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	<title>Zeitung vum L&#235;tzebuerger Vollek</title>
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		<title>Unser Leitartikel: &lt;br/&gt;Weil einige wenige Maximalprofite anstreben, sind viele andere arbeitslos</title>
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		<dc:creator>Ali Ruckert</dc:creator>

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		<description>Trotz aller statistischen Tricks gelingt es der Regierung nicht mehr zu verheimlichen, dass die Arbeitslosigkeit weiter w&#228;chst und die Zahl der Arbeitslosen 21.000 inzwischen deutlich &#252;berschritten hat. Obwohl seit dem vergangenen Jahr die Arbeitslosen die seit mehr als sieben Tage krank geschrieben sind, und die arbeitslosen Frauen im Schwangerschaftsurlaub aus den offiziellen Arbeitslosenzahlen herausgerechnet werden, liegt die Zahl der offiziellen Arbeitslosen derzeit schon um 2.200 h&#246;her (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Trotz aller statistischen Tricks gelingt es der Regierung nicht mehr zu verheimlichen, dass die Arbeitslosigkeit weiter w&#228;chst und die Zahl der Arbeitslosen 21.000 inzwischen deutlich &#252;berschritten hat. Obwohl seit dem vergangenen Jahr die Arbeitslosen die seit mehr als sieben Tage krank geschrieben sind, und die arbeitslosen Frauen im Schwangerschaftsurlaub aus den offiziellen Arbeitslosenzahlen herausgerechnet werden, liegt die Zahl der offiziellen Arbeitslosen derzeit schon um 2.200 h&#246;her als vor einem Jahr. Hinzu kommen dann noch 4.650 M&#228;nner und Frauen in zeitlich begrenzten Besch&#228;ftigungsma&#223;nahmen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Hinter den hohen Arbeitslosenzahlen stehen ebenso viele Einzelschicksale, entt&#228;uschte Hoffnungen, Perspektivlosigkeit, prek&#228;re Lebensbedingungen und das Gef&#252;hl, ausgesto&#223;en zu sein, nicht gebraucht zu werden. Das Ausma&#223; der pers&#246;nlichen Dramen ist weitaus gr&#246;&#223;er als die amtlichen Zahlen, umso mehr viele Menschen die Hoffnung auf Arbeit inzwischen aufgegeben haben und sich erst gar nicht mehr beim Arbeitsamt melden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wohl t&#228;uscht die Regierung mit sch&#246;ner Unregelm&#228;&#223;igkeit Aktivismus vor und bietet sogar die ein oder andere positive Besch&#228;ftigungsma&#223;nahme an, doch Fakt ist, dass die Zahl der Arbeitslosen immer weiter w&#228;chst.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass sich dies in n&#228;chster Zeit grundlegend &#228;ndern wird. Einerseits kann das Kapital ganz gut mit einer Reservearmee an Arbeitslosen leben und den Druck auf die Besch&#228;ftigten, ihre Arbeitsbedingungen und L&#246;hne verst&#228;rken. Andererseits gibt es weder in der Regierung noch im Parlament politische Kr&#228;fte, die bereit w&#228;ren, die Arbeitslosigkeit, die ja keine Naturerscheinung, sondern die Folge wirtschaftlicher und politischer Entscheidungen ist, konsequent zu bek&#228;mpfen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Damit das Kapital Maximalprofite machen kann, muss es viele Ausgebeutete und Arbeitslose geben. Das liegt in der Natur des Kapitalismus, so dass es nicht verwundern darf, dass selbst w&#228;hrend der Krise die Profite des Gro&#223;- und Finanzkapitals oft noch wachsen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wenn es so sein sollte, dass die Wirtschaft dazu da ist, dem Menschen zu dienen, dann m&#252;sste das Resultat der wirtschaftlichen T&#228;tigkeit doch eigentlich dazu verwendet werden, um neue Arbeitspl&#228;tze zu schaffen und sinnvolle gesellschaftliche Projekte zu verwirklichen, statt dass Arbeitspl&#228;tze abgebaut, Betriebe geschlossen und L&#246;hne gesenkt werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wer das &#220;bel Arbeitslosigkeit an der Wurzel packen will, kommt nicht daran vorbei, erstens die Resultate aus der Arbeit umzuverteilen und das Gro&#223;- und Finanzkapital zur Klasse zu bitten, und zweitens Ver&#228;nderungen in den Besitzverh&#228;ltnissen vorzunehmen, damit der geschaffene Reichtum den arbeitenden Menschen zugute kommt und nicht einer kleinen Minorit&#228;t von Ausbeutern. Ohne das wird die Arbeitslosigkeit (aber auch die Armut, die Bildungsmisere und die Wohnungsnot) nicht zu beseitigen sein.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Ali Ruckert&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>F&#252;r mehr Zug k&#228;mpfen statt Abbau hinnehmen!</title>
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		<description>Gef&#228;hrdet &#8211; und das im h&#246;chsten Ma&#223;e &#8211; ist die Bahnstrecke Ettelbr&#252;ck-Diekirch, der letzte Rest einer Linie, die einst &#252;ber Echternach bis Wasserbillig und Grevenmacher verlief. Seinerzeit war der Regierung die Erneuerung der seit der Ardennenoffensive in miserablem Zustand befindlichen Br&#252;cke &#252;ber die Sauer zu teuer, und als es gar zu gef&#228;hrlich wurde, fuhr der sprichw&#246;rtlich letzte Zug &#252;ber sie. Sie wurde abgerissen, und in die Achse hinein wurde eine Fu&#223;g&#228;ngerbr&#252;cke gesetzt, damit nie wieder dort (...)

