Höhere Profite für Versicherungs-Kapitalisten
Der Versicherungssektor in Luxemburg machte im Jahr 2011 einen Nettoprofit von 360 Millionen Euro, 25 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Inzwischen werden knapp 88 Prozent der Prämieneinnahmen im Ausland erzielt. Ein immer größerer Teil der Einnahmen kommt zudem aus Einmalgeschäften, welche nichts mehr mit dem Versicherungsgeschäft zu tun haben, sondern darin bestehen, dass reiche Spekulanten kurzzeitig größere Summen bei Versicherungsgesellschaften parken, um hohe Renditen zu kassieren.
Für die Zukunft wollen die Versicherungskapitalisten, um den Abbau der öffentlichen Kranken- und Rentenversicherung zu beschleunigen, die Zahl privater Krankenversicherungen erhöhen und eine private Zusatzrente anbieten.
Nik.
Sonnabend 7. Juli 2012
