Reinigungspersonal will besseren Kollektivvertrag

Mit einer Protestmanifestation vor dem Gebäude der Handwerkskammer auf Kirchberg begannen am Donnerstag die gewerkschaftlichen Aktionen, welche die Tarifkommission des OGBL am 12. Januar dieses Jahres beschlossen hatte, um kollektivvertragliche Verbesserungen im Reinigungssektor durchzusetzen.

Die Patronatsvereinigung hatte sich nicht nur geweigert, Gespräche über die Erneuerung des Kollektivvertrags, der bis zum 30. April 2012 galt, zu führen, sondern hatte auch höhere Flexibilität und Mehrarbeit ohne zusätzliche Bezahlung gefordert und damit gedroht, die Löhne bei Neueinstellungen zu kürzen, Zusatzurlaub zu streichen und die Präsenzprämie herabzusetzen.

Die Gewerkschaften fordern hingegen eine lineare Lohnerhöhung von jeweils 1,5 Prozent für die Jahre 2014, 2015 und 2016, mehr Urlaub, bessere Bedingungen für die Auszahlung der Präsenzprämie, die Gewährung einer einmaligen Prämie und die Zahlung des Überstundenzuschusses bereits nach einer 10-prozentigen Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit bei Teilzeitverträgen.

»Wir sind dazu bereit, unsere Errungenschaften zu verteidigen und mit allen notwendigen Mitteln für Kollektivvertragsverbesserungen zu kämpfen, hieß es während der gestrigen Protestaktion.

A.R.

Ali Ruckert : Freitag 7. März 2014