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Gef&#228;hrdet &#8211; und das im h&#246;chsten Ma&#223;e &#8211; ist die Bahnstrecke Ettelbr&#252;ck-Diekirch, der letzte Rest einer Linie, die einst &#252;ber Echternach bis Wasserbillig und Grevenmacher verlief. Seinerzeit war der Regierung die Erneuerung der seit der Ardennenoffensive in miserablem Zustand befindlichen Br&#252;cke &#252;ber die Sauer zu teuer, und als es gar zu gef&#228;hrlich wurde, fuhr der sprichw&#246;rtlich letzte Zug &#252;ber sie. Sie wurde abgerissen, und in die Achse hinein wurde eine Fu&#223;g&#228;ngerbr&#252;cke gesetzt, damit nie wieder dort ein Zug fahre.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Den Fluch der b&#246;sen Tat &#252;berwinden&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das erinnert an so manches Bauwerk, das an der Attert-Linie hinter dem verbliebenen Restst&#252;ck nach Bissen (weil sich dort ein Drahtwerk mit viel Fracht befand und befindet) an strategisch wichtigen Pl&#228;tzen entstand, aber auch an den sozialen Wohnbau &#187;op der Barri&#232;re&#171; zu R&#252;melingen, damit nie wieder ein Zug nach Ottange fahre.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Angesichts von nur 2,4% deutscher Grenzg&#228;nger, die den &#246;ffentlichen Transport nutzen, macht es heute Sinn, zumindest die Strecke bis Echternach neu zu bauen: dort kommen die Arbeitskr&#228;fte aus der Region Bitburg ins Land. Mit einem P&amp;R lie&#223;en sich davon sicher viele auf den Zug bringen, anstatt sich fr&#252;her oder sp&#228;ter in den Stau zu stellen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dabei lie&#223;e sich nach dem Abri&#223; der wenig intelligent positionierten Fu&#223;g&#228;ngerbr&#252;cke durchaus mit der neuen Bahnbr&#252;cke &#252;ber die Sauer in Diekirch ein neuer Fu&#223;weg darauf vorsehen. Ebenso sind &#220;berlegungen sinnvoll, die Strecke n&#228;her an den Schulcampus zu bringen als die alte, zu deren Zeiten es diesen unterhalb der Felser Stra&#223;e Richtung Bettendorf noch gar nicht gab.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Und dann ginge es durchaus auch darum, wieder Z&#252;ge f&#252;r Passagiere und nicht nur f&#252;r Draht und deren Vorprodukte bis Bissen verkehren zu lassen, denn es darf nicht vergessen werden, welch wichtige Rolle Antennen als Zubringer zu den Hauptstrecken haben: wer dort viele Passagiere kreigen will, mu&#223; die Antennen st&#228;rken!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das gilt selbstverst&#228;ndlich auch f&#252;r N&#246;rtzingen-Kayl-R&#252;melingen (eine Strecke, die im Interesse einer Tetinger Busfirma gerade ruiniert wird), f&#252;r Bettemburg-D&#252;delingen-Volmerange (die ein D&#252;delinger B&#252;rgermeister in eine Tram umgewandelt sehen m&#246;chte, obwohl diese nicht in den Bettemburger Bahnhof einfahren k&#246;nnte &#8211; und die Sache wird nicht besser dadurch, da&#223; dieser Mann auch noch LSAP-Parteipr&#228;sident ist), aber selbstverst&#228;ndlich auch f&#252;r Kautenbach-Wiltz, eine Linie, die fr&#252;her bis nach Bastogne f&#252;hrte, und deren Ausbau bis dorthin so manchem belgischen Grenzg&#228;nger das Leben erleichtern und den Stau auf der Arloner Autobahn verringern kann. Es mu&#223; das nur gewollt werden!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Komobile Gefolgschaft versagen!&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Leider geht die Diskussion nicht in diese, sondern in eine verheerend andere Richtung, befeuert durch das in Komobile umbenannte B&#252;ro Trafico, das f&#252;r die zentrale Achse der Nordstad im Profitinteresse diverser Bautr&#228;ger den Bus statt dem Zug propagiert. Wie das B&#252;ro zu seiner Wertung kommt, ist im Detail unklar und daher auch nicht nachvollziehbar. Wer jemals den &#246;ffentlichen Personennahverkehr genutzt hat &#8211; Auftraggeber CSV-Minister Claude Wiseler geh&#246;rt nat&#252;rlich nicht zu diesem Personenkreis &#8211; wei&#223; den unnachahmlichen Komfort des Zugs gegen&#252;ber dem Schaukeln im Bus, wo Lesen zum Erbrechen f&#252;hrt, zu sch&#228;tzen. Aber ein Experte ist bekanntlich ein Mensch, der seinen Studientitel zu Geld macht, indem Auftraggebern das Ergebnis geliefert wird, das sie gerne h&#228;tten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das Propagieren einer Busvariante ist besonders verr&#228;terrisch angesichts der veranschlagten, aber nicht ver&#246;ffentlichten Kosten der f&#252;nf vorgelegten Varianten:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;1) Eingleisige Zugstrecke mit einer zus&#228;tzlichen Haltestelle: 29 Mio.;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;2) Zweigleisige Zugstrecke mit zwei zus&#228;tzlichen Haltestellen: 47 Mio.;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;3) Bus: 48 Mio.;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;4) Tram: 139 Mio.;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;5) Train-trams: 145 Mio.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dieser Vergleich m&#252;&#223;te eigentlich sicher machen: am meisten bietet die zweigleisige Zugstrecke, und die ist noch 1 Mio. g&#252;nstiger als der propagierte Bus. Wir geben zu: er hat einen gewichtigen Nachteil f&#252;r Boden- und Bauspekulanten, ein Grund mehr f&#252;r die Bahn!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wobei die teuerste L&#246;sung zugleich auch die schlechteste ist: da auf der Bahn in Blockabschnitten gefahren wird, verringert ein &#187;Train-tram&#171; (70 m L&#228;nge h&#246;chstens) die Kapazit&#228;t der Bahn deutlich gegen&#252;ber einem 190 m langen Doppelstockzug.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Leider nutzen selbst Lokalpolitiker vorrangig ihr Privatauto. Nur so ist das einstimmige Ja zum Bus von CSV, LSAP, DP und Gr&#233;ng in Ettelbr&#252;ck zu verstehen. DP-B&#252;rgermeister Bauler in Erpeldingen hat im dortigen Gemeinderat abstimmen lassen f&#252;r eine &#187;schienenunabh&#228;ngige Stra&#223;enbahn&#171;: das hei&#223;t in schweizerischen und franz&#246;sischen Landen Trolleybus, in deutschen Oberleitungsbus! So richtig entscheiden wollte man sich in Bettendorf nicht: falls der Zug aufgegeben werden sollte, wird ein Korridor f&#252;r den &#246;ffentlichen Verkehr gefordert, der eine Tram auf Schienen m&#246;glich macht. In Colmar-Berg stimmte der B&#252;rgermeister mit zwei Gemeinder&#228;ten f&#252;r den Bus, drei Gemeinder&#228;te stimmten f&#252;r die Tram und der siebte Gemeinderat, der zuf&#228;llig Eisenbahner ist, stimmte f&#252;r den Zug.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Interessen hinter diesen Abstimmung m&#252;ssen klargelegt werden!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;jmj&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Es tut sich was in der Trabantenstadt</title>
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		<dc:date>2013-06-18T11:18:00Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Christoph K&#252;hnemund</dc:creator>

<category domain="http://zlv.lu/spip/spip.php?rubrique2">Nationale Politik</category>


		<description>Gestern stellte die 2000 zur kulturellen, &#246;kologischen und wirtschaftlichen R&#252;ckerschlie&#223;ung alter Arbed-Industriebrachen gegr&#252;ndete Agora ihre Bilanz f&#252;r 2012 vor. So seien im vergangenen Jahr rund 300 neue Wohneinheiten, mehr als 25.000 Quadratmeter neue B&#252;rosfl&#228;chen und 900 neue Arbeitspl&#228;tze auf dem Gebiet des seit nunmehr dreizehn Jahren aus dem Boden gestampften und schnell wachsenden Gel&#228;ndes zwischen Sanem und Esch/Alzette entstanden. &lt;br /&gt;Dies bedeute, so Agora-Pr&#228;sident Etienne Reuter, da&#223; (...)


