Leitartikel

Neuester Eintrag : 22. Januar.

Unser Leitartikel:
Wenn neoliberale Dogmen im Schulwesen Einlass erhalten…

Bereits der Urvater des neoliberalen Kapitalismusmodells, Milton Friedman, plädierte in seinen frühen Schriften für die Einführung der Rentabilitätslogik im Bildungssektor, um dergestalt die »staatlich-bürokratische« Verwaltung zu brechen im Hinblick auf »Effizienz«, »Innovation« und »Demokratie«. Privatisierung und Deregulierung der Bildungssysteme als Chance für gewinnorientierte Unternehmen sozusagen. Mit den WTO-Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) ist das Wunschdenken des (...)

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Arbeitszeit ist Lebenszeit

Australische Forscher wollen herausgefunden haben, daß mehr als 25 Stunden Erwerbsarbeit pro Woche an die Substanz gehen können. Zumindest bei Beschäftigten ab 40 Jahren habe man deutlich eine Leistungsgrenze bei dieser Stundenanzahl feststellen können, hieß es aus Melbourne. Mit jeder weiteren Arbeitsstunde seien die kognitiven Fähigkeiten, wie Konzentration, Aufmerksamkeit, Erinnerung, Lernen, Problemlösung und Kreativität deutlich gesunken.
Wissenschaftler aus Skandinavien stoßen ins selbe (...)

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Umkämpftes Recht auf körperliche Selbstbestimmung

Auch im 21. Jahrhundert ist das Recht auf körperliche Selbstbestimmung der Frau noch immer umkämpft. Im vergangenen Herbst wurden in Polen im europäischen Vergleich schon scharfe Strafgesetze gegen Abtreibungen trotz Protesten weiter verschärft, der argentinischen Frauenbewegung gelang kurz vor dem Jahreswechsel der Erfolg einer Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen bis zur 14. Woche inklusive Kostenübernahme durch den Staat, doch der Oberste Gerichtshof der USA hat vergangene Woche in (...)

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Unter dem Deckmantel der Gesundheitskrise

So als seien die Auswirkungen der Gesundheitskrise und die Maßnahmen, die bisher im Kampf gegen den Virus ergriffen wurden, um die Pandemie einzudämmen, nicht schon Belastung genug für die Menschen, dient die Krise manchen dazu, Schritte einzuleiten, die sich negativ für die Lohnabhängigen auswirken.
Dazu zählt, dass eine Reihe Betriebe Rationalisierungs- und Abbaupläne aus der Schublade hervorziehen, die vor Jahren ausgearbeitet wurden und nun unter dem Vorwand der Coronakrise umgesetzt werden. (...)

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Verbrannte Erde

Wie beim Rückzugsgefecht einer geschlagenen Armee hinterläßt die Truppe um den abgewählten USA-Präsidenten verbrannte Erde, wo immer es nur geht. Seien es die oft wahllos torpedierten Beziehungen zur EU und zur NATO, der immer wieder eskalierende Handelskrieg mit China, die Mitgliedschaft in der UNO und deren Spezialorganisationen, das Anheizen der Spannungen im Bereich des Mittleren Osten, das Pfeifen auf die wenigen noch bestehenden Maßnahmen zur Abrüstung und Rüstungskontrolle oder auf (...)

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Kontroverse im Handel

Die Entscheidung der Regierung, für die Zeit des Winterschlussverkaufs die verkaufsoffenen Sonntage vom 24. und 31. Januar und vom 7. und 14. Februar 2021 wegen der Gesundheitskrise abzusagen, hat – wie nicht anders zu erwarten war – zu unterschiedlichen Reaktionen geführt.
Die Patronatsvereinigung clc zeigt kein Verständnis für diese Maßnahme und behauptet, die Sonntagsöffnungen würden es ermöglichen, den Kundenstrom auf einen zusätzlichen Tag zu verteilen, was dazu beitrage, die Kundendichte zu (...)

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Der Humanismus ist in Gefahr

Bereits in den Wochen vor Weihnachten begann sich auch hierzulande eine Mischung von Verschwörungstheoretikern und Rechtsradikalen, dem deutschen Vorbild folgend, zu vereinen und in der Öffentlichkeit aufzumarschieren. Nachdem Anfang Januar eine deutsche QAnon-Gruppe in der Hauptstadt unbehelligt in Maskerade ihre abstoßenden Thesen zur Schau tragen konnte, kamen am vergangenen Samstag rund 200 Menschen zusammen, die sich an keine hygienischen Regeln hielten und von den etwa 15 Polizisten (...)

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Wenn Terroristen Terrorlisten aufstellen…

Die Meldung vom Montagabend, laut der die USA das sozialistische Kuba wieder auf ihre Liste der Staaten gesetzt haben, die aus der verqueren Sicht Washingtons »den internationalen Terrorismus unterstützen«, kam nicht wirklich überraschend, so empörend das auch ist. Die Administration des Präsidenten Trump ist seit Wochen dabei, ihren Nachfolgern eine Spur der Zerstörung und der verbrannten Erde zu hinterlassen – sei es in der Gesundheitskrise, der Außenwirtschaft, oder durch das Schaffen neuer (...)

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Säbelrasseln gegen Rußland und China

Der britische Imperialismus verfügt nach Angaben des auf britische Außen- und vor allem Kriegspolitik spezialisierten Enthüllungsportals »Declassified UK« derzeit über 145 Militärbasen in 42 Ländern. Damit ist das Netz britischer Militärstützpunkte nach dem der USA das zweitgrößte der Welt. Mit ihm kann London nicht nur seine militärische Präsenz in ehemaligen Kolonien in Afrika und Lateinamerika aufrechterhalten, sondern auch den Untergang der reaktionären Regime in Nahost noch etwas hinauszögern.
Die (...)

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Unser Leitartikel:
Trotz alledem!

Keine Nachrichten sind auch eine Nachricht. Es ist bezeichnend, wenn weder die Deutsche Presseagentur noch die Nachrichtensendung im staatlichen deutschen Fernsehen es für nötig halten, über Gewaltexzesse der deutschen Polizei gegen friedliche Demonstranten in der Hauptstadt Berlin zu berichten. Jegliches Aufbegehren gegen den russischen Präsidenten, Ansammlungen von rechten Oppositionellen in Venezuela oder Spaziergänge von Damen in Weiß in Havanna sind den Agenturen und Sendern des medialen (...)

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