Internationale Politik

Letzter Eintrag : 11. Dezember.

»Wirtschaftlicher Mord«

Britische Konservative klammern sich an Regierungsposten. Kürzungen katastrophal für Bevölkerung. Wer arm ist, stirbt früher

Am heutigen Mittwoch will der britische Finanzminister Philip Hammond seine Haushaltspläne für das kommende Jahr verkünden. Der konservative Politiker kämpft dabei um sein politisches Überleben, denn die Gegner der seit 2010 verfolgten Austeritätspolitik wollen ihm ans Leder. Außerdem wird er jeden Tag ein bißchen mehr in die Flügelkämpfe seiner eigenen Partei hineingezogen.
Hammond ist einer der prominentesten »Brexit«-Gegner in der von Befürwortern dominierten Konservativen Partei. Als solcher hat er (...)

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Ungerechte Bezahlung von Frauen

EU-Kommission entdeckt ein »neues« soziales Problem

Brüssel – Die Kluft bei der Bezahlung von Männern und Frauen beträgt in EU-Europa bei bei 16,3 Prozent. Mit »nur« 5,5 Prozent gehören Italien und Luxemburg zu den Ländern mit der am wenigsten schlechten Bilanz. Im reichen Deutschland beträgt die Differenz beim durchschnittlichen Stundenlohn immerhin 22 Prozent, damit liegt die Bundesrepublik auf Platz 26 von 28 EU-Ländern. Dahinter folgen Tschechien mit 22,5 und Estland mit 26,9 Prozent. Diese Zahlen legte die EU-Kommission am Montag in Brüssel vor. (...)

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Weltweit Millionen junge Arbeitslose

Genf – Weltweit sind nach einer neuen UNO-Analyse 70,9 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Das entspricht einem Anteil von 13,1 Prozent, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Montag in Genf mitteilte. Am höchsten sei der Anteil in arabischen Ländern mit 30 Prozent. Bis 2030 drängten zusätzlich 25,6 Millionen Menschen zwischen 15 und 29 auf den Arbeitsmarkt – und das fast ausschließlich in Afrika. Wenn die heimischen Arbeitsmärkte keine Chancen böten, (...)

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Getrennt marschieren…

…vereint siegen? Brasiliens KP kürte eigene Präsidentschaftskandidatin

Die Kommunistische Partei Brasiliens (PC do B) hat sich auf ihrem 14. Kongreß am vergangenen Wochenende in der Hauptstadt Brasília auf eine neue Taktik festgelegt. Zum dritten Mal in ihrer Geschichte möchte die mit Abstand stärkste marxistisch orientierte Kraft des Landes, die für einen Weg zum Sozialismus in besonderem Maß die nationalen Interessen artikuliert, im kommenden Jahr mit einer eigenen Präsidentschaftskandidatur antreten. Damit könnte sie in der ersten Runde mindestens einen (...)

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Bericht zu Menschenhandel in Libyen

New York – UNO-Generalsekretär António Guterres hat sich entsetzt gezeigt über Medienberichte, die Menschenhandel mit afrikanischen Flüchtlingen in Libyen zeigen sollen. Der TV-Sender CNN hatte in einem Bericht mit versteckter Kamera gezeigt, wie Flüchtlinge aus Nigeria in Libyen für mehrere hundert US-Dollar als Sklaven verkauft worden waren. Bereits Anfang des Jahres hatte es ähnliche Berichte gegeben, daß immer wieder Migranten von Menschenhändlern und Milizen gefangengehalten und verkauft würden. (...)

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In Erinnerung an die »Spueniekämpfer«

Vor dem von Lucien Wercollier geschaffenen Denkmal »No Pasarán!« (»Die Faschisten werden nicht durchkommen«) in Düdelingen Gare Usines fand am Sonntag eine Gedenkfeier mit Blumenniederlegung statt, um an die mehr als hundert Männer zu erinnern, die in den Jahren 1936/37 von Luxemburg aus nach Spanien gingen, um auf der Seite der Republik in den Internationalen Brigaden gegen die faschistischen Putschisten zu kämpfen. Die Interbrigaden waren auf Beschluss der Kommunistischen Internationale gegründet (...)

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Journalistenverband ALJP verurteilt Einschüchterungsversuche

Die im Oktober gegründete «Association Luxembourgeoise pour Journalistes professionnels» (ALJP) verurteilt die Einschüchterungsversuche des Luxemburger Geschäftsmanns Gerard Lopez gegen das Medienhaus Saint Paul Luxembourg. Die am 10. September auf Paperjam.lu und am 11. September auf wort.lu der Öffentlichkeit bekannt gewordene Verleumdungs- und Schadensersatzklage von Gerard Lopez gegen Pierre Sorlut, Wirtschaftsjournalist beim Luxemburger Wort, Jean-Lou Siweck, damaliger Chefredakteur des (...)

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Vorsicht, mehr Evaluation erlaubt das Gesetz nicht

Es ist nicht wirklich einfach, wenn einem von Gesetzes wegen vorgeschrieben ist, was man zu den öffentlichen Finanzen sagen darf und muß. Da stößt man schnell an Grenzen – Formvorschriften und deren Einhaltung ist das eine, aber darüber hinaus ist Nachhaken zur Sinnhaftigkeit und Glaubwürdigkeit etwas ganz andres.
Was macht es z.B. für einen Sinn mit dem strukturellen Überschuß und dem mittelfristigen Budgetziel zu hantieren, ohne sich mit der Klärung der Frage beschäftigen zu dürfen, wie es möglich (...)

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Menschenkette für Verbot aller Atomwaffen

Mit einer Menschenkette von einem Kilometer Länge zwischen den Botschaften der USA und Nordkoreas haben am Samstag rund 700 Menschen in Berlin ein Zeichen gegen atomare Aufrüstung und die Gefahr eines Atomkrieges gesetzt. Dabei haben als Donald Trump und Kim Jong-Un verkleidete Friedensaktivisten zwei nachgebaute Atombomben in Originalgröße die Strecke entlang geschoben. Mit der Aktion verbindet ein breites Bündnis von Friedens-, Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen die Forderung an die (...)

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Dilma Rousseff vermutet USA hinter Putsch

Brasiliens gestürzte Präsidentin im Interview mit »junge Welt«

»Ein Projekt für Brasilien, das keine einzige Stimme erhalten hat«, nennt Dilma Rousseff die Politik des aktuellen Staatschefs Michel Temer. Dessen Regierung setze »Brasiliens Souveränität aufs Spiel«. Die 2016 vom Kongreß rechtswidrig abgesetzte Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei (PT) sprach in Berlin mit der Tageszeitung »junge Welt« über die Krise in ihrem Land, die Alternativen dazu sowie die Auswirkungen der Rechtswende auf die internationale Politik.
Das »betrügerische (...)

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