Internationale Politik

Letzter Eintrag : 19. Oktober.

Che vive!

50. Jahrestag der Ermordung Ernesto Che Guevaras: Gedenkveranstaltungen in Bolivien und Kuba

Am Montag jährte sich die Ermordung des argentinisch-kubanischen Revolutionärs Ernesto Che Guevara zum 50. Mal. Aus diesem Anlaß fanden weltweit unzählige Veranstaltungen zur Erinnerung an den Guerillero statt, der am 9. Oktober 1967 im bolivianischen Vallegrande auf Befehl des USA-Geheimdienstes CIA erschossen wurde.
Am Ort des Verbrechens haben sich bereits am Wochenende Zehntausende Menschen aus zahlreichen Ländern Lateinamerikas versammelt. Besonders aus Argentinien und Kuba sind nach (...)

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Che in den Ebenen

Milizionäre des Bildes: Ein Buch zeigt wenig bekannte Fotos des Revolutionärs aus den ersten Jahren des neuen Kuba

Nachdem der von den USA gestützte Diktator Fulgencia Batista aus Kuba geflohen war und die Rebellen Anfang Januar 1959 im ganzen Land gesiegt hatten, begann – wie Che Guevara es selbst einmal ausdrückte – nach der »zerstörenden Phase der alten Macht«, die »konstruktive Phase der Revolution«. Sechs Jahre lang prägte der argentinisch-kubanische Comandante, der seine olivgrüne Guerillauniform auch nach dem Sieg der Revolution und dem Einmarsch in Havanna nicht ablegte, die radikale soziale und (...)

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Wort gehalten

Nach dem Hurrikan »Irma« versprach Kubas Regierung, niemanden im Stich zu lassen. Das wurde erfüllt

Einen Monat nach Durchzug des Hurrikans »Irma« konnten in Kuba große Teile der Infrastruktur wiederhergestellt werden. Die meisten Städte und Ortschaften haben Strom. Kraftwerke und Solaranlagen sind instand gesetzt, Wasserleitungen wurden repariert. Und das Wichtigste: Beschädigte Häuser werden schnell wieder bewohnbar gemacht, zerstörte an derselben oder anderer Stelle erneut aufgebaut.
»Als ich mitbekam, wie der Monstersturm große Teile unseres Landes verwüstete und unser Haus beschädigte, sagte (...)

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Profit vor Menschen

Designierte Regierungskoalition der Niederlande will Unternehmen entgegenkommen. Finanzschwache Haushalte werden belastet

Einen Rekord hat die kommende Regierung der Niederlande bereits am Wochenende gebrochen: Keine vorherige brauchte länger, um sich zu finden. Doch nun scheint es nach mehr als 200 Tagen geschafft zu sein. Am gestrigen Montag sprachen die vier Fraktionen intern über den Koalitionsvertrag, der ihnen zum ersten Mal in Gänze vorgelegt wurde. Laut Plan soll das Regierungsprogramm am heutigen Dienstag auf einer Pressekonferenz von den Chefs der beteiligten Parteien präsentiert.
Danach wird sich der (...)

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Schäuble im Élysée

Schon in der »Elefantenrunde« am Abend der deutschen Bundestagswahl bahnte sich der erste Koalitionsstreit an. Christian Lindner, schon ganz künftiger Finanzminister der »Jamaika«-Koalition, lehnte die Schaffung einer »Transferunion« ab. Darauf, so formulierte er beredt, laufe doch der Wunsch des französischen Präsidenten nach einem eigenen Budget für die Euro-Zone hinaus. Dabei fand die angeblich weltbewegende Rede Emmanuel Macrons erst zwei Tage später statt. Und sie enthielt genau das, was Lindner (...)

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Aufmarsch für die Einheit

Hunderttausende demonstrieren in Barcelona gegen Unabhängigkeit

In Barcelona haben am Sonntag mehrere hunderttausend Menschen gegen eine Abspaltung Kataloniens von Spanien demonstriert. Die Stadtpolizei Guàrdia Urbana bezifferte die Teilnehmerzahl auf 350.000 Menschen, die Veranstalter sprachen von mehr als einer Million. Zu der Großdemonstration aufgerufen hatten unter anderem die konservative spanische Regierungspartei PP und die rechtsliberalen »Bürger« (Ciudadanos), aber auch neofaschistische Gruppierungen. In zahlreichen Städten Spaniens war zu der (...)

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USA auf Konfrontationskurs

Syrien fordert Auflösung der »Anti-IS-Allianz«. Verstärkte Kämpfe um die Kontrolle der Öl- und Gasressourcen und der syrisch-irakischen Grenze

Menschen fliehen aus dem weiterhin umkämpften Deir Ezzor _________________________________________
Die Kämpfe an den verbliebenen Fronten in Syrien nehmen an Härte zu. In Idlib und angrenzenden Gebieten führt die russische Armee einen massiven Feldzug gegen die Nusra Front. Die Vertreterin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in Syrien, Marianne Gasser, sprach von einer »besorgniserregenden Zunahme militärischer Operationen, mit denen eine wachsende Zahl an zivilen Todesopfern« (...)

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Mit gemischten Gefühlen

Der Besuch des saudischen Königs wird in Damaskus aufmerksam verfolgt

Der russische Nachrichtensender »Russia Today« in Arabisch gehört in Syrien und anderen arabischen Ländern zu den am meisten gesehenen Sendern. In diesen Tagen berichtet RT Arabisch rund um die Uhr über den „historischen Besuch“ des saudischen Königs Salman in Moskau. Nachrichten, Hintergrundberichte und Diskussionen befassen sich mit den neuen bilateralen Beziehungen, die Moskau und Riad in diesen Tagen festigen. Pressekonferenzen werden übertragen, viele Syrer verfolgen das Geschehen mit (...)

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»Historischer Moment«

Besuch des saudische Königs Salman in Moskau

Von einem »historischen Moment« sprach der saudische Außenminister Adel al-Jubair am Donnerstag in Moskau anläßlich des ersten Besuchs eines saudischen Königs in Rußland. »Die russisch-syrischen Beziehungen haben sich entwickelt und neue Horizonte erreicht, die wir uns gar nicht vorstellen konnten.«
Mit einer großen Delegation war der saudische König Salman am Mittwochabend in Moskau eingetroffen. Am Donnerstag wurde der 81-jährige Monarch von Präsident Wladimir Putin im Kreml empfangen. Putin sprach (...)

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Symbol des Kampfes

Im bolivianischen Vallegrande hat eine internationale Konferenz zu Ehren Che Guevaras begonnen

Präsident Evo Morales: »Der Kampf der Menschheit ist der zwischen Sozialismus und Kapitalismus und der Völker gegen Imperien, die uns beherrschen wollen. Diesen Kampf hat Che gekämpft.« _____________________________________________________
In Bolivien ist am Donnerstag in der Kleinstadt Vallegrande am Rande der Anden eine internationale Konferenz aus Anlaß des 50. Jahrestages der Ermordung des kubanisch-argentinischen Revolutionärs Ernesto Che Guevara eröffnet worden. Das Welttreffen zu Ehren des (...)

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