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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Gestern stellte die 2000 zur kulturellen, &#246;kologischen und wirtschaftlichen R&#252;ckerschlie&#223;ung alter Arbed-Industriebrachen gegr&#252;ndete Agora ihre Bilanz f&#252;r 2012 vor. So seien im vergangenen Jahr rund 300 neue Wohneinheiten, mehr als 25.000 Quadratmeter neue B&#252;rosfl&#228;chen und 900 neue Arbeitspl&#228;tze auf dem Gebiet des seit nunmehr dreizehn Jahren aus dem Boden gestampften und schnell wachsenden Gel&#228;ndes zwischen Sanem und Esch/Alzette entstanden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dies bedeute, so Agora-Pr&#228;sident Etienne Reuter, da&#223; Belval im B&#252;rosektor mittlerweile einen Marktanteil von 12 Prozent erreicht habe, was bedeute, da&#223; einer von acht luxemburgischen B&#252;roquadratmetern in Belval gebaut werde.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Meilensteine der Entwicklung in 2012 seien die &#220;bergabe des neuen staatlichen Verwaltungsgeb&#228;udes, der Umzug des &#187;Technoport in die ehemalige Hochofenarbeiter-Umkleide, sowie die Fertigstellung zweiter erster Geb&#228;ude in der sogenannten &#187;Square Mile&#171; gewesen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die neuen Nutzer seien im Besonderen Forschungsinstitute, sowie die ADEM, die ITM und das Wasserwirtschaftsamt. Das Jahr 2013 sei der Ankunft der Universit&#228;t in 2014 gewidmet, indem aktuell an sechs Uni-Geb&#228;uden gleichzeitig gebaut werde. In Square Mile entstehe derzeit ein Wohnkomplex mit 200, sowie in Belval-Nord einer mit 50 Wohneinheiten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Au&#223;erdem hat Agora als neuestes Projekt das sogenannte &#187;Bridge Building&#171; mit 500 Quadratmetern B&#252;rofl&#228;chen f&#252;r Dienstleistungsfirmen bereitgestellt, die mit befristeten Mietvertr&#228;gen hier eine schnelle kleine B&#252;rol&#246;sung finden sollen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im Wohnquartier Belval-Nord haben nach Angaben der Agora mittlerweile 350 Menschen Wohnungen bezogen, weitere 230 Wohneinheiten familiengerechter Art sollen folgen. Wert lege man auf die Ausgewogenheit zwischen Einfamilienh&#228;usern, Eigentums- und Mietwohnungen, hei&#223;t es. Besonders Belval-S&#252;d soll f&#252;r Familien ausgerichtet werden mit seinem Zugang zum Lyc&#233;e und zur Schule in Sanem. Die Escher B&#252;rgermeisterin Lydia Mutsch erkl&#228;rte, die aktuelle Krise habe zwar auch das Gro&#223;projekt Belval stark betroffen, durch die nicht nachlassende staatliche Unterst&#252;tzung sei es jedoch auch in diesen Zeiten immer weitergegangen. Bei der Analyse der zuk&#252;nftigen Verkehrssituation setzen die Beteiligten auf die Verbundenheit der Studenten zum &#246;ffentlichen Transport.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zweihundert neue Arbeitspl&#228;tze sollen noch 2013 nach Belval kommen und 227.000 Quadratmeter Fl&#228;chen befinden sich im Bauzustand.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;CK&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Landeskonferenz der KPL beschlie&#223;t Teilnahme an Parlaments- und EU-Wahlen</title>
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		<dc:date>2013-06-18T11:15:58Z</dc:date>
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<category domain="http://zlv.lu/spip/spip.php?rubrique2">Nationale Politik</category>


		<description>Die Landeskonferenz der Kommunistischen Partei Luxemburgs, die am 15. Juni 2013 in Beles stattfand, stellte fest, dass die kapitalistische Krise nun schon seit mehr als sechs Jahren anh&#228;lt und dass &#8211; trotz aller Versprechen der Gesundbeter des Kapitalismus, der EU-Bonzen und der Regierung &#8211; &#187;kein Licht am Ende des Tunnels&#171; zu sehen ist. Immer mehr schaffende Menschen bezahlen die Krise mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes infolge von Produktionsdrosselungen, der Auslagerung von (...)

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Landeskonferenz der Kommunistischen Partei Luxemburgs, die am 15. Juni 2013 in Beles stattfand, stellte fest, dass die kapitalistische Krise nun schon seit mehr als sechs Jahren anh&#228;lt und dass &#8211; trotz aller Versprechen der Gesundbeter des Kapitalismus, der EU-Bonzen und der Regierung &#8211; &#187;kein Licht am Ende des Tunnels&#171; zu sehen ist. Immer mehr schaffende Menschen bezahlen die Krise mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes infolge von Produktionsdrosselungen, der Auslagerung von Betriebsabteilungen oder Konkursen. Die Arbeitslosigkeit verzeichnet von Jahr zu Jahr neue Rekorde.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Finanz- und Wirtschaftskrise wurde durch eine Krise der Staatsfinanzen vertieft, und die Austerit&#228;tspolitik der Regierung f&#252;hrt dazu, dass die Kaufkraft zur&#252;ckgeht und dass immer mehr Menschen Probleme haben, finanziell &#252;ber die Runden zu kommen. Inzwischen leben knapp 14 Prozent aller Menschen im reichen Luxemburg auf oder unter der Armutsgrenze.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Diskutiert wurde auch &#252;ber die Bestrebungen des Kapitals, kollektivvertraglichen Errungenschaften abzuschaffen, Arbeitsbedingungen zu verschlechtern, die Arbeitszeit zu verl&#228;ngern, die Arbeitsorganisation zu flexibilisieren und die L&#246;hne zu senken.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Die Schaffenden und ihre Gewerkschaften m&#252;ssen solidarisch handeln&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Kommunisten sehen daher die Notwendigkeit, dass die Schaffenden und ihre Gewerkschaften sich enger zusammenschlie&#223;en und &#252;ber ihre politischen und religi&#246;sen Unterschiede hinweg, gemeinsam an einem Strang ziehen, um solidarisch zu verhindern, dass Regierung und Kapital ihnen weitere Verschlechterungen aufdr&#228;ngen. Die KPL wird sie in diesem Kampf unterst&#252;tzen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im Zusammenhang mit dem Spitzeldienstskandal und der &#187;Bommelee&#235;r&#171;-Aff&#228;re, die sich zu einer Staatskrise entwickelten, bekr&#228;ftigten die Kommunisten, die als erste Opfer der Spitzelmethoden dieser politischen Staatspolizei wurden, ihre Forderung nach Abschaffung des Spitzeldienstes und nach vollst&#228;ndiger Aufkl&#228;rung der kriminellen Machenschaften, in welche die NATO und Teile der &#246;ffentlichen Macht und politische Kreise in Luxemburg verwickelt sind.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Breiten Raum w&#228;hrend der Diskussion nahm die Frage der Systemalternative ein. Festgestellt wurde, dass die meisten Menschen, auch wenn sie unzufrieden &#252;ber die bestehenden Verh&#228;ltnisse sind und kein Vertrauen in den Kapitalismus haben, gegenw&#228;rtig keine Alternative zum bestehenden System sehen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Gegen den Antikommunismus&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Oft sind sie Opfer antikommunistischer Propaganda, die das Kapital und seine politischen Handlanger und deren Medien verbreiten, um zu verhindern, dass die Menschen unvoreingenommen &#252;ber Alternativen nachdenken.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dazu geh&#246;rt, dass die KPL, die f&#252;r die Abschaffung der kapitalistischen Ausbeuterordnung k&#228;mpft und f&#252;r den Aufbau einer sozial gerechten, demokratischen und friedlichen sozialistischen Gesellschaft eintritt, je nach Bedarf diskriminiert, verleumdet oder totgeschwiegen wird.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In diesem Zusammenhang beschlo&#223; die Landeskonferenz, das Zentralkomitee zu beauftragen, konkrete Vorstellungen f&#252;r eine sozialistische Entwicklungsperspektive f&#252;r Luxemburg zusammenzufassen und parallel dazu, bezogen auf die Wirklichkeit in Luxemburg, sich eingehend mit der Frage der Vergesellschaftung von Stahlbetrieben, Banken und anderen wirtschaftlichen Schl&#252;sselbereichen zu befassen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Beschlu&#223; zu den Wahlen&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Landeskonferenz der KPL befasste sich auch eingehend mit den Vorbereitungen zu den Parlaments-und EU-Wahlen vom 25. Mai 2014 und beschlo&#223;, dass die KPL in allen vier Bezirken zu den Parlamentswahlen und zu den EU-Wahlen mit eigenst&#228;ndigen, offenen Kandidatenlisten antreten wird. Die Landeskonferenz beauftragte das Zentralkomitee mit der Ausarbeitung eines Wahlprogramms.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Mitgeteilt von der KPL&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>&#187;Das war wie im Krieg&#171;</title>
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<category domain="http://zlv.lu/spip/spip.php?rubrique3">Internationale Politik</category>


