Nationale Politik

Letzter Eintrag : 20. August.

Wartezeiten werden kürzer

Gestern wurde im nationalen Gesundheitslabor in Düdelingen die Bilanz des Jahres 2017 vorgestellt. Die wohl wichtigste Frage aus diesem Anlaß dürfte die Entwicklung der Wartezeiten bei pathologischen Analysen gewesen sein. Hier konnte Fortschritt vermeldet werden, denn von 2015 zu 2017 hätten sich die Wartezeiten auf eine Analyse, etwa im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung, von durchschnittlich 12 Arbeitstagen auf rund 7 Tage verringert. Dies sei eine gute Entwicklung, obschon das Ziel von (...)

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Schwindel zur Lage der Staatsfinanzen

Es stört Gaston Gibéryen nicht, wenn im Budget die Einnahmen vorsichtig unterschätzt und die Ausgaben etwas höher, als es zu erwarten ist, eingetragen werden. Die Reserve verhindere Überraschungen. Es erschreckt ihn aber, wenn der DP-Finanzminister mit falschen Zahlen in die Budgetkontrollkommission kommt, in einer Presseerklärung die Konten des Schatzamts, in die eine Schuldaufnahme von zwei Milliarden Euro eingeflossen sind, mit dem gestimmten Budgetdefizit vergleicht, und dann der (...)

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Noch ein Störer der Nachtruhe

In der Nacht vom 6. auf den 7. August trat eine Frachtfluggesellschaft in die Reihe der nächtlichen Störenfriede ein, die bisher dort noch nicht figurierte: Suparna Airlines heißt sie. Sie startete um 4.40 Uhr, nachdem zwei Maschinen der selben Gesellschaft um 2.10 Uhr und um 4.20 Uhr gelandet waren. Dazwischen flatterte noch um 3.25 Uhr eine Maschine der Cargolux rein, die wohl eher verfrüht als verspätet eintraf. Legal ist das alles unter Garantie nicht!
Suparna Airlines ist eine chinesische (...)

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Immer mehr konventionelle Milch trotz schlechter Preise

In den letzten drei Jahren war der Preis für konventionelle Milch nie da, wo er laut Aussagen von Bauernfunktionären sein müßte, nämlich bei 40 Cent pro Kilogramm. Vor dem Regen in der Nacht zu Mittwoch hieß es gar, die Kosten seien noch weiter gestiegen, weil auf den Wiesen nichts mehr wachse und zugefüttert werden müsse. Nun ist es klarerweise nicht möglich, Kühe auf der Wiese verhungern zu lassen, wenn da nichts mehr wächst. Aber Kühe sind von Natur aus Grasverwerter, und auch wenn sie mit (...)

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Statec: Inflation im Juli bei 1,5 Prozent

Im Juli ist die Jahresinfla­tionsrate nach Berechnungen des nationalen Stati­stikamtes auf 1,5 Prozent gestiegen. Im Juni habe sie bei 1,4 Prozent gelegen, wurde am Mittwoch mitgeteilt.
Während die Preise für Kleidung und Schuhe im Juli wegen des Sommerschlußverkaufs um 14,0 Prozent gesunken seien, hätten sich Pauschalreisen pünktlich zum Beginn der Schulferien um 7,2 Prozent und Flugreisen sogar um 21,5 Prozent gegenüber den Junipreisen verteuert. Rechne man den Sommerschlußverkauf und die seit April (...)

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Keine »gelbe Gefahr«

Bis Oktober 2016 hieß die heutige Encevo SA als Konzerndach über dem Strom- und Gashändler Enovos und dem Netzbetreiber Creos noch Enovos International SA. »International« weil es da nicht nur Aktivitäten in Luxemburg gibt, sondern ebenso in der BRD, wobei auch darüber hinaus gerne nach allem gegriffen wird, was irgendwie paßt. 2012 hatte AXA Private Equity die Beteiligung von ArcelorMittal gekauft, womit sie 23,48% der Anteile hielt. Aus Steuerspargründen wurde die Vermögensverwaltung in eine (...)

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Chinesische Ursachen

Die Handelsbeschränkungen gegen China sind nicht der einzige Grund für die schwächer werdende Konjunktur des Landes. Aber sie tragen zum Abschwung bei

Das scheint ja nur ein kleines Detail zu sein: Die Wachstumsrate in der Euro-Zone war im erste Quartal mit 0,3 Prozent nur einen Hauch schwächer als im ersten. Dieser von Eurostat am Dienstag vergangener Woche verbreitete Wert zeigt die Steigerung der Gesamtleistung (Bruttoinlandsprodukt, BIP) des Euro-Gebietes von einem Quartal zum nächsten. Wenn da vier Vierteljahre mit einer solchen Steigerung zusammenkommen, hat man im Jahr mindestens eineinhalb Prozent beisammen. Das ist nur etwa halb (...)

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Ultrafeinstaub als größte Gefahr

Das Problem ist größer als das gemessene, schlossen wir gestern. Das gilt sowohl beim Lärm als auch beim Feinstaub, wobei es von beidem mit der ungebremsten Zunahme der Flugbewegungen am Findel ständig mehr gibt.
Seit 1.1.2015 darf der 2005 von der EU erlassene Tagesgrenzwert bei PM10 (grober Feinstaub bis 10 Mikrometer) von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (μg/m³) nur noch an 35 Tagen überschritten werden. Der zulässige Jahresmittelwert ist begrenzt mit 40 μg/m³ Für PM2,5 (Feinstaub bis 2,5 (...)

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Nouvel article

Höhere Quote bei Elektroschrott- Verwertung erreichen

Am Freitag wurde in der Industriezone auf dem Bettemburger Betriebsgelände von Lamesch in der Industriezone »Wolser 2« ein neues Sortierzentrum für elektronischen Abfall vorgestellt. Staatssekretär Claude Turmes erklärte stolz, daß es sich hier um ein EU-weites Pionierprojekt handele und Luxemburg bei der neuen Generation von Abfallverwertung diesen Typs die Nase vorn habe. Die Wegwerfgesellschaft sei nämlich »mega out«, so Turmes, während weitestgehende Neuverwertung »in« sei und erst das, was hier (...)

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Lärm als Gefahr für die Gesundheit

In diesen Spalten war gestern im Detail zu lesen, wie sich die Zahl der Flugbewegungen am Findel seit 2009 entwickelt hat. Im vergangenen Jahr wurden nie dagewesene Höchststände erreicht, auch in der Nacht. Durchschnittlich wird die Nachruhe zwischen 23 und 6 Uhr sechsmal jede Nacht gestört, während es von 6 bis 23 Uhr im Durchschnitt 176 Flugbewegungen sind. Das sind zehn Prozent mehr als jener Deckel, den die Flughafenanrainer jahrelang gefordert haben, und zwar einschließlich der (...)

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