Aus dem Gemeinderat Rümelingen:

Vorbereitungen auf große Projekte

Im Zusammenhang mit dem geplanten Biosphärenreservat Minett wurde am Mittwoch zunächst darüber abgestimmt, im Rahmen der Labellisierung der Südregion durch die Unesco die »Maison Gonner« mit in die dazugehörige Liste der kulturellen Gebäude aufnehmen zu lassen. Mit Blick auf den Tourismus und »Esch 2022« könne hier eine Chance ergriffen werden, um die Region voranzubringen, so Bürgermeister Haine (LSAP). Mit der Abstimmung durch den Gemeinderat sollte Pro-Sud in seinen Anstrengungen in diese Richtung unterstützt werden. Bis zum September muß das gesamte Dossier bei der Unesco liegen. Die Abstimmung fiel einstimmig aus.
Der zweite Punkt auf der Tagesordnung befaßte sich mit einer neuen Beleuchtung in einem der Ateliers in der rue du Nord zum Preis von 12.281 Euro, wofür ebenfalls einstimmig grünes Licht gegeben wurde.

Als nächstes ging es um die Änderung einzelner Artikel aus dem Budget, damit zum Unterhalt für die Maison relais 30.000 Euro plus 18.000 Euro Reserve freigegeben werden können. Auch hier wurde einsstimmig dafür entschieden. Auch mit Blick auf das Kulturjahr 2022 sei diese Spritze für die Infrastruktur nötig.
Bei der Grundsteuerfestlegung wurde vorgeschlagen, den Hebesatz so zu lassen, wie er ist. Im vergangenen Jahr seien 157.000 Euro eingenommen worden. Die Abstimmung fiel einstimmig dafür aus.

Bei einer Konvention mit dem Flexibus der Firma Sales-Lentz kam es zur Diskussion, warum Kunden des Rümelinger Flexibusses nicht auf den der Nachbargemeinde umsteigen könnten. Insgesamt allerdings war der Zuspruch für diesen Bus im letzten Monat mit 700 Passagieren so hoch, daß dies als positive Bestätigung für das Projekt gesehen werden könne. Die Bereitstellung des entsprechend beschrifteten und ausgestatteten Busses von Montag bis Samstag kostet 333 Euro.

CK

Mittwoch 12. Juni 2019