		<description>Zehntausende Menschen haben am Samstagabend in Istanbul gegen einen Angriff der Polizei auf das Protestcamp im Gezi-Park am zentralgelegenen Taksim-Platz demonstriert. Als am Abend die begonnene R&#228;umung bekannt geworden war, formierten sich in mehreren Stadtteilen der t&#252;rkischen Millionenmetropole spontane Demonstrationsz&#252;ge, um ins Zentrum zu gelangen. Die Sicherheitskr&#228;fte sperrten daraufhin die Umgebung weitr&#228;umig ab, der F&#228;hrverkehr zwischen dem europ&#228;ischen und dem asiatischen Teil der Stadt (...)

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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://zlv.lu/spip/IMG/arton9787.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;333&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zehntausende Menschen haben am Samstagabend in Istanbul gegen einen Angriff der Polizei auf das Protestcamp im Gezi-Park am zentralgelegenen Taksim-Platz demonstriert. Als am Abend die begonnene R&#228;umung bekannt geworden war, formierten sich in mehreren Stadtteilen der t&#252;rkischen Millionenmetropole spontane Demonstrationsz&#252;ge, um ins Zentrum zu gelangen. Die Sicherheitskr&#228;fte sperrten daraufhin die Umgebung weitr&#228;umig ab, der F&#228;hrverkehr zwischen dem europ&#228;ischen und dem asiatischen Teil der Stadt wurde eingestellt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Premier Recep Tayyip Erdogan hatte den zehntausenden Demonstranten am Samstagvormittag ein Ultimatum gestellt. Der Platz m&#252;sse bis zum Beginn einer Gro&#223;kundgebung seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP ger&#228;umt sein. Die Protestierenden, die seit zwei Wochen in der Gr&#252;nanlage ausharren, um eine Bebauung des Areals zu verhindern, lehnte das zwar ab, erkl&#228;rten sich jedoch bereit, die Zahl der Zelte zu reduzieren und politische Transparente zu entfernen. Eine Beendigung der Aktionen sei jedoch nicht m&#246;glich, solange etwa die f&#252;r den Tod mehrerer Demonstranten verantwortlichen Polizisten nicht strafrechtlich verfolgt w&#252;rden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zahlreiche bei der R&#228;umung verletzte Menschen fanden Zuflucht im nahegelegenen Divan-Hotel. Dort habe es ausgesehen &#187;wie auf den Fluren eines Krankenhauses&#171;, berichteten Augenzeugen. Die Polizei umstellte das Geb&#228;ude und versuchte, die verschlossenen T&#252;ren aufzubrechen. Wie die t&#252;rkische Tageszeitung &#187;H&#252;rriyet Daily News&#171; berichtete, schossen Polizisten auch Tr&#228;nengasgranaten in das Innere des Hotels, die Verletzten suchten daraufhin Zuflucht in h&#246;heren Etagen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Betroffen von der Polizeiattacke waren auch mehrere deutsche Abgeordnete. Die Parlamentarierinnen der Partei Die Linke, Sevim Dagdelen und Heike H&#228;nsel, sowie Claudia Roth von den Gr&#252;nen hatten sich in Istanbul selbst ein Bild von der Lage machen wollen. &#187;Das war wie im Krieg&#171;, zeigte sich Roth gegen&#252;ber dem ZDF schockiert. &#220;ber Facebook berichtete Dagdelen: &#187;Jetzt werden Panzer der paramilit&#228;rischen Gendarmerieverb&#228;nde eingesetzt. Erdogan setzt auf die v&#246;llige Eskalation.&#171; Im Divan-Hotel habe ihr eine &#196;rztin berichtet, da&#223; es zwar zum Gl&#252;ck keine Toten gegeben habe, aber sehr viele Verletzte, darunter auch Kinder. &#187;Erdogan mu&#223; weg! Taksim ist &#252;berall &#8211; &#220;berall ist Widerstand!&#171; unterstrich die Abgeordnete. Zudem ver&#246;ffentlichte sie im Internet Fotos einer Tr&#228;nengasgranate, die vor ihren F&#252;&#223;en gelandet sei. Deutlich zu sehen darauf ist die Inschrift &#187;Made in USA&#171;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das Istanbuler Protestb&#252;ndnis erkl&#228;rte am Sonntag, Hunderte Demonstranten seien verletzt worden, als die Polizei am Samstagabend zun&#228;chst den Taksim-Platz und dann den angrenzenden Gezi-Park st&#252;rmte. Unterdessen k&#252;ndigte die Regierung in Ankara an, hart gegen weitere Proteste vorzugehen. Wer den Taksim-Platz betrete, werde als Terrorrist behandelt, zitierte &#187;H&#252;rriyet Daily News&#171; den f&#252;r die Verhandlungen mit der EU zust&#228;ndigen Minister Egemen Bagis. Bagis habe die Warnung in einem Fernsehinterview gemacht. In den vergangenen Tagen hatte Bagis mehrfach ausl&#228;ndische Einmischung und die Berichterstattung ausl&#228;ndischer Medien scharf kritisiert.
Derweil hatten zwei der gr&#246;&#223;ten Gewerkschaften der T&#252;rkei f&#252;r Montag zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. &#187;Wir werden morgen gemeinsam mit der Gewerkschaft DISK und anderen Berufsorganisationen die Arbeit niederlegen&#171;, sagte der Sprecher der Gewerkschaft KESK am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Gleichzeitig rief er zu einem Ende der Polizeigewalt auf.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;W&#228;hrend sich am Sonntag Zehntausende in Istanbul zu neuen Demonstrationen gegen Erdogan versammelten und versuchten, aus umliegenden Stadtvierteln in Richtung des von der Polizei abgeriegelten Taksim-Platzes zu gelangen, versammelten sich gleichzeitig in wenigen Kilometern Entfernung zehntausende Anh&#228;nger der AKP zu einer Solidarit&#228;tskundgebung f&#252;r Erdogan. Der warf ausl&#228;ndischen Medien vor, sie berichteten falsch &#252;ber sein Land.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Erdogan behauptete, die britische BBC, der USA- Nachrichtensender CNN und die Nachrichtenagentur Reuters betrieben Desinformation. In den vergangenen Tagen hatten bereits einige Tageszeitungen aus dem religi&#246;sen Spektrum Stimmung gegen ausl&#228;ndische Medien gemacht. Mehrere t&#252;rkische Medien waren von der Gezi-Park-Protestbewegung kritisiert worden, weil sie kaum &#252;ber das gewaltsame Vorgehen der Polizei gegen demonstrierende Regierungsgegner berichtet hatten. (Agenturen/ jW/ND/ZLV)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Moderater Kandidat Ruhani gewinnt Pr&#228;sidentenwahl im Iran</title>
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<category domain="http://zlv.lu/spip/spip.php?rubrique3">Internationale Politik</category>


