Leitartikel

Letzter Eintrag : 21. September.

Unser Leitartikel:
Der Krieg beginnt in Capellen

Luxemburg macht sich zwar nicht direkt die Hände schmutzig in den Kriegen der NATO und deren Führungsmacht USA, ist aber an vielen imperialistischen Kriegen indirekt beteiligt. Dass das so ist, hat auch damit zu tun, dass seit fünf Jahrzehnten im Südwesten des Landes die Logistik- und Materialbeschaffungsagentur der NATO untergebracht ist.
Die »NATO Support- and Procurement Agency« (NSPA), die in Luxemburg besser unter ihrem früheren Namen Namsa bekannt ist, beschafft nicht nur Kerosin und (...)

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Unser Leitartikel:
Hausgemachte Krise

Als es vor einiger Zeit so schien, als sei die sogenannte Bankenkrise bewältigt, und die Kommunisten dennoch von einer tiefen Krise der EU und des Kapitalismus als Gesellschaftssystem sprachen, wurden auch Kommentare in dieser Zeitung zuweilen belächelt. Wie könne man von einer Krise sprechen, wenn es doch wirtschaftlich längst wieder bergauf gehe, wurden wir gefragt.
Angesichts der aktuellen Entwicklungen taucht nun der Begriff »Krise« immer häufiger auch in bürgerlichen Medien wieder auf. Und (...)

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Unser Leitartikel:
Für »Geschenke«, die man erkämpft hat, muss man sich nicht bedanken

Das von der CGFP und der Regierung unterzeichnete Gehälterabkommen im öffentlichen Dienst wurde in gleich mehreren Tageszeitungen als Wahlgeschenk hingestellt. In der Tageszeitung, die traditionell der Sozialdemokratie und der größten Gewerkschaft nahesteht, hieß es sogar, es handele sich um ein Wahlgeschenk »an die Privilegierten in diesem Land: Staatsbeamte«.
Solche Bemerkungen kamen in der Vergangenheit eigentlich eher aus der rechtspopulistischen Ecke, in der Absicht, den Sozialneid zu schüren (...)

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Unser Leitartikel:
Atomares Wettrüsten 2.0

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) warnt vor einem »unkontrollierten Wettrüsten« der Atommächte, noch gefährlicher als während des Kalten Krieges, weil mittlerweile mehr Akteure beteiligt seien. Zudem hätten die neuen kleineren Atomwaffen immer noch ein größeres Vernichtungspotential als die USA-Bombe, die am 6. August 1945 in der japanischen Stadt Hiroshima unmittelbar 20.000 bis 90.000 Menschen tötete. »Wenn die modernen Waffen besser gesteuert werden können, kann das (...)

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Unser Leitartikel:
Zusätzliches Personal statt Überstunden

Trotz Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit werden nach wie vor zahlreiche Überstunden geleistet. So wurde die Gewerbeinspektion (ITM) auch im letzten Jahr von Hunderten von Betrieben über Arbeiten in Kenntnis gesetzt, die über die legale Schichtdauer hinausgingen. Hinzu kommen jene Überstunden, die ohne Wissen der ITM geleistet werden. Es waren deren auch im Vorjahr sicherlich eine Unmenge, obwohl vor Jahren zur Anfrage von Überstunden eine aus Sicht der Betriebe vereinfachte Regelung (...)

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Unser Leitartikel:
Steigbügelhalter Alexis Tsipras

Der griechische Regierungschef hat am Samstagabend mit einer knappen Mehrheit von 153 Stimmen wieder einmal ein Mißtrauensvotum im Parlament überstanden – erwartungsgemäß. Interessant bei der Auszählung der Stimmen war lediglich die Frage, wie viele Abgeordnete der Koalition sich der Fraktionsdisziplin verweigern. Immerhin ein Mandatsträger der rechtsnationalistischen ANEL hatte die Nase voll von der Taktiererei mit dem Ziel des Erhalts von Regierungssesseln; er stimmte mit der Opposition und (...)

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Unser Leitartikel:
Damit nicht weiter der Profit im Mittelpunkt steht

Wenn in den letzten Jahren auch alljährlich einige Tausend neue Arbeitsplätze geschaffen wurden – die, weil sie größtenteils von Grenzgängern besetzt wurden, kaum nennenswerte Auswirkungen auf die hohen Arbeitslosenzahlen hatten – , waren vom Arbeitsmarkt auch immer wieder schlechte Nachrichten zu hören. So machten nach wie vor Betriebe dicht, in anderen wurden weiter Posten abgebaut, normale Abgänge nicht ersetzt.
Mit der Folge, dass es im reichen Luxemburg nach wie vor weit mehr als 20.000 (...)

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Unser Leitartikel:
Von der Fußball-WM zur Kirmes

Seit gestern rollt also der Ball bei der 21. Fußball-Weltmeisterschaft der Männer, seit einigen Jahren offiziell nur noch »FIFA World Cup« genannt. Seit Wochen bereits mehrten sich TV-Dokumentationen und Artikel mit entsprechenden Spitzen in Richtung des Gastgeberlandes, gepaart mit Boykottaufrufen der üblichen Verdächtigen, Einreiseschwierigkeiten von Hajo Seppelt, und natürlich dürfen auch die armen Straßenhunde keineswegs fehlen, wenn es darum geht, die WM in »Putins Reich des Bösen« zu (...)

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Unser Leitartikel:
Voreilige Schuldzuweisung

An der russischen Grenze im Baltikum endet am morgigen Freitag der »Säbelhieb« der NATO – ein großangelegtes Militärmanöver zur »Abschreckung« angeblicher russischer Angriffsabsichten. Der Vorgang steht exemplarisch für das derzeitige Verhältnis des »Westens« zu dem Land, in dem heute die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet wird. Mit der »Affäre Skripal« hat die Konfrontation zwischen Rußland und der NATO eine neue Dimension erreicht. In fast sämtlichen Mitgliedstaaten des westlichen (...)

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Unser Leitartikel:
Auf Warnsignale achten

Ab morgen rollt bei der Fußball-WM in Russland der Ball, am 7.Juli wird die Tour de France gestartet, und nur wenige Tage später beginnen die Sommerferien. Es stehen also wieder Wochen und Monate an, die in der Vergangenheit des Öfteren vom Patronat dazu genutzt wurden, um die Beschäftigten mit Abbauplänen und Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen zu überrumpeln.
Besonders ältere Stahlarbeiter werden sich in dieser Hinsicht sicher noch bestens an die Zeiten erinnern, als sie in den Jahren der (...)

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