Internationale Politik

Letzter Eintrag : 25. Mai.

«L’État, le Gouvernement ! Vos gosses vous attentent.»

Et en attendant que vous fassiez votre boulot, ces Messieurs-Dames d’en haut, appuyez au moins ceux qui le font à votre place! Je pense notamment au jeune Bilel Aloui. Qu’est donc devenue, faute de soutien des autorités, sa belle opération visant à émanciper des enfants des régions défavorisées de la Tunisie profonde, que je découvris et relatai il y a un an? Vous souvenez-vous, amis lecteurs? J’en «parlai» dans mon article «Tunisie: parmi ceux qui font la révolution, Bilel Aloui et sa ‘404 Bâchée de (...)

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Kein Zurück zu Pinochet

Bildung darf kein Geschäft sein. 100.000 Jugendliche demonstrieren in Chile gegen Bildungspolitik und gegen Rechtsschwenk der Regierung

Knapp sechs Wochen nach dem Amtsantritt des neuen chilenischen Präsidenten ist die Schonfrist für Sebastián Piñera abgelaufen. Mehr als 100.000 Schüler und Studierende gingen am Donnerstag (Ortszeit) in Santiago de Chile auf die Straße, um gegen die Privatisierungspolitik der von den Rechtsparteien gestellten Regierung zu protestieren. Noch im vergangenen Monat hatte der neue Bildungsminister Gerardo Varela vollmundig verkündet, die Zeit der Demonstrationen sei vorbei – nun schallten ihm lautstark (...)

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Aufstand gegen Ortega

Proteste und Gewalt in Nicaragua. Wut über Rentenkürzungen

In Nicaragua sind bei gewaltsamen Protesten gegen die Regierung von Staatschef Daniel Ortega laut Medienberichten in den vergangenen Tagen zwischen bis zu 25 Menschen getötet worden. Unter anderem wurde ein Fernsehjournalist des regierungsnahen Senders »Canal 6« erschossen, während er gerade live über Zerstörungen am Rathaus der Stadt Bluefields berichtete.
Auslöser für die Proteste ist eine »Reform« des nicaraguanischen Sozialversicherungsinstituts INSS. Das von der Regierung am 16. April erlassene (...)

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»Wolken am Horizont«

Auf der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds ging es auch um den Handelskonflikt zwischen den USA und China

Der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China hat die Frühjahrstagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) am Wochenende in Washington überschattet. Zwar seien »die kurzfristigen Aussichten für die Weltwirtschaft weiterhin heiter«, hatte IWF-Generaldirektorin Christine Lagarde am Donnerstag vor der Presse erklärt – und in der Tat: Der Währungsfonds hat seine globale Wachstumsprognose für die Jahre 2018 und 2019 erst kürzlich von 3,7 auf 3,9 Prozent angehoben. Doch (...)

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Macron läßt räumen

Frankreich: Umweltschützer in Notre-Dame-des-Landes sollen sich kapitalistischer Logik unterwerfen

Pure Gewalt ist wieder angesagt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will seine »Strategie Bulldozer«, wie französische Zeitungen den »Reformdrang« des Mannes im Élysée-Palast inzwischen beschreiben, ab dieser Woche in Form einer gnadenlosen Räumungsaktion der ZAD in der Region Notre-Dame-des-Landes (Loire-Atlantique) umsetzen. Das Kürzel steht für »Zu verteidigende Zone« und meint das Protestcamp, in dem sich seit 2009 der Widerstand gegen den dort ursprünglich geplanten Bau eines Regionalflughafens (...)

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Feuerlöscher und Hungerlöhne

Fünf Jahre nach Rana Plaza

Der Tod von mehr als 1.100 Menschen in Bangladesch war für Käufer im Westen ein Weckruf. Für sie hatten die Opfer im eingestürzten Fabrikgebäude Rana Plaza Kleidung produziert. Fünf Jahre später ist einiges besser – Preisdruck aus dem Ausland bleibt aber ein Problem. Weniger als eine Minute bräuchten seine Arbeiter bei Brandschutzübungen, um das Gebäude zu räumen, erzählt Nashir Uddin Mia. In seiner Textilfabrik One Composite Mills 30 Kilometer nördlich von Bangladeschs Hauptstadt Dhaka werden T-Shirts (...)

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Es riecht nach ’68

Frankreichs Studenten wollen »offene Universitäten« statt Elitehochschulen. Eisenbahner solidarisieren sich

Frankreichs Studenten bleiben hart. Universitäten wie Paris 1-Tolbiac und Paris-Nanterre werden auch in den kommenden Tagen und Wochen blockiert, die Forderung nach der Rücknahme des von Präsident Emmanuel Macron durchgesetzten und ab 2021 gültigen neuen Hochschulgesetzes wird von einer Mehrheit der Studierenden und Abiturienten getragen. Das schon vor der »Reform« elitäre Bildungssystem wird im Rahmen der neuen Bestimmungen noch selektiver und undurchlässiger werden als bisher. Der von den jungen (...)

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Revolution ohne Pause

Generationswechsel in Havanna: Miguel Díaz-Canel ist neuer Präsident Kubas. Viele Frauen in der Staatsführung

Der neue Präsident Kubas heißt Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez. 603 der 604 Abgeordneten der Nationalversammlung gaben ihm die Stimme, wie am Donnerstag in Havanna bekanntgegeben wurde. Damit hat das kubanische Parlament den Generationswechsel an der Staatsspitze vollzogen: Miguel Díaz-Canel feierte am Freitag seinen 58. Geburtstag.
»Miguelito«, wie er oft genannt wurde, kam am 20. April 1960 in Placetas in der Provinz Villa Clara zur Welt. 1982 machte er seinen Abschluß als Elektroingenieur und (...)

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Stein im Schuh

Führungswechsel in Kuba

Es war eine Meldung, die in den großen Nachrichtenagenturen keinen Platz fand: Wenige Tage nachdem die USA, Frankreich und Britannien mehr als 100 Raketen auf Syrien abgeschossen haben, landete ein aus Kuba kommendes Flugzeug auf dem Internationalen Flughafen von Damaskus. An Bord hatte es Impfstoffe und andere medizinische Produkte. Syriens stellvertretende Gesundheitsministerin Huda Al-Sajid erklärte aus diesem Anlaß, die Lieferung sei ein Beweis für die Solidarität und Unterstützung gegen den (...)

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Wer verdient am Krieg?

Die Raketenangriffe auf Syrien bescherten den Rüstungskonzernen einen Kapitalzuwachs von 10 Milliarden US-Dollar

Für wen ist Krieg gut? Es sind die Raketenproduzenten. Seitdem Präsident Trump getwittert hatte, daß er die Absicht hat, Syrien zu bombardieren, sind die die Aktienwerte einiger der größten Waffenproduzenten der USA innerhalb einer Woche um insgesamt rund 10 Milliarden US-Dollar gestiegen. Seitdem Trump seine Ankündigung am vergangenen Wochenende wahr gemacht hat, setzt sich die Rally an der Wall Street fort.
Mehr als hundert US-amerikanische »Tomahawk«-Raketen wurden in der Nacht zum Samstag auf (...)

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