Unser Leitartikel:
Für »Geschenke«, die man erkämpft hat, muss man sich nicht bedanken

Das von der CGFP und der Regierung unterzeichnete Gehälterabkommen im öffentlichen Dienst wurde in gleich mehreren Tageszeitungen als Wahlgeschenk hingestellt. In der Tageszeitung, die traditionell der Sozialdemokratie und der größten Gewerkschaft nahesteht, hieß es sogar, es handele sich um ein Wahlgeschenk »an die Privilegierten in diesem Land: Staatsbeamte«.
Solche Bemerkungen kamen in der Vergangenheit eigentlich eher aus der rechtspopulistischen Ecke, in der Absicht, den Sozialneid zu schüren (...)

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Fürsprecher für die Lebensqualität

Am vergangenen Dienstag hielt die USILL (»Union des Syndicats d’Intérêts Locaux de la Ville de Luxembourg«) in Zessingen ihre diesjährige Generalversammlung ab. Von den 23 lokalen Interessenvereinen in den einzelnen Stadtvierteln, die sich am 28.10.1978 zu diesem Dachverband zusammengeschossen hatten, gibt’s noch 15. Es ist einer der wenigen Vereine in der Hauptstadt, wo noch Luxemburgisch geredet wird, obwohl deren Anteil immer geringer wird (allerdings nicht deren Zahl). Das obwohl die USILL (...)

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Strötgen und Wagner »raus aber nicht gefeuert«

Gestern Vormittag lud der Escher Bürgermeister Georges Mischo (CSV) zu einer Pressekonferenz ins Escher Stadthaus, bei welcher eigentlich das neue Organigramm der »Europäesch Kulturhaaptstad asbl.« vorgestellt werden sollte. Zu dieser Vorstellung kam es allerdings gar nicht. Mischo erklärte, die asbl sei dennoch nicht »führungslos«. Im kommenden Herbst, wenn im November die erste Überprüfung des Kulturhauptstadt-Projekts »Esch 2022« durch die zuständige EU-Kommission ansteht, soll die neue Mannschaft (...)

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Drehen an der Schraube

Der Konflikt um Strafzölle verschärft sich. In China produzierende USA-Konzerne geraten unter Druck

Begonnen hat alles mit Solarmodulen und Waschmaschinen. Am 22. Januar feuerte USA-Präsident Donald Trump seine erste Salve im transpazifischen Handelskrieg ab und belegte die Einfuhr von Solarmodulen mit Strafzöllen in Höhe von 30 Prozent, den Import von Waschmaschinen mit Strafzöllen von 20 bis 50 Prozent. Ersteres traf vor allem chinesische Unternehmen, letzteres vor allem Hersteller aus Südkorea – und damit gleich zu Beginn des Konflikts einen Verbündeten der Vereinigten Staaten. Es folgten (...)

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Ins eigene Knie geschossen

Trumps ausufernder Handelskrieg gegen China löst Bumerangeffekte aus. Beijings Gegenmaßnahmen greifen

Manchmal würden bereits einfache Weisheiten weiterhelfen, wenn man in die Schlacht ziehe, konstatierte David Fickling, ein Kolumnist des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg, am Dienstag. Dann sei man gut beraten, sicherzustellen, »daß die Ko­sten, die man dem Feind auferlegt, größer sind als diejenigen, die die Heimatfront tragen muß«. Diese schlichte Erkenntnis habe schon vor 2.500 Jahren der chinesische General, Militärstratege und Philosoph Sunzi in seiner berühmten Schrift »Die Kunst des (...)

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