D’KPL fuerdert:

Keng weider Suen fir Oprüstung!


Unter dem Motto »Keng weider Suen fir Oprü­stung!« protestierte die KPL am Donnerstag vor dem Rekrutierungsbüro der Armee am hauptstädtischen Boulevard Royal, das von den Militanten für eine halbe Stunde symbolisch geschlossen wurde. KPL-Spitzenkandidat Ali Ruckert betonte gegenüber den anwesenden Pressevertretern, die Kommunisten seien grundsätzlich gegen jegliche weiteren Rüstungspläne. »Wir brauchen keinen Militärflieger, keine Drohnen und keinen Militärsatelliten. Unsere Soldaten haben an der Grenze Rußlands nichts zu suchen. Statt Konfrontation brauchen wir dringend Frieden mit Rußland und allen Staaten der Welt.«

Anders als alle derzeit im Parlament vertretenen Parteien tritt die KPL dafür ein, die Verträge über den Kauf eines Transportflugzeugs für die Armee und über die Beteiligung am Kauf eines militärischen Tankflugzeugs sowie jeglicher weiterer Aufrüstung sofort zu annullieren. Sollte am Sonntag ein Kommunist oder eine Kommunistin in die Chamber gewählt werden, sei die dringlichste Aufgabe eine Motion über die schrittweise Reduzierung des Militäretats und die Verwendung der dadurch freiwerdenden Gelder für dringend notwendige Investitionen in Gesundheit und Bildung.

»Als einzige konsequente Friedenspartei in Luxemburg fordern wir darüber hinaus den Abzug all unserer Soldaten von allen Auslandseinsätzen, die Loslösung Luxemburgs aus allen militärischen Plänen – ob im Rahmen der NATO oder der EU – sowie den Beitritt Luxemburgs zum UNO-Vertrag über das Verbot aller Atomwaffen«, erklärte Ali Ruckert weiter.

oe

Donnerstag 11. Oktober 2018