Laboratoire national de santé (LNS):

Wartezeiten werden kürzer

Gestern wurde im nationalen Gesundheitslabor in Düdelingen die Bilanz des Jahres 2017 vorgestellt. Die wohl wichtigste Frage aus diesem Anlaß dürfte die Entwicklung der Wartezeiten bei pathologischen Analysen gewesen sein. Hier konnte Fortschritt vermeldet werden, denn von 2015 zu 2017 hätten sich die Wartezeiten auf eine Analyse, etwa im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung, von durchschnittlich 12 Arbeitstagen auf rund 7 Tage verringert. Dies sei eine gute Entwicklung, obschon das Ziel von Gesundheitsministerin Lydia Mutsch weiterhin mit 5 Tagen vorgegeben wird. Daß diese Entwicklung zu verzeichnen sei, hänge auch mit der dicker gewordenen Personaldecke zusammen und bis Ende 2018 sollen noch fünf weitere Fachkräfte dazukommen, auf dann 17. Sie ermöglichen es auch, daß viele Analysen nicht mehr im Ausland, sondern in Luxemburg vorgenommen werden können und damit ebenfalls zur Verkürzung der Wartezeit beigetragen wurde.

Seit dem vergangenen 1. Februar 2018 hat das LNS mit Prof. Dr. Friedrich Mühlschlegel auch einen neuen Direktor. Mühlschlegel ist Spezialist in medizinischer Mikrobiologie. Bereits im März 2017 wurde Prof. Dr. Michel Mittelbronn Chef des pathologischen Bereichs des Instituts. er verfolgt eine Politik der Transparenz und des Dialogs gegenüber den Patienten und hat das Personal durch 12 weitere Einstellungen, darunter 4 Pathologen, verstärkt.

CK

Freitag 10. August 2018