Leitartikel

Letzter Eintrag : 23. Februar.

Unser Leitartikel:
Der Bock als Gärtner2018 und die Hoffnung auf ein gutes Leben

Mit jedem Jahreswechsel verbinden viele immer wieder die Hoffnung, dass es besser wird – besser mit den eigenen Lebensumständen, denen von Verwandten und Freunden, mit den Aussichten auf soziale Gerechtigkeit, auf Wohlstand und Frieden, in unserem Ländchen und in der Welt. Anders als das in den Medien dargestellt wurde, war das Jahr 2017 (noch immer) für viele Lohnabhängige in der Welt das Jahr des 100. Jahrestags der Oktoberrevolution, deren Sieg wir im November ohne die Sowjetunion feierten, (...)

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Unser Leitartikel:
Die Kaste der Einzelhandelsbeschäftigten

Weihnachten 2017 ist Geschichte. Für viele, die sich vor dem »Fest der Liebe« in den »Streß« des Geschenke-Kaufens, sei es aus gesellschaftlichem Zwang oder tatsächlich aus Freude am Schenken, stürzen »mußten«, geht es »zwischen den Jahren« nun darum, den ganzen Krempel, den man von Anverwandten und Freunden mit oder ohne Liebe geschenkt bekam, umzutauschen. Weihnachten ist eben ein Business, wie andere Feste des Jahres: Es geht um Konsum und sonst um kaum noch etwas. Von Nächstenliebe wird schließlich (...)

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Unser Leitartikel:
Verlogene Wohltätigkeit

Um die Weihnachtszeit tummeln sie sich wieder auf allen Kanälen und (fast) allen Zeitungen: die Wohltäter. Da wird den arglosen Zuschauern und Lesern mit den Fotos von traurigen Kinderaugen und ausgemergelten Kinderkörpern ein schlechtes Gewissen gemacht, weil doch so viele Menschen in der Welt in Armut und Elend leben. Aber die Reklamefilmchen und Anzeigen der Wohltäter sagen uns – bevor uns der Weihnachtskaffee hochkommt – sofort, wie wir das Elend abschaffen können. »Spenden Sie zehn Euro im (...)

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Unser Leitartikel:
Der Weg heraus aus der Defensive ist lang…

In einem Interview in der Tagespresse räumte Premierminister Bettel diese Woche ein, dass die Regierung mit ihrem »Zukunftspak« fast jeden gegen sich aufgebracht habe. Aber, so Bettel, es habe keine anderen Möglichkeiten gegeben. Ist das wirklich so?
Es stimmt, dass die Dreierkoalition mit ihrem, aus propagandistischen Gründen als »Zukunftspak« getarnten Sparpaket und 258 angekündigten Maßnahmen im Jahr 2014 in einer ersten Phase für viel Empörung unter breiten Bevölkerungsschichten sorgte.
Einen (...)

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Jeder gegen jeden?

In den letzten Wochen ereigneten sich, wie fast jedes Jahr in der dunklen Jahreszeit, wieder zahlreiche Unfälle mit mehr oder minder schwerem Ausgang, die alle gemeinsam hatten, daß ein dem Wetter und den Sichtverhältnissen unangepaßtes Verhalten den Unglücken vorausging.
Doch für rüpelhaftes verhalten muß es nicht einmal mehr Winter sein: Die vier gelben Lämpchen an den Ecken eines Autos werden, obwohl beim Autokauf mitbezahlt, immer seltener in den dafür vorgesehenen Situationen eingesetzt. Mit (...)

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»Überproportionale« Beteiligung am Säbelrasseln gegen Rußland

Kaum im Amt, kündigte die neue Dreierkoalition aus Liberalen, Sozialdemokraten und expazifistischen Grünen an, sie werde das Militärbudget – das bereits unter der CSV/LSAP-Vorgängerregierung höher war als während des Kalten Krieges – noch einmal um die Hälfte auf 300 Millionen Euro pro Jahr erhöhen.
In seiner ersten »Rede zur Lage der Nation« erklärte Premierminister Xavier Bettel im April 2014, er sei »houfreg op d’Leeschtunge vun eise Jongen a Meedercher, eise Capereel, Ënneroffizéier, Offizéier an (...)

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Die Idee eines »menschenfreundlichen Europa«

Der Aufschrei hielt sich sehr stark in Grenzen, und die Empörung war – außer am Ort des Geschehens selbst – kaum spürbar, als am Montag in Wien die neue rechtskonservative Regierung zur Vereidigung antrat. Einige hundert Menschen hatten sich angefunden, um zumindest noch ein wenig von der Ehre ihres Landes zu retten und deutlich zu machen, daß sie diese Entwicklung ablehnen.
Vor Jahren hatte das alles noch ganz anders ausgesehen. Die Älteren unter uns können sich noch gut daran erinnern, wie man in (...)

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Unser Leitartikel:
Nicht alle haben Grund zum Feiern

Die Weihnachtsfeiertage und Neujahr stehen vor der Tür. Doch nicht alle werden Grund zum Feiern haben. Denn im reichen Luxemburg gibt es immer mehr Haushalte, die von massiven sozialen Problemen betroffen sind. Und zwar in einem Ausmaß, dass inzwischen rund 17 Prozent davon entweder von Armut bedroht sind – Haushalte, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens beträgt – , oder bereits in Armut leben. Eine Zahl, die in den letzten Jahren unaufhaltsam gewachsen ist.
Besonders (...)

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Unser Leitartikel:
Heuchelei als Mittel der Politik

In ihrem verzweifelten Bemühen, die akute politische Krise der EU weiter zu kaschieren, greifen die Kommission und die bestimmenden Mitgliedstaaten zu immer untauglicheren Mitteln. Am Montag haben Juncker & Co. gleich zweimal zugeschlagen.
Da wurde am frühen Vormittag der Vertrag über die Militarisierung unter Dach und Fach gebracht. Immerhin 25 Mitgliedstaaten schließen sich zusammen zu einer neuen Militärunion mit konkreten Verpflichtungen, mehr Geld für Rüstung und Krieg auszugeben und ständig, (...)

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Unser Leitartikel:
Dann legt doch, bitteschön, die Bücher auf den Tisch!

Werden die Betriebe in Luxemburg demnächst am Hungertuch nagen? Wird kein Geld mehr vorhanden sein, um notwendige Investitionen in neue Maschinen, moderne Arbeitsverfahren und Spitzentechnologie vorzunehmen? Sind die Löhne so hoch und die Arbeitsproduktivität so niedrig, dass fleißige Unternehmer kein Geld mehr verdienen? Die verschiedenen Patronatsvereinigungen sind seit längerem dabei, ein regelrechtes Horrorszenario zu entwickeln und den Lohnabhängigen Angst einzujagen.
Diese Woche war die (...)

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