit donc (...)

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Immer mehr Menschen von Armut bedroht

Das Armutsrisiko wächst. Die »Chambre des Salariés« hält in ihrem »Sozialpanorama 2018« fest, dass die Armutsrisikoquote zwischen 2015 und 2016 auf 16,5 Prozent anstieg – ohne Sozialtransfers wären es deutlich über 20 Prozent. In der Eurozone beträgt die Armutsgefährdung im Durchschnitt 17,4 Prozent.
Als armutsgefährdet gilt, wer ein Einkommen hat, weniger als 60 Prozent des Medianlohnes ist. Der Medianlohn ist die Einkommenshöhe, von der aus die Zahl der Haushalte und Personen mit niedrigerem Einkommen (...)

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Es ist gut und wird besser?

Es wurden 2017 Arbeitslosengelder für 230 Millionen ausbezahlt, 2 Millionen mehr als 2016. Die durchschnittliche Arbeitslosenentschädigung erreichte 1.948 Euro im Monat, und ein Arbeitsloser erhielt die Entschädigung im Durchschnitt für 5,7 Monate. Das obwohl von den 17.283 am 31.12.2017 bei der Adem geführten Arbeitslosen 7.790 schon 12 Monate und länger eingeschrieben waren. Die Kategorie von 24 Monaten und mehr, die es früher gab, wird nicht mehr aufgeführt.
Dafür haben sich statistische (...)

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Krasse Steuerungleichheit zwischen Arbeit und Kapital

Die bestehenden, beziehungsweise wachsenden Ungleichheiten im Bereich der Einkommen und der Löhne werden durch eine zusätzliche Ungleichheit verstärkt, die Ungleichheit im Steuerbereich.
Die »Chambre des Salariés« verweist in ihrem Sozialpanorama 2018 darauf, dass mit der punktuellen Steuerreform von 2016 die Steuersätze zwar stark revidiert wurden, dass allerdings mehrere seit langem bekannte Probleme nicht gelöst wurden.
Dazu zählt, dass der gesetzliche Mindestlohn nicht steuerfrei ist, dazu (...)

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Keine Erziehungsfrage!

In der Chamber fand diese Woche ein schreckliches Herumgerede statt zur bisher fehlenden Landesplanung wie zur Frage der nachhaltigen Mobilität. Die Ursachen der Fehlentwicklung wurden mit Halbwahrheiten kaschiert, während gleichzeitig versucht wurde, das Wahlvolk mit Verweis auf aktuelle und geplante Projekte zu beruhigen. Es wird schon besser werden, war der Tenor.
Es wird jedoch schlechter werden, da der Motor nicht abgestellt wird, der zuletzt die Entwicklung befeuert hat. Es wird daher (...)

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Die Schere zwischen den höchsten und niedrigsten Löhnen geht immer weiter auseinander

Was viele nicht wissen: Für die Anpassung des gesetzlichen Mindestlohnes an den Durchschnittslohn werden nicht alle Löhne berücksichtigt. Von der Berechnung ausgeschlossen bleiben die 20 Prozent Löhne, die am niedrigsten sind und die 5 Prozent Löhne, die am höchsten sind.
In ihrem Sozialpanorama 2018 hält die »Chambre des Salariés« fest, dass der Durchschnittslohn während der vergangenen 15 Jahre schneller anstieg als der höchste Lohn der Kategorie der 20 Prozent kleinsten Löhne. Das Verhältnis (...)

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Hoffnung für Kranke

Begonnen wurde die gestrige öffentliche Sitzung mit einer von der CSV beantragten Aktualitätsstunde zur internen und externen Reklassierung von Lohnabhängigen, die aus Gesundheitsgründen ihre bisherige Arbeit nicht mehr ausführen können. Es sei problematisch in der Prozedur, daß eine Person von fünf Ärzten angeschaut wird, die alle zu anderen Schlußfolgerungen kommen können. Es sollte nur eine Stelle alles anschauen – mit einer nachgelagerten Rekursstelle, fordert die CSV, ob reklassiert oder in die (...)

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Die Ungleichheiten beim Einkommen sind groß und wachsen weiter

Um den relativen Einkommensabstand zwischen den Haushalten mit hohem und niedrigem Einkommen zu messen, wird generell auf eine Berechnungsmethode zurückgegriffen, welche sich Ratio S80/S20 nennt. Sie macht es möglich festzustellen, um wieviel höher das Einkommen der 20 Prozent Reichsten gegenüber dem Einkommen der 20 Prozent ärmsten Einkommensbezieher ist.
Den Berechnungen zufolge, welche die »Chambre des Salariés« für ihr Sozialpanorama 2018 aufstellte, gehört Luxemburg zu den wenigen Ländern in (...)

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