Unser Leitartikel:
Von der »Belastung der Arbeitgeber« und dem Wert der Arbeit

»Die Armut bekommen wir nicht mit dem Index oder einer Erhöhung des Mindestlohnes von 100 Euro unter Kontrolle. Das geht nur, wenn wir den Menschen bezahlbare Wohnungen bieten können. Wenn wir das in den Griff bekommen, brauchen wir auch nicht die Arbeitgeber mit einer Erhöhung des Mindestlohnes zu belasten«, behauptete diese Woche ein Spitzenpolitiker der Grünen in einem Zeitungsinterview.
Was in den Ohren vieler so vernünftig klingen mag, zeugt in Wirklichkeit von wenig Respekt gegenüber dem (...)

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Nicht jede Mehrarbeit wird als solche vergütet

Trotz anhaltender Arbeitslosigkeit werden nach wie vor massiv Überstunden hierzulande geleistet. Fakt ist, dass die Gewerbeinspektion (ITM) von Januar bis Juli dieses Jahres wiederum von Hunderten von Betrieben über Arbeiten in Kenntnis gesetzt wurde, die über die legale Schichtdauer hinaus verrichtet wurden. Nicht vergessen sollte man dabei auch die vielen Überstunden, die ein jedes Jahr ohne Wissen der ITM geleistet werden.
Das PAN-Gesetz und die Vielzahl an Ausnahmeregelungen, die praktisch (...)

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ULC fordert die Einrichtung eines Bankgebühren-Simulators

Sowie die «Commission de Surveillance du Secteur Financier» (CSSF) in einer Pressemitteilung mitteilte, wird zum 1. November 2018 ein Vergleichsportal für Bankgebühren auf der Homepage der CSSF zur Verfügung stehen. Die CSSF kommt somit den Bestimmungen des Gesetzes vom 13. Juni 2017 betreffend die Zahlungskonten nach, ein Gesetz das auf eine europäische Direktive zurückgeht.
Damit wird endlich auch eine Forderung der ULC erfüllt, die bereits im Rahmen ihrer Kampagne gegen überhöhte Bankgebühren (...)

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Und jetzt auf zum neuen Kollektivvertrag

Irgendwie schaut Gewerkschaftseinheit oder einheitliches Auftreten der Gewerkschaften anders aus, als das, was gestern der LCGB der Presse bot. Aber wahrscheinlich ist das den nahenden Sozialwahlen geschuldet, daß der LCGB meint, Selbstlob wäre nötig zur Rettung seiner nationalen Repräsentativität, auch wenn das die Verhandlungsposition gegenüber dem Patronat gar nicht stärkt.
Denn es müßte auch nach dem bedauerlichen Tod von Jean-Paul Baudot klar sein, daß ohne den OGB-L keine (...)

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Rassistische und patronatsfreundliche Agenda

Die Lega Nord des italienischen Innenministers Matteo Salvini steht seit ihrer Gründung 1991 für eine fremdenfeindliche Politik im Interesse des Patronats. Teil 2 und Schluß

Zusammen mit den Faschisten der Alleanza Nazionale (AN), Nachfolgeorganisation der 1946 als Movimento Sociale Italiano (MSI) wiedergegründeten Mussolini-Partei, verhalf die Lega 1994 dem Mitglied des Dreierdirektoriums der faschistischen Putschloge P2 und seiner Forza Italia (FI), Silvio Berlusconi, zur Macht und war bis 2011 in drei seiner Regierungen vertreten. »Il Manifesto« charakterisierte am 15. Mai 1994 schon das erste Kabinett Berlusconis als »Governo nero« (schwarze Regierung). Die (...)

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