		<description>Inmitten einer schweren Wirtschaftskrise und des Streits um das iranische Atomprogramm haben die Iraner am Freitag einen neuen Pr&#228;sidenten gew&#228;hlt. Der Kandidat des Reformlagers, Hassan Ruhani, habe mit mehr als 50 Prozent der Stimmen gewonnen, teilte das Innenministerium in Teheran am Samstag mit. Damit erzielte der 64-J&#228;hrige bereits im ersten Durchgang die erforderliche absolute Mehrheit. &lt;br /&gt;Der als gem&#228;&#223;igt geltende Ruhani war bis 2005 Chefunterh&#228;ndler im Streit um das iranische Atomprogramm. (...)


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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://zlv.lu/spip/IMG/arton9786.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;716&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Inmitten einer schweren Wirtschaftskrise und des Streits um das iranische Atomprogramm haben die Iraner am Freitag einen neuen Pr&#228;sidenten gew&#228;hlt. Der Kandidat des Reformlagers, Hassan Ruhani, habe mit mehr als 50 Prozent der Stimmen gewonnen, teilte das Innenministerium in Teheran am Samstag mit. Damit erzielte der 64-J&#228;hrige bereits im ersten Durchgang die erforderliche absolute Mehrheit.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der als gem&#228;&#223;igt geltende Ruhani war bis 2005 Chefunterh&#228;ndler im Streit um das iranische Atomprogramm. Als Pr&#228;sident will er ein Ende der Isolierung des Landes durch den Westen erreichen, der den islamischen Staat vorwirft, unter dem Deckmantel der zivilen Nuklearforschung an Atomwaffen zu arbeiten. Ruhanis Wahlslogan war Besonnenheit und Hoffnung. Nach acht Jahren Mahmud Ahmadinedschad soll nach seinem Willen sowohl innen- als auch au&#223;enpolitisch ein frischer Wind wehen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die mehr als 50,5 Millionen stimmberechtigten Iraner hatten die Wahl zwischen insgesamt sechs Kandidaten, die sich f&#252;r die Nachfolge des scheidenden Amtsinhabers Ahmadinedschad bewarben. Die Wahlbeteiligung war mit &#252;ber 72 Prozent unerwartet hoch. Wegen des hohen Andrangs waren die Wahllokale am Freitagabend erst mehrere Stunden sp&#228;ter als geplant geschlossen worden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;W&#228;hrend das konservative Lager zersplittert war, hatten sich Reformer und Moderate nach dem Kandidaturverzicht von Mohammed Resa Aref hinter Ruhani versammelt. Der 64-j&#228;hrige Geistliche erhielt insbesondere die Unterst&#252;tzung der einflu&#223;reichen Ex-Pr&#228;sidenten Mohammed Chatami und Akbar Haschemi Rafsandschani, der selbst nicht hatte antreten d&#252;rfen. Bei seinen Auftritten gab es wiederholt &#246;ffentliche Proteste gegen die F&#252;hrung.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im Wahlkampf trat Ruhani f&#252;r die Pressefreiheit ein und kritisierte die &#220;berwachung der Universit&#228;ten und des Internets. Zudem forderte er mehr Aufmerksamkeit f&#252;r die Lage der Frauen und k&#252;ndigte an, ihre Diskriminierung nicht l&#228;nger zu dulden. Im Atomkonflikt sprach sich Ruhani, der als Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrats von 2003 bis 2005 die Leitung der internationalen Verhandlungen innehatte, f&#252;r eine Ann&#228;herung an den Westen aus. Ruhani f&#252;hrt einen Doktortitel in Recht aus Glasgow und leitet das Zentrum f&#252;r Strategische Studien in Teheran.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Irans einflu&#223;reiches geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei hatte bei seiner Stimmabgabe die USA-Regierung wegen ihrer Kritik an der Wahl massiv angegriffen. &#187;Zur H&#246;lle mit Euch&#171;, die nicht mit der Weise der Abstimmung einverstanden sind, sagte Chamenei. Das Washingtoner Au&#223;enministerium hatte am Donnerstag erkl&#228;rt, &#187;nach internationalem Standard ist diese Wahl nicht frei, fair oder transparent&#171;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die britische Regierung rief Ruhani am Sonntag auf, nach seinem Amtsvorg&#228;nger Ahmadinedschad einen &#187;anderen Kurs&#171; einzuschlagen. Die EU-Au&#223;enbeauftragte Catherine Ashton zeigte sich &#187;entschlossen&#171; zur Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Atom-Unterh&#228;ndler, um eine &#187;rasche diplomatische L&#246;sung&#171; im Streit um das iranische Atomprogramm zu finden. &#196;hnlich &#228;u&#223;erte sich die USA-Regierung. UNO-Generalsekret&#228;r Ban Ki Moon rief den Iran zu einer &#187;konstruktiven Rolle&#171; auf. Ru&#223;lands Pr&#228;sident Wladimir Putin &#228;u&#223;erte die Hoffnung auf eine St&#228;rkung der Beziehungen zum Iran.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ruhani selbst sprach von einem Sieg der &#187;M&#228;&#223;igung &#252;ber den Extremismus&#171; und k&#252;ndigte eine &#187;angemessene Antwort&#171; an die Weltgemeinschaft an, wenn diese &#187;die Rechte des Irans anerkennt&#171;. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warnte jedoch, die Weltgemeinschaft m&#252;sse den Druck auf den Iran aufrechterhalten, damit diese von ihren Atompl&#228;nen abr&#252;cke. Die syrische Regierung erkl&#228;rte, sie strebe weiterhin enge Beziehungen zum Iran an.
Laut dem am Samstagabend ver&#246;ffentlichten offiziellen Endergebnis bekam Ruhani 18,6 Millionen Stimmen, was 50,68 Prozent entsprach. Damit lag er deutlich vor Teherans konservativem B&#252;rgermeister Mohammed Bagher Ghalibaf, dem Atomunterh&#228;ndler Said Dschalili und dem langj&#228;hrigen Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohsen Resai. Dank der absoluten Mehrheit der Stimmen war der 64-J&#228;hrige gleich im ersten Wahlgang gew&#228;hlt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die iranische Presse begr&#252;&#223;te Rohanis Wahlerfolg. W&#228;hrend die Reformzeitungen von einem Sieg der Moderaten und Reformer sprachen, betonten die konservativen Bl&#228;tter allgemeiner die hohe Wahlbeteiligung. Nach der Verk&#252;ndung des Wahlsiegs feierten Zehntausende auf den Stra&#223;en Teherans. (Agenturen/ND/ZLV)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



