Neues Kommissariat für Lebensmittelsicherheit soll Kräfte bündeln

Im Rahmen des »World Food Safety Day« am gestrigen Freitag präsentierte die zuständige Ministerin die Aufgaben des neuen Regierungskommissariats für Lebensmittelsicherheit. Dieses »Commissariat à la qualité, à la fraude et à la securité alimentaire« wurde im vergangenen Jahr ins Leben gerufen und soll sich zentral der Lebensmittelkontrolle widmen.

Denn das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit ihrer Lebensmittel sei bei rund 60 Prozent der von der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit befragten Personen nicht mehr sonderlich hoch. Grund genug zum Zweifeln gibt es bekanntlich genug: Kaum ein Jahr vergeht, in dem es nicht zu wenigstens einem Lebensmittelskandal kommt.

Lenert erklärte deshalb, daß die Ansprüche seitens der offiziellen Stellen an die in Umlauf gebrachten Lebensmittel sehr hoch seien und das neue Kommissariat alle Werkzeuge und Maßnahmen nun als zuständige Stelle bündeln soll. Bisher waren diese auf 21 Einrichtungen verteilt. Insgesamt 40 Kontrolleure sind aktuell damit beschäftigt, bei unangemeldeten Kontrollgängen die Qualität der Lebensmittel und ihrer Umgebung unter die Lupe zu nehmen. Insbesondere Bio-Lebensmittel seien immer häufiger dabei, da diese nicht immer dem Siegel gerecht würden, das auf ihnen prange. Auch Produkte, wie Olivenöl seien Kandidaten für Fälscher.

In den kommenden 3 Jahren will das neue Kommissariat auf operativem Niveau die Organisation neu ordnen, die einzelnen Zuständigkeiten zusammenführen und am gesetzlichen Rahmen arbeiten.

CK

(Foto: MPC)

Freitag 7. Juni 2019