Unser Leitartikel:
Lücken im »Bollwerk« gegen Rechts

Nachdem der amtierende Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im Mai 2019 nicht noch einmal für einen der wichtigsten EU-Posten kandidieren wird, rechnet sich der ebenfalls Ende 2014 nach Brüssel gewechselte Erste Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans Chancen aus, Juncker zu beerben.
Nachdem es auf EU-Ebene jahrelang so etwas wie eine informelle Koalition der sozialdemokratischen mit der konservativen Parteienfamilie gab, hatte der deutsche Sozialdemokrat Martin Schulz bei der vorigen (...)

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Freizeitausgleich und Entlohnung für Arbeit an Feiertagen

An Feiertagen ruht normalerweise die Arbeit, so wie nun an den anstehenden beiden Weihnachtstagen und Neujahr. Flexibilisierung und zunehmende Deregulierung der Arbeitszeitorganisation haben allerdings dazu geführt, dass auch hierzulande an Feiertagen immer häufiger gearbeitet wird. Nicht alle Erwerbstätige sind jedoch im Bilde, worauf sie eigentlich Anrecht haben, welche Ausgleiche ihnen zustehen, welche Entlohnung ihnen für an Feiertagen geleistete Arbeit zusteht.
Freizeitausgleich
Das (...)

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Archäologische Fundstelle bremst Parkhaus

Am Mittwochmorgen lud die Stadt Luxemburg zum traditionellen City-Breakfast. Bürgermeisterin Lydie Polfer erklärte in diesem Zusammenhang, daß das Projekt der Renovierung und Erweiterung des Parkhauses unter dem »Knuedler« aufgrund archäologischer Fundstellen im Baustellenbereich. Damit diese beim Bau nicht in Mitleidenschaft gezogen würden, werde man mit einer Art Dach arbeiten müssen, was auch die Baufirma vor eine gewisse Herausforderung stelle.
Die Fertigstellung des Projekts werde sich aus (...)

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681 Schaffende werden auf Kurzarbeit gesetzt

Wie am Mittwoch nach der monatlichen Sitzung des Konjunkturkomitees mitgeteilt wurde, hatten 13 Betriebe Anträge auf staatlich subventionierte Kurzarbeit im Januar 2019 gestellt. Zwölf Anträge seien akzeptiert worden. Somit dürfen im nächsten Monat bis zu 681 Schaffende auf Kurzarbeit gesetzt werden, was für die Betroffenen 20-prozentige Lohneinbußen zur Folge haben wird.
Insgesamt hätten die Betriebe, deren Anträge auf Kurzarbeit genehmigt wurden, 1.170 Mitarbeiter. Weiter heißt es in der (...)

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Auf die zweite Kommastelle

Es ist doch wunderbar, wenn sich ein Konflikt in Luft auflöst. Es geht mal wieder um den Streit um das geplante Defizit des italienischen Staatshaushalts. Am Mittwoch vergangener Woche verkündete Giuseppe Conte, italienischer Ministerpräsident und Mitglied der sie tragenden Mehrheitsfraktion »Fünf Sterne«, daß seine Regierung bereit sei, das geplante Defizit des Staatshaushalts des kommenden Jahres von bisher veranschlagten 2,4 Prozent auf 2,04 Prozent, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), zu (...)

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