Internationale Politik

Letzter Eintrag : 8. Dezember.

Italiens Partito Democratico weiter im Sinkflug

Die Faschisten sind dank Renzi im Aufwind

Bei der Stichwahl des Bürgermeisters und der Stadtverordneten im römischen Stadtteil Ostia am vergangenen Sonntag belegte die Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) mit 59,6 Prozent den ersten Platz. Der Kandidat des regierenden Partito Democratico (PD) war zwei Wochen vorher bereits im ersten Votum mit 13 Prozent durchgefallen. Mit einem zweiten Platz von 40,9 Prozent für die Bewerberin der faschistischen »Brüder Italiens« (FdI) befindet sich die von Ex-Premier Silvio Berlusconi angeführte extreme Rechte (...)

>> mehr

Belgiens Schuldenuhr tickt

Unser Nachbar hat einen gewaltigen Berg an Verbindlichkeiten aufgehäuft. Das gefährdet vor allem vermögenslose Menschen und den Staat

Die Zeitung »De Tijd« hat am Dienstag besorgt das Ende der Sondierungsgespräche in Berlin kommentiert. »Düstere Wolken« würden nun über Angela Merkels Zukunft hängen, so das belgische Wirtschaftsblatt. Finsterer als die Zukunft der noch geschäftsführenden deutschen Bundeskanzlerin sieht allerdings die Perspektive für das eigene Land aus. Belgien gilt manchem Beobachter ohnehin als ein »Failed State« , der lediglich durch die EU-und NATO-Hauptquartiere auf seinem Territorium zusammengehalten werde. Deshalb (...)

>> mehr

Teamarbeit auf dem PISA-Prüfstand

Luxemburgische Schüler schneiden beim Problemlösen in der Gruppe vergleichsweise schlecht ab. Mädchen besser als Jungen

Beim Problemlösen in der Gruppe schneiden luxemburgische Schülerinnen und Schüler vergleichsweise schlecht ab. Das zeigt die Auswertung eines neuen Testmoduls aus PISA 2015, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag in Berlin veröffentlicht hat. Im OECD-Vergleich fällt auf, daß Mädchen in allen Ländern bessere Werte verzeichnen als ihre männlichen Mitschüler.
Der zum ersten Mal getestete halbstündige Problemlösungsteil in der Gruppe ist ein Nebenprodukt (...)

>> mehr

Bürgerliche und sozialistische Demokratie

In Libyen können wir aktuell die Folgen der ach so demokratisch sich gebenden sogenannten »Europäischen Union« beobachten. Und so begann am Montag der Info- und Diskussionsabend der KPL-Sektion Zentrum aus Gründen der Aktualität damit.
Libyen zeigt wunderbar die Doppelzüngigkeit der EU in Sachen Menschenrechte, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit als Totschlagargument in der Außenpolitik herhalten müssen. In der eigenen Politik spielen sie dann aber überhaupt keine Rolle. So sind in Libyen (...)

>> mehr

Zum Dialog mit allen bereit

Russische diplomatische Offensive für politische Gespräche zu Syrien

Zwei Jahre nach dem militärischen Eingreifen Rußlands in den Krieg in Syrien im September 2015 geht Präsident Wladimir Putin von einem baldigen Ende des Militäreinsatzes aus. Um den politischen Verhandlungsprozeß voranzubringen, werde er sich mit einer Reihe von Staatschefs beraten, sagte Putin bei einem Treffen mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad am Montag in Sotschi am Schwarzen Meer. Am Dienstag war Putin mit USA-Präsident Donald Trump zu einem Telefongespräch verabredet, am heutigen (...)

>> mehr

»Wirtschaftlicher Mord«

Britische Konservative klammern sich an Regierungsposten. Kürzungen katastrophal für Bevölkerung. Wer arm ist, stirbt früher

Am heutigen Mittwoch will der britische Finanzminister Philip Hammond seine Haushaltspläne für das kommende Jahr verkünden. Der konservative Politiker kämpft dabei um sein politisches Überleben, denn die Gegner der seit 2010 verfolgten Austeritätspolitik wollen ihm ans Leder. Außerdem wird er jeden Tag ein bißchen mehr in die Flügelkämpfe seiner eigenen Partei hineingezogen.
Hammond ist einer der prominentesten »Brexit«-Gegner in der von Befürwortern dominierten Konservativen Partei. Als solcher hat er (...)

>> mehr

Ungerechte Bezahlung von Frauen

EU-Kommission entdeckt ein »neues« soziales Problem

Brüssel – Die Kluft bei der Bezahlung von Männern und Frauen beträgt in EU-Europa bei bei 16,3 Prozent. Mit »nur« 5,5 Prozent gehören Italien und Luxemburg zu den Ländern mit der am wenigsten schlechten Bilanz. Im reichen Deutschland beträgt die Differenz beim durchschnittlichen Stundenlohn immerhin 22 Prozent, damit liegt die Bundesrepublik auf Platz 26 von 28 EU-Ländern. Dahinter folgen Tschechien mit 22,5 und Estland mit 26,9 Prozent. Diese Zahlen legte die EU-Kommission am Montag in Brüssel vor. (...)

>> mehr

Weltweit Millionen junge Arbeitslose

Genf – Weltweit sind nach einer neuen UNO-Analyse 70,9 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Das entspricht einem Anteil von 13,1 Prozent, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Montag in Genf mitteilte. Am höchsten sei der Anteil in arabischen Ländern mit 30 Prozent. Bis 2030 drängten zusätzlich 25,6 Millionen Menschen zwischen 15 und 29 auf den Arbeitsmarkt – und das fast ausschließlich in Afrika. Wenn die heimischen Arbeitsmärkte keine Chancen böten, (...)

>> mehr

Getrennt marschieren…

…vereint siegen? Brasiliens KP kürte eigene Präsidentschaftskandidatin

Die Kommunistische Partei Brasiliens (PC do B) hat sich auf ihrem 14. Kongreß am vergangenen Wochenende in der Hauptstadt Brasília auf eine neue Taktik festgelegt. Zum dritten Mal in ihrer Geschichte möchte die mit Abstand stärkste marxistisch orientierte Kraft des Landes, die für einen Weg zum Sozialismus in besonderem Maß die nationalen Interessen artikuliert, im kommenden Jahr mit einer eigenen Präsidentschaftskandidatur antreten. Damit könnte sie in der ersten Runde mindestens einen (...)

>> mehr

Bericht zu Menschenhandel in Libyen

New York – UNO-Generalsekretär António Guterres hat sich entsetzt gezeigt über Medienberichte, die Menschenhandel mit afrikanischen Flüchtlingen in Libyen zeigen sollen. Der TV-Sender CNN hatte in einem Bericht mit versteckter Kamera gezeigt, wie Flüchtlinge aus Nigeria in Libyen für mehrere hundert US-Dollar als Sklaven verkauft worden waren. Bereits Anfang des Jahres hatte es ähnliche Berichte gegeben, daß immer wieder Migranten von Menschenhändlern und Milizen gefangengehalten und verkauft würden. (...)

>> mehr

... | 20 | 30 | 40 | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 | 100 |...