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		<title>K&#252;r des sch&#246;nen Scheins</title>
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<category domain="http://zlv.lu/spip/spip.php?rubrique3">Internationale Politik</category>


		<description>Es scheint eher eine Protokollveranstaltung: Das diesj&#228;hrige Sommertreffen der Staats- und Regierungschefs der sieben gr&#246;&#223;ten westlichen Industriestaaten plus Ru&#223;land (G8) findet seit gestern nachmittag im nordirischen Enniskillen statt. Die Wahl des Tagungsortes &#187;Lough Erne&#171; entbehrt nicht einer gewissen Symbolik: Das noble Golfhotel ist in der Finanzkrise pleite gegangen und jetzt f&#252;r die Tagung wieder hergerichtet worden. Allerdings hat es den Vorzug, auf einer in den See hineinreichenden (...)

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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://zlv.lu/spip/IMG/arton9785.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;354&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Es scheint eher eine Protokollveranstaltung: Das diesj&#228;hrige Sommertreffen der Staats- und Regierungschefs der sieben gr&#246;&#223;ten westlichen Industriestaaten plus Ru&#223;land (G8) findet seit gestern nachmittag im nordirischen Enniskillen statt. Die Wahl des Tagungsortes &#187;Lough Erne&#171; entbehrt nicht einer gewissen Symbolik: Das noble Golfhotel ist in der Finanzkrise pleite gegangen und jetzt f&#252;r die Tagung wieder hergerichtet worden. Allerdings hat es den Vorzug, auf einer in den See hineinreichenden Landzunge zu liegen &#8211; wo es f&#252;r Globalisierungsgegner nur schwer zug&#228;nglich ist. Das soll die Aufgabe der gut 8.000 eingesetzten Sicherheitskr&#228;fte erleichtern, die die F&#252;hrer der westlichen Demokratien vor den demonstrierenden Demokraten sch&#252;tzen sollen. Letztere fordern unter anderem, da&#223; die arbeitslose Jugend den westlichen Regierungen mindestens so &#187;systemrelevant&#171; sein m&#252;&#223;te wie die Banken, f&#252;r die keine Rettung zu teuer ist.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Laut Gastgeber David Cameron dreht sich beim G8-Gipfel alles um die drei T: Trade (Handel), Tax (Steuern) und Transparency (Transparenz). Der schrumpfende Welthandel soll mit noch mehr neoliberaler Globalisierung wieder beschleunigt werden. Dazu soll er auch noch von den verbliebenen nationalen Schutzma&#223;nahmen ges&#228;ubert werden. Tats&#228;chlich ist jedoch derzeit weltweit eine zunehmende R&#252;ckbesinnung auf Schutz und St&#228;rkung der nationalen &#214;konomien durch neue Gesetze zu beobachten. Andere L&#228;nder versuchen, durch gezielte Abwertung der eigenen W&#228;hrung &#8211; &#228;hnlich wie in den 30er Jahren &#8211; ihre Exporte auf Kosten ihrer Konkurrenten zu stimulieren. So hat beispielsweise Japan durch das Anwerfen der Gelddruckpresse die internationalen Finanzm&#228;rkte in diesem Jahr mit Yen &#252;berschwemmt und dessen Wechselkurs gegen&#252;ber anderen W&#228;hrungen erheblich gedr&#252;ckt. Das hat bei den Export-Konkurrenten, wie beispielsweise S&#252;dkorea und China, bereits Forderungen nach Gegenma&#223;nahmen laut werden lassen. Daher d&#252;rfte es sich beim ersten T der Gipfel-Tagesordnung nur um Augenwischerei &#252;ber mehr Wachstum und Arbeitspl&#228;tze handeln.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auch beim zweiten, n&#228;mlich der Verbesserung der Bek&#228;mpfung der &#187;weltweiten Steuerflucht und Steuerumgehung&#171; der gro&#223;en, transnationalen Unternehmen, handelt es sich um ein Placebo f&#252;r die Abgaben zahlende Bev&#246;lkerung der G8-Staaten. Diese will nicht einsehen, warum sie f&#252;r die Billionen Dollar, Euro oder Yen zur Rettung der Privatbanken und des Finanzsystems allein herangezogen wird. EU-Kommissionschef Jos&#233; Manuel Barroso betonte daher im Vorfeld des Gipfels, da&#223; &#187;es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders dringlich ist, da&#223; die ehrlichen Steuerzahler und Unternehmer entlastet werden und sehen, da&#223; auch diejenigen, die sich nicht an die Spielregeln halten, zur Verantwortung gezogen werden&#171;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Durch &#187;Steuerflucht und Steuerumgehung&#171; w&#252;rden den EU-Staaten j&#228;hrlich eine Billion Euro an Einnahmen entgehen, so Barroso. Tats&#228;chlich k&#246;nnte die steuerliche Erfassung der fast 30 Billionen Euro, welche die Reichen und Superreichen in internationalen Steuerparadiesen versteckt haben, eine noch h&#246;here Summe erbringen. Eine der weltweit gr&#246;&#223;ten &#187;Oasen&#171; dieser Art liegt mitten im USA-Bundesstaat Delaware, die meisten anderen von Bedeutung befinden sich unter britischer Kontrolle (die Kanalinseln und etliche in der Karibik). USA-Pr&#228;sident Barack Obama und der britische Premierminister Cameron br&#228;uchten also nur diese zu schlie&#223;en, und schon w&#228;re der gr&#246;&#223;te Teil des Problems gel&#246;st. Die Tatsache, da&#223; das nicht zur Debatte steht, zeigt, da&#223; nur der sch&#246;ne Schein von Steuergerechtigkeit erzeugt werden soll.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auch der letzte Punkt auf der offiziellen Tagesordnung, &#187;die Transparenz&#171;, ist reiner Bluff. Es geht laut dem vom Maoisten zum Neoliberalen mutierten Barroso um die &#187;unfaire Verteilung des nationalen Reichtums in den Entwicklungsl&#228;ndern&#171;. Diese Schieflage entstehe durch die von gro&#223;en Rohstoffkonzernen im Gegenzug f&#252;r die Erteilung von Sch&#252;rflizenzen an die Eliten dieser L&#228;nder gezahlten Schmiergeldern. Das Projekt h&#246;rt sich gut und sehr sozial an &#8211; und soll Otto Normalverbraucher offensichtlich auch vermitteln, da&#223; bei ihm zu Hause und &#252;berhaupt in der EU der nationale Reichtum fair verteilt sei. Denn wenn an den b&#246;sartigen Behauptungen, da&#223; bei uns zehn Prozent der Oberschicht 90 Prozent des nationalen Reichtums besitzen, auch nur etwas dran w&#228;re, dann w&#252;rde sich der G8-Gipfel n&#228;mlich mit der Lage bei uns und nicht mit der in Afrika besch&#228;ftigen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Da von den drei T nichts als Lippenbekenntnisse f&#252;r mehr Wachstum und &#252;berhaupt eine bessere Welt zu erwarten sind, d&#252;rften sich die wirklichen Gipfeldiskussionen &#8211; wie bereits von Cameron angek&#252;ndigt &#8211; haupts&#228;chlich darum drehen, Wege zu finden, wie syrischen &#187;Rebellen&#171;, die vor laufender Kamera das Blut ihrer Feinde trinken, weiter geholfen werden kann.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Rainer Rupp&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Regierung in Griechenland vor Zerrei&#223;probe</title>
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		<description>Die griechische Regierung steht vor einer Zerrei&#223;probe. Nach der Entscheidung von Premier Antonis Samaras, den staatlichen Rundfunk ERT praktisch an seinen beiden Koalitionspartnern vorbei zu schlie&#223;en, verh&#228;rten sich die Fronten. Ein Dringlichkeitsgipfel der Regierungsparteien sollte am Montagabend einen Ausweg aus der verfahrenen Lage suchen. &lt;br /&gt;Im Vorfeld wurden die T&#246;ne indes immer sch&#228;rfer. Nachdem die kleineren Koalitionspartner, die Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK) und die (...)


