Nationale Politik

Letzter Eintrag : 23. Februar.

Tram frißt Platz und garantiert für Chaos

Es wurde gestern der Presse bei Luxtram wunderhübsche, fast autofreie Computergraphiken präsentiert, um zu »beweisen«, daß die Hauptstadt mit der Tram erst so richtig schön wird. Daß ein Verkehrsmittel dazu da sein sollte, Verkehrsprobleme zu lösen, ging dabei völlig unter.
Präsidentin und Vize-Präsident der USILL, des Dachverbands der lokalen Interessenvereine der Stadt, sowie die IÖT (»Innovatioun Öffentlechen Transport 2015 asbl«), sind gebeten worden, der Pressekonferenz fern zu bleiben, da sonst die (...)

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In vielen Betrieben weht ein rauer Wind

Die drei wichtigsten Ziele der Unternehmer heißen der Reihe nach: Profit, Profit und abermals Profit. Um die erhofften Gewinne einfahren zu können, wird den Beschäftigten eine Einsatzbereitschaft abverlangt, die in Prozenten ausgedrückt, eher über als unter der 100-Prozent-Grenze liegen dürfte. Wer gebraucht wird, hat anzutreten. Und zwar zu jeder Stunde, so wie es das Patronat verlangt. Über Mehrarbeit oder längere Arbeitszeiten wird nicht lange diskutiert, sie werden den Beschäftigten einfach (...)

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Fedil fordert »Tarifabschluß, der zum wirtschaftlichen Umfeld paßt«

Am Freitagmorgen bezog Roland Kuhn, Präsident der Fedil, der Vereinigung des Patronats im Bausektor, Stellung zur Position der Unternehmen im Konflikt um die Verhandlung eines neuen Kollektivvertrags.
Man habe zu keinem Zeitpunkt einseitig den Verhandlungstisch verlassen, hieß es am Freitagmorgen. Man setze nachwievor auf den Dialog und habe nie einen 12-Stunden-Arbeitstag gefordert. Allerdings wolle man es den Unternehmen ermöglichen, während der besseren Jahreszeit eine Stunde täglich mehr (...)

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Ministerielles Herumlavieren

Der OGB-L war also am gestrigen Vormittag »d’urgence« bei Sozialminister Romain Schneider, wonach Präsident André Roeltgen zunächst gegenüber der Presse zwar Probleme sah aber bereit war, bis zur Evaluation zu Ostern den Konjunktiv zu gebrauchen. Sollte da festgestellt werden, daß es wirklich Probleme gibt, sei der Minister zu Nachbesserungen im Text der Reglemements oder auch des Gesetzes bereit. Es sei das Gesetz zur Pflegeversicherung dann schließlich immer noch nicht das erste Gesetz, das (...)

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Die Banken haben keinen Grund zum Jammern – trotz niedriger Zinsmargen

Als die Banken im vergangenen Jahr die Gebühren für Einzahlungen, Überweisungen und Geldabhebungen zum Teil drastisch erhöhen, begründeten sie das teilweise mit den anhaltend niedrigen Zinssätzen und den rückläufigen Zinsmargen.
Tatsächlich gingen die Zinssätze und mit ihnen auch die Zinsmargen seit der Finanzkrise von 2007 kontinuierlich zurück. Luxemburg gehörte sogar zu den Ländern, in denen der Anteil der Zinsmargen an den Bankeinnahmen seit 2010 am stärksten zurückging.
Was in diesem Zusammenhang (...)

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De Schäfferot vun der Stad Lëtzebuerg muss elo Konsequenzen zéien!

Nom Geriichtsuerteel vu gëscht an deem de Chef vum Service Parking a säi Vertrieder wéint hire Falsch-Aussoen a Relatioun mat engem hinnen subordonnéierten Agent Municipal zur Rechenschaft gezunn gi sinn, verlaangt d’FGFC/ASAM (Association des Agents Municipaux), datt de Schäfferot vun der Stad Lëtzebuerg dësem Uerteel Rechnung dréit, an déi betraffe Persounen direkt vun hire Funktiounen entbënnt. Et ass elo héich Zäit fir eng Restrukturatioun vun dësem Service vun der Stad Lëtzebuerg.
Zanter Joeren (...)

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Wer braucht Wachstum?

Laut CSV-Spitzenkandidat Claude Wiseler »das Land«, und die CSV stehe dafür. Bloß werde durch ein demographisches Wachstum wie jetzt mit 100.000 Einwohnern mehr alle 7 Jahre, also einmal die Stadt Luxemburg in 7 Jahren dazu, die Lebensqualität in Frage gestellt. Wieviel Wachstum er will, verrät er später auch auf Nachfrage nicht – er habe bewußt nicht gesagt »die Hälfte«.
Gut, Kandidat wie Partei stehen kritiklos hinter dem real existierenden Kapitalismus. Daher können sie dem Kapital den Wunsch nach (...)

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Sorge um die Arbeitsplätze und die Arbeitsbedingungen

Am Mittwoch brachte die Gewerkschaft OGBL ihre Besorgnis über das Schicksal der Beschäftigten und die Konsequenzen für die Arbeitsplätze zum Ausdruck, nachdem den 150 Beschäftigten der ABN AMRO Bank und ihrer Tochtergesellschaft ABN AMRO Life einen Tag zuvor mitgeteilt worden war, die BGL BNP Paribas werde deren bisherige Aktivitäten übernehmen.
Zuvor hatte die BGL BNP Paribas entschieden, sie werde das Privatkunden- und das Versicherungsgeschäft von ABN AMRO und deren Tochter übernehmen und das (...)

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SES Networks schafft über Satellit diversifizierte Netzanbindung in ganz Kuba

Die Administration der USA knirschte mit den Zähnen, aber das hinderte das Unternehmen SES Networks, das Teil der Europäischen Satellitengesellschaft SES mit Sitz in Luxemburg ist, nicht daran, diese Woche einen Vertrag über die Nutzung der SES-Satellitendienste mit der staatlichen kubanischen Telekommunikations-Betreibergesellschaft ETECSA zu unterzeichnen.
Laut Vertrag wird die SES die vorhandene landgestützte Infrastruktur der ETECSA um seine den Glasfasernetzen ebenbürtige (...)

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Nachhaltigkeitsrat möchte Wahlprogramme bestimmen

Die 15 von der Regierung für den Nachhaltigkeitsrat Auserwählten sind zwar gebeten, in ihrem persönlichen Namen zu agieren, sie werden aber die Organisation, aus der sie stammen, nicht an der Garderobe abgeben. Wir sind aber gebeten, so zu tun als ob, und die servierten Leitlinien brav ins Programm zu übernehmen.
Das ist bei einigen kein Problem, weil es seit langer Zeit immer wieder in den Wahlprogrammen der KPL steht – im Gegensatz zu den anderen, womit eigentlich bereits klargestellt ist, daß (...)

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