Weiter ungewisse Zukunft für 120 Schlecker-Beschäftigte in Luxemburg

Die rund 120 Beschäftigten der 28 Schlecker-Filialen in Luxemburg müssen weiter um Arbeitsplatz und Einkommen bangen.

Die luxemburgischen und belgischen Schlecker-Geschäfte hängen zwar nicht direkt von dem in Konkurs gegangenen Handelskonzern Schlecker Deutschland ab, dafür aber von Schlecker Österreich.

Gegenwärtig sieht die Sache in Österreich allerdings so aus, als wollten konkurrierende Handelskonzerne einen Teil der insgesamt 970 Filialen übernehmen, während mindestens ein Drittel der Geschäfte geschlossen werden könnte, so dass mehr als 1.000 der 3.000 Beschäftigten entlassen würden.

Welches Schicksal die Schlecker-Filialen in Luxemburg erwartet, bleibt daher bis auf weiteres ungewiß.

Trotz des Konkurses von Schlecker-Deutschland, der Tausende Beschäftigte Arbeitsplatz und Einkommen kosten wird, dürfen die Schlecker-Besitzer Lars und Meike Schlecker sich noch immer damit trösten, dass ihnen ein Privateinkommen von 40 Millionen Euro bleiben wird. So pervers geht es im Kapitalismus zu!

A.R.

Ali Ruckert : Mittwoch 20. Juni 2012