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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die griechische Regierung steht vor einer Zerrei&#223;probe. Nach der Entscheidung von Premier Antonis Samaras, den staatlichen Rundfunk ERT praktisch an seinen beiden Koalitionspartnern vorbei zu schlie&#223;en, verh&#228;rten sich die Fronten. Ein Dringlichkeitsgipfel der Regierungsparteien sollte am Montagabend einen Ausweg aus der verfahrenen Lage suchen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im Vorfeld wurden die T&#246;ne indes immer sch&#228;rfer. Nachdem die kleineren Koalitionspartner, die Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK) und die Demokratische Linke (DIMAR), einen Kompromi&#223;vorschlag von Samaras abgelehnt haben, schritt dieser zur Gegenoffensive. Auf einer Parteiveranstaltung seiner konservativen Nea Dimokratia (ND) warf Samaras seinen Regierungspartnern mehr oder weniger unverhohlen Heuchelei und mangelnden &#187;Reformwillen&#171; vor.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Seine Entscheidung, den Sender zu schlie&#223;en verteidigte er. &#187;Einen Spielraum f&#252;r Kompromisse gibt es nicht&#171;, sagte der Premier am Sonntag. Aus der PASOK-Zentrale verlautete wenig sp&#228;ter, die Sozialisten br&#228;uchten sich in Sachen Reformen keine Lehren gefallen zu lassen. &#196;hnlich &#228;u&#223;erte sich am Sonntagabend DIMAR: Samaras m&#252;sse begreifen, da&#223; er eine Drei-Parteien-Regierung leite. Wenn der Premier seine Koalitionspartner an den Rand dr&#228;nge, sei der Zusammenhalt der Regierung in Gefahr.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Neuwahlen k&#246;nne das Land nicht gebrauchen, hie&#223; es bei DIMAR weiter. In Umfragen nach der ERT-Schlie&#223;ung kommen die drei Koalition&#228;re zusammen auf knapp 30 bis 32 Prozent der Stimmen. Rund zwei Drittel der Befragten lehnten au&#223;erdem das Vorgehen im Fall des Staatsrundfunks ab.
Derweil hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel dem griechischen Premier &#187;ihren Respekt und ihre Unterst&#252;tzung f&#252;r die klare Reformorientierung seiner Regierung&#171; ausgesprochen &#8211; und sich damit indirekt auch im ERT-Streit auf die Seite von Samaras gestellt. Griechenland habe &#187;auf diesem Weg schon erhebliche Fortschritte gemacht und steht in vielerlei Hinsicht heute bereits besser da als noch vor Monaten&#171;, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend mit. Nun sei von entscheidender Bedeutung, &#187;alle Vereinbarungen mit der Troika, auch die bez&#252;glich eines reformierten &#246;ffentlichen Dienstes, umzusetzen, um diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen&#171;, betonte Merkel.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Le Cabaret Brise Jour interpr&#232;te Kurt Weill</title>
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		<dc:language>fr</dc:language>
		

<category domain="http://zlv.lu/spip/spip.php?rubrique5">Kultur</category>


		<description>Cabaret Brise-jour : l'Orchestre d'Hommes-orchestres n'a pas voulu interpr&#233;ter telle ou telle &#339;uvre de Kurt Weill en entier, il a plut&#244;t pr&#233;f&#233;r&#233; en extraire une succession de chansons et composer avec elles, gr&#226;ce &#224; elles, un encha&#238;nement de tableaux vivants. &lt;br /&gt;La chanson occupe une place pr&#233;pond&#233;rante dans l'&#339;uvre de Kurt Weill. Dans le contexte d'une narration, elle repr&#233;sente une sorte de pause, d'arr&#234;t sur image. L'action se suspend temporairement et un personnage donne acc&#232;s &#224; sa psychologie, &#224; son monde (...)


