Nationale Politik

Letzter Eintrag : 25. April.

»Es kann jeden treffen«

LCGB bleibt dabei: 52-Wochen-Grenze bei langwierigen Erkrankungen von Lohnabhängigen im Privatsektor muß abgeschafft werden

Obwohl die Regierung den national repräsentativen Gewerkschaften bereits Ende November 2014 in einem »Bipartiteabkommen« zugesichert hat, sie werde den »Sozialpartnern« im »Comité permanent du travail et de l’emploi« (CPTE) Vorschläge unterbreiten, wie verhindert werden kann, daß Lohnabhängige im Privatsektor bei einer langwierigen Erkrankung ihren Arbeitsvertrag verlieren, »gibt es bis heute keine Lösung«, kritisierte der LCGB am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Nun habe sich die Gewerkschaft (...)

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Ist der Ruf erst ruiniert…

Die Serie der Peinlichkeiten reißt nicht ab. Zuerst wurden unter anderem Protokolle offen ins Internet gestellt, die eigentlich geheim bleiben sollten, obwohl sie in einer richtigen Demokratie, in der die Abgeordneten dem Wahlvolk Rechenschaft schulden, öffentlich sein sollten. Nach der informatischen Peinlichkeit folgte nun eine solche im Kapitel Rechtschreibung.
Der Staatsrat hat im Text des am 8. Februar einstimmig absegneten Ausschreibungsgesetzes nämlich jede Menge Rechtschreibfehler (...)

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Syndikat Secteur Financier will Mehrheit erringen

Am Mittwochnachmittag informierten die beiden OGBL-Syndikate Banken & Versicherungen sowie Service & Energie darüber, im Rahmen der kommenden Sozialwahlen im Finanzsektor ihre Kräfte zu bündeln, da es ohnehin bereits jetzt zu einer Reihe von Überschneidungen in den Aktivitäten komme. Véronique Eischen vom Exekutivkomitee des OGBL erklärte, die Sozialwahlen seien immer ein Stärkegradmesser auf nationalem und sektoriellem Plan. Bei den letzten Sozialwahlen konnte der OGBL 38 der 60 Sitze in der (...)

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Transatlantische Zurückhaltung und Arbeitsrecht

Eröffnet wurde die gestrige öffentliche Sitzung am Krautmarkt von Chamberpräsident Mars Di Bartolomeo, der noch gar nicht begriffen hat, wie sehr er sich international zur Lachnummer bei allen Informatikern gemacht hat mit all seinen Fraktionspräsidenten, da er zur Justiz gelaufen ist, nachdem das Staatsradio 100,7 alle freizugänglichen Dateien von www.chd.lu »wie mit einem Staubsauger« (sic!) runtergeladen hat, um der Chamber mitteilen zu können, sie habe ein Problem.
Erster Tagungsordnungspunkt (...)

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Shopping in Permanenz

DP drängt auf umfassende Freigabe der Ladenöffnungszeiten und spricht von »Chancengleichheit« für Einzelhändler

Geht es nach der DP, die höchstwahrscheinlich zumindest bis zum nächsten Herbst den Premier stellt, dann werden die Ladenöffnungszeiten in Luxemburg umfassend freigegeben. Einzelhändler sollten »selbst entscheiden dürfen«, wie lange sie ihr Geschäft am Abend geöffnet haben wollen und ob sie es auch sonntags öffnen wollen, erklärte der Chamberdeputierte Claude Lamberty am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Zwar gehe es der DP nicht um rund um die Uhr und auch an allen Sonntagen geöffnete Geschäfte, es (...)

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Empörung der Briefträger über zunehmende Überstunden und Doppelrundgänge wächst

Die Lage hat sich weiter zugespitzt, die Unzufriedenheit der Briefträger hat zugenommen, erklärte der Präsident der Bréifdréieschgewerkschaft, Raymond Juchem, am 10. März auf dem Kongreß der Gewerkschaft in Walferdingen.
Besonders zu schaffen machen den Briefträgern die vielen Überstunden in Form von Doppeltrundgängen, die negative Auswirkungen auf die Beschäftigten und auf deren Gesundheit und Familienleben haben, während die späte Zustellung der Post viele Kunden verärgert. Die unhaltbare Situation (...)

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Staatsminister Bettel trifft CGFP

Letzte Chance, einen Sozialkonflikt abzuwenden

Am 2. März hatte Premierminister Xavier Bettel beim Pressebriefing nach dem Ministerrat verkündet, er sei zu einem Treffen mit Vertretern der CGFP bereit. Dieser Ankündigung folgen nun Taten: Die besagte Unterredung, an der auch der Minister des öffentlichen Dienstes Dan Kersch teilnehmen wird, findet am 26. März im Staatsministerium statt. Die CGFP, die ein derartiges Dringlichkeitstreffen gefordert hatte, nimmt zur Kenntnis, dass der Regierungschef nach monatelangem Schweigen inzwischen (...)

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Scheinselbständigkeit mit Armutsgarantie?

Von 83.396 Kindern bis 12 Jahren, die im Land wohnen, sind 47.642 (57%) im Dienstleistungsscheck bei jährlich leicht steigender Tendenz. Dieses Jahr sind darüber hinaus 1.340 Kinder von Grenzgängern in Luxemburger Strukturen.
93% sind in Krippen, Tagesfoyers oder Maisons Relais mit vielen Kindern, wenn auch in Gruppen unterteilt. Wo 1-4-Jährige betreut werden, sind schon 94% auf die neue Sprachenförderung in Luxemburgisch und Französisch umgestellt, ohne die es keinen Zugang zu den (...)

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Grundsätzlicher Einspruch gegen geplante Steinwollefabrik

Am Mittwoch fasste der Differdinger Gemeinderat einstimmig den Beschluß, der Regierung mitzuteilen, der Rat sei grundsätzlich gegen den vom deutschen Konzern Knauf Insulation beabsichtigten Bau einer Fabrik für Steinwolle in der nationalen Industriezone »Pafewee« in Sanem. Zuvor hatte bereits der Gemeinderat aus Sanem einen entsprechenden Beschluß gefasst.
In der Stellungnahme des Differdinger Gemeinderats heißt es, der zu erwartende Energieverbrauch für die Jahresproduktion von 110.000 Tonnen (...)

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Über drei Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr

Zuwächse vor allem in Südregion und Hauptstadt. Rund 20.000 Beschäftigte im Tourismussektor

Bevor die Internationale Tourismusbörse ITB in Berlin (heute) und die diesjährige Tourismussaison in Luxemburg (am Wochenende vor Ostern) eröffnet werden, zogen »Luxembourg for Tourism« und Wirtschaftsstaatssekretärin Francine Closener am Dienstag die Bilanz 2017.
Im vergangenen Jahr sei mit insgesamt 3.089.000 Übernachtungen zum ersten Mal die Drei-Millionen-Marke geknackt worden. Am meisten hätten die Jugendherbergen mit einem Plus von zwölf Prozent zur Steigerung der Übernachtungszahl um (...)

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