Erneut Riesenverlust für Dexia

Die belgisch-französische Finanzgruppe Dexia hat sich noch immer nicht von den Folgen ihrer Spekulationsgeschäfte in den USA und ihren Fehlkalkulationen mit griechischen, italienischen und spanischen Staatsanleihen erholt.

Im ersten Halbjahr 2013 machte sie einen Verlust in Höhe von 905 Millionen Euro. 2012 hatte sie für den gleichen Zeitraum einen solchen von 1,1 Milliarden Euro gemeldet.

Die Bank wird derzeit mit Staatsgarantien aus Belgien, Frankreich und in kleinerem Maße auch Luxemburg über Wasser gehalten.

Bekanntlich wurde die BIL 2012 aus der Dexia ausgegliedert. Anschließend verkaufte die Regierung 90 Prozent ihrer Aktien an die Herrscherfamilie aus Katar. Der Luxemburger Staat blieb im Besitz der restlichen 10 Prozent.

Nik.

Freitag 9. August 2013