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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Cabaret Brise-jour : l'Orchestre d'Hommes-orchestres n'a pas voulu interpr&#233;ter telle ou telle &#339;uvre de Kurt Weill en entier, il a plut&#244;t pr&#233;f&#233;r&#233; en extraire une succession de chansons et composer avec elles, gr&#226;ce &#224; elles, un encha&#238;nement de tableaux vivants.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;La chanson occupe une place pr&#233;pond&#233;rante dans l'&#339;uvre de Kurt Weill. Dans le contexte d'une narration, elle repr&#233;sente une sorte de pause, d'arr&#234;t sur image. L'action se suspend temporairement et un personnage donne acc&#232;s &#224; sa psychologie, &#224; son monde int&#233;rieur. La chanson n'a pas pour fonction de faire avancer le r&#233;cit, mais elle en assure tout de m&#234;me, de fa&#231;on implicite, la charge dramatique. C'est cela qu'exploite l'Orchestre d'Hommes-orchestres.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Cet assemblage de chansons va lui permettre de construire une nouvelle structure th&#233;&#226;trale, ext&#233;rieure au cadre narratif original des chansons, mais qui restitue le potentiel dramatique de chacune d'elles. L'Orchestre d'Hommes-orchestres r&#233;cup&#232;re le riche univers m&#233;taphorique de Kurt Weill et s'en sert pour que sa musique soit vue.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Kurt Weill, cabaret Brise- Jour. Une production sign&#233;e L'Orchestre d'Hommes-Orchestres Th&#233;&#226;tre musical. En fran&#231;ais.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Avec pos de Joue &#224; Tom Waits, Gabrielle Bouthillier, Bruno Bouchard, Jasmin Cloutier, Simon Drouin, Simon Elmaleh, Lyne Goulet, Philippe Lessard-Drolet, Danya Ortmann.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Cr&#233;ation &amp; mise en sc&#232;ne : L'Orchestre d'Hommes-Orchestres. Design sonore : Fr&#233;d&#233;ric Auger. Design &#233;clairage : Philippe Lessard-Drolet. Coproduction : Les Th&#233;&#226;tres de la Ville de Luxembourg. Avec le soutien du Conseil des arts et des lettres du Qu&#233;bec et du Service de la culture de la ville de Qu&#233;bec.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mardi 25.06 et mercredi, 26.06, chaque fois &#224; 20 h. Dur&#233;e environ 1h30 &amp; entracte.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Prix : 20 &#8364; / Jeunes 8 &#8364;. Th&#233;&#226;tre des Capucins, 9, place du Th&#233;&#226;tre, L-2613 Luxembourg. R&#233;servations : Luxembourg Ticket Lu, t&#233;l. 4708951, fax 47089595, ticketlu@pt.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Unser Leitartikel: &lt;br/&gt; Sturm im Wasserglas</title>
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		<dc:date>2013-06-14T18:38:23Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Ali Ruckert</dc:creator>

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		<description>Vor dem Hintergrund der &#187;Bommelee&#235;r&#171;-Aff&#228;re und des Spitzeldienst-Skandals scheiterte am Donnerstag die Opposition in der Abgeordnetenkammer mit zwei Misstrauensvoten gegen Minister Frieden und die CSV/LSAP-Regierung. &lt;br /&gt;W&#228;hrend der vorangegangenen Tage hatten gewisse Kreise versucht den Eindruck zu erwecken, der Tag des J&#252;ngsten Gerichts sei angebrochen, und bei entsprechendem Votum w&#252;rden Neuwahlen anstehen und dazu f&#252;hren, dass demokratische Verh&#228;ltnisse im Marienland ausbrechen w&#252;rden. Was kam, war (...)


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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Vor dem Hintergrund der &#187;Bommelee&#235;r&#171;-Aff&#228;re und des Spitzeldienst-Skandals scheiterte am Donnerstag die Opposition in der Abgeordnetenkammer mit zwei Misstrauensvoten gegen Minister Frieden und die CSV/LSAP-Regierung.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;W&#228;hrend der vorangegangenen Tage hatten gewisse Kreise versucht den Eindruck zu erwecken, der Tag des J&#252;ngsten Gerichts sei angebrochen, und bei entsprechendem Votum w&#252;rden Neuwahlen anstehen und dazu f&#252;hren, dass demokratische Verh&#228;ltnisse im Marienland ausbrechen w&#252;rden. Was kam, war allerdings nur ein Sturm im Wasserglas.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Es soll nicht verschwiegen werden, dass wir Minister Frieden keine Tr&#228;ne nachgeweint h&#228;tten. Das hat nicht nur damit zu tun, dass er bei der Aufkl&#228;rung der &#187;Bommelee&#235;r&#171;-Aff&#228;re eine zwielichtige Rolle spielte, sondern als Kronprinz in der Regierung einer der Exponenten des CSV-Staates und einer Politik ist, die nach innen auf Sozialabbau f&#252;r die schaffenden Menschen und nach au&#223;en auf Aufr&#252;stung und Zusammenarbeit mit den imperialistischen USA und den reaktion&#228;rsten Regimes in Welt ausgerichtet ist.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auch der Fall der salariatsfeindlichen CSV/LSAP-Regierung h&#228;tte uns keine schlaflosen N&#228;chte bereitet, doch selbst dann, wenn die eine oder andere der derzeitigen Koalitionsparteien nach Neuwahlen den Sprung in die Regierung nicht mehr geschafft h&#228;tte, w&#228;re sie durch eine andere Fraktion der b&#252;rgerlichen Einheitspartei ersetzt worden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Man braucht kein Hellseher zu sein, um zu wissen, dass auch dann der Spitzeldienst nicht abgeschafft und der Sozialabbau nicht beendet w&#252;rde. Ohne &#252;berhaupt in der Regierung zu sein, stimmten die liberalen Gr&#252;nen bekanntlich 2012 die Indexmanipulation, und der liberalen DP ging zus&#228;tzlich die Rentenk&#252;rzungsreform nicht weit genug.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Viele Gutmenschen und manche sozialistischen Militanten die es ehrlich meinen, regen sich seit Donnerstag dar&#252;ber auf, dass die F&#252;hrung, die Regierungsmitglieder und die Abgeordneten der LSAP sich &#8211; wieder einmal &#8211; hinter die CSV stellten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wer keine Illusionen hat, hatte nichts anderes erwartet, denn der LSAP-Nomenklatura geht es l&#228;ngst nicht mehr um grundlegende Ver&#228;nderungen in der Gesellschaft, sondern um Macht- und Postenerhalt. Sie wollen sich auch sechs Jahre nach Beginn der kapitalistischen Krise die kein Ende nimmt, immer noch als bessere Verwalter der kapitalistischen Verh&#228;ltnisse beweisen. In dieser Rolle haben sie als Steigb&#252;gelhalter der CSV fast jede Schandtat mitgemacht und die Interessen der Schaffenden mehr als einmal verraten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das Scheitern der Misstrauensvoten ist jedoch keineswegs mit einem Befreiungsschlag f&#252;r CSV und LSAP gleichzusetzen, denn die b&#252;rgerlichen Kr&#228;fte, die in der Vergangenheit vom CSV-Staat gedem&#252;tigt oder unterdr&#252;ckt wurden oder die eine andere Auffassung von b&#252;rgerlicher Demokratie haben, werden auch weiter darauf dr&#228;ngen, dass Licht in die &#187;Bommelee&#235;r&#171;-Aff&#228;re und den Spitzeldienstskandal gebracht wird. Und auch der Widerstand von Teilen der Schaffenden und ihrer Gewerkschaften gegen Austerit&#228;t und Sozialabbau wird einen neuen Anlauf nehmen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wichtig ist es unter diesen Umst&#228;nden, dass die Kommunistische Partei gest&#228;rkt wird, die nicht nur diesen Stall konsequent ausmisten w&#252;rde, sondern auch die einzige wahre Alternative zur b&#252;rgerlichen Einheitspartei darstellt, weil sie gesellschaftliche Alternativen vertritt, die nicht nur das Ende des CSV-Staates und seiner Exzesse, sondern auch der kapitalistischen Ausbeuterordnung einl&#228;uten w&#252;rden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Ali Ruckert&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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