Leitartikel

Letzter Eintrag : 8. Dezember.

Unser Leitartikel:
100 Prozent arbeiten für 80 Prozent Lohn

Gut einen Monat vor den Gemeindewahlen vom 8. Oktober 2017 haben die Gewerkschaften OGBL und LCGB den neuen Kollektivvertrag für die rund 2.000 Arbeiter von 18 Südgemeinden unterzeichnet.
Die Unterzeichnung war generell mit Erleichterung aufgenommen worden, umso mehr während mindestens drei Jahren knapphart verhandelt wurde und zwischenzeitlich die Gefahr bestand, dass es zu massivem Sozialabbau kommen werde.
So richtig in der Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen wurden die Verhandlungen erst, (...)

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Arbeitszeitkonten: Vorsicht ist geboten

Arbeitsminister Nicolas Schmit erklärte rezent, Anfang des kommenden Jahres ein Gesetzesprojekt zu Arbeitszeitkonten im Privatsektor vorlegen zu wollen. Nachdem der OGBL darauf hingewiesen hatte, daß die UEL in elementaren Punkten keine Zusicherungen habe geben können und deshalb die Diskussion unter den »Sozialpartnern« zum Thema Arbeitszeitkonten ergebnislos geblieben sei.
Dennoch wertet die Gewerkschaft die Einführung solcher Konten als einen »Schritt zur Harmonisierung zwischen öffentlichem (...)

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PISA: Was nicht paßt, wird ignoriert

Hatte Erziehungsminister Claude Meisch bereits im Dezember 2016 bei der Präsentation der Ergebnisse der sechsten PISA-Studie erklärt, es sei fraglich, ob sich Luxemburg weiter an den seit dem Jahr 2000 von der OECD in dreijährlichem Turnus durchgeführten Schulvergleichstests beteiligen wird, so haben Minister, Erziehungsministerium und bis auf diese Zeitung sämtliche Medien eine am Dienstag veröffentlichte PISA-Sonderauswertung einfach ignoriert.
Liegt es daran, daß die 5.300 Fünfzehnjährigen, (...)

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Lineare Lohnaufbesserungen müssen her

Auch im reichen Luxemburg sind die Themen Armut und Armutsrisiko kein Tabu mehr, zumal inzwischen fast jeder Sechste davon betroffen ist. Eine Situation, die ohne Sozialhilfen sogar noch um ein Vielfaches schlimmer wäre. Auffallend dabei ist, dass immer häufiger auch Menschen gefährdet sind, die einer bezahlten Arbeit nachgehen.
Eine Folge davon, dass neben dem seit nun fast zehn Jahren anhaltendem Sozialabbau, der den arbeitenden Menschen und Rentnern von den jeweiligen Regierungen (sowohl (...)

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Gescheitert

Seit Sonntag wenige Minuten vor Mitternacht ist es nun raus: Es wird keine »Schwarze Ampel« geben in Berlin, also keine Koalition der schwarzen CDU/CSU mit den Wirtschaftsliberalen und den Wirtschaftsgrünen. Seitdem wird nun darüber gerätselt und spekuliert, wie es weitergehen soll mit der Bildung einer neuen Regierung.
Die jüngsten Debatten und Berichte über die Sondierungsgespräche zwischen Vertretern der CDU, der CSU, der FDP und der Grünen haben uns wieder einmal einige Lektionen zu den Themen (...)

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Unser Leitartikel:
Der Bock als Gärtner

Um es vorweg zu nehmen: Wir hatten keine Hoffnungen an den gestrigen EU-»Sozialgipfel« im schwedischen Göteborg und an die »Säule sozialer Rechte« geknüpft, die dort verabschiedet wurde, und sind demnach auch nicht enttäuscht darüber, dass mit Ausnahme der hohen Gipfelkosten wenig dabei herausgekommen ist.
Vorerst wird ein weiteres Mal, wie so oft in der Vergangenheit, wenn auf EU-Ebene über soziale Rechte geredet wurde, lediglich eine Nebelwand von Schlagworten aufgebaut, die den Anschein erwecken (...)

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Weihnachten steht wieder vor der Tür – Die Ladenschlußdebatte auch

In den vergangenen Jahren sprossen sie wie Pilze aus dem Boden: Die Tankstellenshops der großen Handelsriesen. Kaum etwas, das man nun an einer Tankstelle vom frühen Morgen bis zu nachtschlafender Zeit nicht bekommen kann, ob nun getankt wird oder nicht. Das ärgert insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen, die im Umfeld einer solchen Supermarkt-Tankstelle ansässig sind und als Handelsbetriebe einer anderen Ladenschlußgesetzgebung unterliegen als die Tankstellen.
Der Fall einer (...)

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Fluchtursachen werden verschärft

Man sollte es kaum glauben, aber die Europäische Union erweist sich selbst bei Kritik durch die UNO als nicht lernfähig. Kaum hatte der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte erklärt, die Politik der EU, in Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache Flüchtlinge aus dem Mittelmeer einzusammeln und in Lager auf libyschem Territorium zu verfrachten, sei »unmenschlich«, da treten schon die Verteidiger dieses Wahnsinns auf den Plan. Die EU werde ihr Trainingsprogramm für die libyschen Küstenpiraten – (...)

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Unser Leitartikel:
Nur so ist das Handwerk aufzuwerten

Das Handwerk benötige bestens ausgebildetes und flexibles Personal, so eine der vielen Forderungen der Handwerksföderation. Darüber hinaus müsse das Handwerk als Solches unbedingt aufgewertet werden. Eine Forderung, die für uns Kommunisten nicht neu ist, treten wir doch schon seit vielen Jahren dafür ein.
Die geforderte Aufwertung darf allerdings nicht zu Lasten der Schaffenden erfolgen. Genau dies fordert das Patronat. Wer nämlich für eine bessere Berufsausbildung und eine Aufwertung des (...)

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Unser Leitartikel:
Die Gretchenfrage für Syrien

Seit nunmehr über zwei Jahren hören wir von den Oberen in der Europäischen Union und in diversen Regierungen, daß es dringend notwendig sei, die »Flüchtlingswelle« einzudämmen, indem »die Fluchtursachen« bekämpft werden. Nur hat sich bisher niemand von diesen Damen und Herren der Mühe unterzogen, die wirklichen Ursachen für die Massenflucht von Menschen aus dem Nahen Osten, aus Asien und Afrika in Richtung des gelobten Landes namens »Europa« anzuerkennen.
Denn es liegt auf der Hand, daß die erste und (...)

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