Internationale Politik

Letzter Eintrag : 16. Oktober.

Symbol des Kampfes

Im bolivianischen Vallegrande hat eine internationale Konferenz zu Ehren Che Guevaras begonnen

Präsident Evo Morales: »Der Kampf der Menschheit ist der zwischen Sozialismus und Kapitalismus und der Völker gegen Imperien, die uns beherrschen wollen. Diesen Kampf hat Che gekämpft.« _____________________________________________________
In Bolivien ist am Donnerstag in der Kleinstadt Vallegrande am Rande der Anden eine internationale Konferenz aus Anlaß des 50. Jahrestages der Ermordung des kubanisch-argentinischen Revolutionärs Ernesto Che Guevara eröffnet worden. Das Welttreffen zu Ehren des (...)

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Selbstbestimmungsrecht

Versprechen sich durch Unabhängigkeit Besserung: (Nord-)Iren und Katalanen (ein Mural in Belfast) _________________________________________________
Es gibt viele gute Gründe, einen Staat wie den spanischen abzulehnen und den Wunsch kollektiv artikulieren zu lassen, aus dessen Hoheitsgebiet auszuscheiden. So ein Staat, erbaut auf den Fundamenten des niemals aufgearbeiteten Franquismus, mit seinem bis ins Mark korrupten politischen Personal und seiner Knüppel-aus-dem-Sack-Polizei, ist denn auch (...)

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Che: Die ersten Jahre

Unveröffentlichte Fotos 1959-1964

Ernesto »Che« Guevara gehört zu den wichtigsten Kämpfern der kubanischen Revolution. In den ersten Jahren der Umwälzung begleiteten ihn einige Fotoreporter. Deren bisher unveröffentlichtes Material wird in diesem gut aufgemachten Band dem Publikum präsentiert.
Die Abbildungen zeigen keine Ikone. Zu sehen ist ein Mensch, der sich den »Mühen der Ebene« stellt. Che wird Minister – aber nicht auf hohem Roß, die neue Macht auszunutzen. Er tritt auf die erwartungsvollen Menschen ohne Allüren zu. Er spricht (...)

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Äpfel aus Zabadani, Wasser aus Bukein

In das obere Barada Tal kehrt langsam das Leben zurück

Abu Tarik mit Nachbarn und den »besten Äpfeln der Welt« ______________________________________
Ein Jahr ist es her, daß ein Hilfskonvoi des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) und des Syrischen Arabischen Roten Halbmondes (SARC) Ende September 2016 den von bewaffneten Ant-Assad-Gruppen kontrollierten Ort Madaya im Barada Tal erreichte. Heute ist Madaya ein brummender Marktplatz.
Alles, was das Herz begehrt und Geld bezahlen kann, ist in Madaya zu haben. Nur ein lebenswichtiges (...)

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Austerität und Sezession

Armut als neue Normalität. Der Konflikt in Spanien erschüttert ein von den Berliner Austeritätsdiktaten schwer getroffenes Land

Spanien hat sich noch immer nicht von dem sozioökonomischen Doppelschlag erholt, den das Land in den vergangenen Jahren hinnehmen mußte – zunächst durch die globale Finanzkrise, anschließend durch das Berliner Spardiktat. Rund eine Dekade nach Beginn der Weltwirtschaftskrise, in deren Verlauf der spekulationsbefeuerte spanische Immobiliensektor kollabierte, belegt das Land bei vielen sozialen und ökonomischen Kennziffern immer noch die hintersten Plätze in Europa. Trotz eines Wirtschaftswachstums (...)

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Der Faschist als Biedermann

AfD gibt rechtsextremer Allianz in Italien Auftrieb

Matteo Salvini, Chef der Lega Nord: »Nun sind wir dran« __________________________________________________
Der Wahlerfolg der AfD in Deutschland gibt der faschistisch-rassistischen Koalition in Italien Auftrieb. »Nun sind wir dran«, zitierte das Nachrichtenportal stol.it den Chef der Lega Nord, Matteo Salvini, der klarstellte: Während die AfD (noch) in der Opposition ist, »werden wir jetzt die Regierung übernehmen«.
Die Allianz hat sich zwar mühsam geeinigt, ist aber bei strategischen (...)

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Kuba protestiert gegen Willkürmaßnahmen der USA

Das kubanische Außenministerium hat in einer offiziellen Erklärung scharf gegen die Ausweisung von 15 seiner Diplomaten aus den USA protestiert. Die Entscheidung sei »grundlos und inakzeptabel«. Außenminister Bruno Rodríguez sprach am Nachmittag auf einer Pressekonferenz in Havanna von einer willkürlichen Repressalie. USA-Außenminister Rex Tillerson hatte die Maßnahme zuvor als »Reaktion auf den Mangel an Schutz für USA-Diplomaten in Kuba« gerechtfertigt. Die USA behaupten, daß 22 Beschäftigte ihrer (...)

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Hat Rußland die Wahlen in den USA manipuliert?

Neue Nachforschungen erweisen sich als erneuter Schlag ins Wasser

Am Donnerstag vergangener Woche zeigte sich Senator Warner, der Vorsitzende des Nachrichtendienstlichen Unterausschusses des USA-Senats zur Untersuchung der »russischen Unterwanderung der amerikanischen Demokratie« zutiefst enttäuscht. Laut Medienberichten hatte der für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Vizepräsident von Twitter, Colin Crowell, sich bereits am Morgen desselben Tages mit den Mitarbeitern der Geheimdienstausschüsse des Senats und des Abgeordnetenhauses getroffen.
Dabei präsentierte (...)

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Nord-Süd-Dialog in Korea

Vor einem Jahrzehnt gab es das letzte Signal zur Entspannung in Ostasien

Das große Paradoxon in der jüngeren Geschichte Koreas besteht darin, daß der von 1998 bis 2008 in Seoul verfolgten »Sonnenscheinpolitik« gegenüber dem Norden von der »Schutzmacht« USA in die Parade gefahren wurde. Und die beiden darauffolgenden stockkonservativen südkoreanischen Regime im Schatten von USA-Präsident Barack Obamas »strategischer Geduld« auf schroffe Konfrontation mit Pjöngjang setzten. Südkoreas neuer Präsident Moon Jae In favorisiert erneut den Dialog mit dem Norden – zum Entsetzen von (...)

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Plan eines »Regime Change« in Damaskus gescheitert

Hisbollah-Chef Nasrallah warnt vor regionaler Aufspaltung

Der Krieg in Syrien hat die Kräfteverhältnisse im Mittleren Osten und auf der arabischen Halbinsel verändert.
Die USA, die EU und die Golfstaaten sind mit dem Plan eines »Regime Change« in Damaskus gescheitert. Deren Verbündete in den Golfstaaten liegen in internem Streit, Saudi Arabien führt Krieg im Jemen, dem Armenhaus der arabischen Halbinsel. Jordanien, das der 2014 gegründeten USA-geführten »Anti-IS-Allianz« als Militärstützpunkt dient, befindet sich in einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale. (...)

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