Nationale Politik

Letzter Eintrag : 21. September.

Projekt des UNO-Umweltprogramms und Luxemburgs kümmert sich in Bergregionen Ostafrikas, Zentralasiens und auf dem Indischen Subkontinent um die Letzten ihrer Art

Auf der UNO-Klimakonferenz in Paris hat sich Luxemburg Ende 2015 verpflichtet, sich bis zum Ende dieses Jahrzehnts mit 120 Millionen Euro an Maßnahmen zum Schutz des Klimas und zum Erhalt der Biodiversität in Entwicklungsländern zu beteiligen. Das vom UNO-Umweltprogramm und Luxemburg ins Leben gerufene Projekt »Vanishing Treasures« (»Verschwindende Schätze«) kümmert sich um vom Aussterben bedrohte Tierarten in Bergregionen Ostafrikas, Zentralasiens und auf dem Indischen Subkontinent. (...)

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Solidarität mit Michael Gerber

Erklärung der KPL

An die Kreisorganisation der Deutschen Kommunistischen Partei Bottrop Im Namen der Mitglieder der Kommunistischen Partei Luxemburgs protestieren wir entschieden gegen die Klage, die gegen unseren Freund und Genossen Michael Gerber wegen eines angeblichen »Geheimnisverrats« erhoben wurde. Michael hat öffentlich gemacht, daß eine städtische Firma einerseits die Bezüge der Mitarbeiter gekürzt hat, die Bonuszahlungen für den Vorstand jedoch unangetastet ließ. Er hat damit entsprechend dem Mandat (...)

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KPL deponiert Kandidatenlisten in den vier Wahlbezirken

Der Präsident des Hauptwahlbüros im Bezirk Süden nimmt die Kandidatenliste der KPL entgegen (von links nach rechts: Der Präsident des Hauptwahlbüros Georges Muhlen, KPL, Präsident Ali Ruckert, Elise Nunes und Marceline Waringo, Kandidatinnen auf der Südliste der KPL. Zwei Monate vor dem Wahltermin deponierte die KPL am gestrigen Montag vollständige Kandidatenlisten mit 60 Kandidatinnen und Kandidaten in den vier Wahlbezirken Süden, Zentrum, Norden und Osten zu den Chamberwahlen am 14. Oktober (...)

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Kabarett der besonderen Art

Es haben sich wohl alle dran gewöhnt, daß zur Zeit kein Regierungsmitglied mehr auftritt, ohne zu betonen, die aktuelle Regierung sei die schönste, beste und erfolgreichste im Lande seit mindestens 500 Jahren, und das nicht nur hierzulande, sondern auch in Europa, wenn nicht weltweit. Schließlich wird bald gewählt. Gut, die Regierung »hat also nicht alles falsch gemacht«, wie Etienne Schneider, Mini­ster für Wirtschaft und Krieg sowie LSAP-Spitzenkandidat das unnachahmlich anfangs formulierte. (...)

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Wartezeiten werden kürzer

Gestern wurde im nationalen Gesundheitslabor in Düdelingen die Bilanz des Jahres 2017 vorgestellt. Die wohl wichtigste Frage aus diesem Anlaß dürfte die Entwicklung der Wartezeiten bei pathologischen Analysen gewesen sein. Hier konnte Fortschritt vermeldet werden, denn von 2015 zu 2017 hätten sich die Wartezeiten auf eine Analyse, etwa im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung, von durchschnittlich 12 Arbeitstagen auf rund 7 Tage verringert. Dies sei eine gute Entwicklung, obschon das Ziel von (...)

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Schwindel zur Lage der Staatsfinanzen

Es stört Gaston Gibéryen nicht, wenn im Budget die Einnahmen vorsichtig unterschätzt und die Ausgaben etwas höher, als es zu erwarten ist, eingetragen werden. Die Reserve verhindere Überraschungen. Es erschreckt ihn aber, wenn der DP-Finanzminister mit falschen Zahlen in die Budgetkontrollkommission kommt, in einer Presseerklärung die Konten des Schatzamts, in die eine Schuldaufnahme von zwei Milliarden Euro eingeflossen sind, mit dem gestimmten Budgetdefizit vergleicht, und dann der (...)

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Noch ein Störer der Nachtruhe

In der Nacht vom 6. auf den 7. August trat eine Frachtfluggesellschaft in die Reihe der nächtlichen Störenfriede ein, die bisher dort noch nicht figurierte: Suparna Airlines heißt sie. Sie startete um 4.40 Uhr, nachdem zwei Maschinen der selben Gesellschaft um 2.10 Uhr und um 4.20 Uhr gelandet waren. Dazwischen flatterte noch um 3.25 Uhr eine Maschine der Cargolux rein, die wohl eher verfrüht als verspätet eintraf. Legal ist das alles unter Garantie nicht!
Suparna Airlines ist eine chinesische (...)

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Immer mehr konventionelle Milch trotz schlechter Preise

In den letzten drei Jahren war der Preis für konventionelle Milch nie da, wo er laut Aussagen von Bauernfunktionären sein müßte, nämlich bei 40 Cent pro Kilogramm. Vor dem Regen in der Nacht zu Mittwoch hieß es gar, die Kosten seien noch weiter gestiegen, weil auf den Wiesen nichts mehr wachse und zugefüttert werden müsse. Nun ist es klarerweise nicht möglich, Kühe auf der Wiese verhungern zu lassen, wenn da nichts mehr wächst. Aber Kühe sind von Natur aus Grasverwerter, und auch wenn sie mit (...)

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Statec: Inflation im Juli bei 1,5 Prozent

Im Juli ist die Jahresinfla­tionsrate nach Berechnungen des nationalen Stati­stikamtes auf 1,5 Prozent gestiegen. Im Juni habe sie bei 1,4 Prozent gelegen, wurde am Mittwoch mitgeteilt.
Während die Preise für Kleidung und Schuhe im Juli wegen des Sommerschlußverkaufs um 14,0 Prozent gesunken seien, hätten sich Pauschalreisen pünktlich zum Beginn der Schulferien um 7,2 Prozent und Flugreisen sogar um 21,5 Prozent gegenüber den Junipreisen verteuert. Rechne man den Sommerschlußverkauf und die seit April (...)

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Keine »gelbe Gefahr«

Bis Oktober 2016 hieß die heutige Encevo SA als Konzerndach über dem Strom- und Gashändler Enovos und dem Netzbetreiber Creos noch Enovos International SA. »International« weil es da nicht nur Aktivitäten in Luxemburg gibt, sondern ebenso in der BRD, wobei auch darüber hinaus gerne nach allem gegriffen wird, was irgendwie paßt. 2012 hatte AXA Private Equity die Beteiligung von ArcelorMittal gekauft, womit sie 23,48% der Anteile hielt. Aus Steuerspargründen wurde die Vermögensverwaltung in eine (...)

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