Leitartikel

Neuester Eintrag : 22. Oktober.

Unser Leitartikel:
Mehr Geld für Euch ist gut für uns alle!

In seinem vergangene Woche veröffentlichten Bericht zu »Arbeit und sozialem Zusammenhalt« geht der Statec ausführlich auf die von ihm so genannten »Frontline Workers« ein, die in der Coronakrise »an vorderster Front« dafür sorgen, daß wir mit dem Nötigsten versorgt werden und sicher leben können – also dafür, daß das gesellschaftliche Leben weitergeht und zumindest die essentiellen Bereiche am Laufen gehalten werden.
Auf 150.000 Menschen oder ein Drittel der in Luxemburg arbeitenden Lohnabhängigen (...)

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Unser Leitartikel :
Keine Fortschritte

Der scheidende UEL-Präsident Nicolas Buck lobte am Mittwochmorgen im Radio der RTL-Gruppe die »Sozialpartnerschaft« in der Krise über den grünen Klee, blieb bei Fragen zu ungleicher Verteilung allerdings auffallend nichtssagend. Während das Patronat einerseits immer lauter nach »Flexibilisierung« ruft, sind die Gewerkschaften aktuell massiv damit beschäftigt, die lodernden Brände der »guten Sozialpartnerschaft« auszutreten, die an allen Ecken und Enden derzeit entfacht werden. Die Forderungen nach (...)

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Unser Leitartikel:
Ein Gespenst geht um…

Nein, es ist nicht das »Gespenst des Kommunismus«, von dem Karl Marx und Friedrich Engels im Jahre 1848 schrieben, daß sich alle Mächte des alten Europa gegen die aufkommenden neuen Ideen verbündet haben. Allerdings dürfte das Ergebnis der jüngsten Wahlen in Bolivien die Mächte des alten Amerika in einen gehörigen Schrecken versetzt haben. Nach ersten Zahlen erhielt der Kandidat der Bewegung zum Sozialismus (MAS), Luis Arce, deutlich mehr als 50 Prozent der Stimmen und kann damit rechnen, ohne eine (...)

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Unser Leitartikel:
Freiheit und Notwendigkeit

Luxemburg ist mit dem Anstieg der Neuinfektionen nicht mehr allein als sogenanntes »Risikogebiet« in Europa. Lange Zeit hatte das Großherzogtum eher von afrikanischen oder osteuropäischen Ländern auf der Hitliste des deutschen RKI Gesellschaft. In Deutschland schien derweil alles in Butter. So in Butter, daß mancher auf die Idee kam, der Firlefanz mit der Maske und dem Abstand sei vernachlässigenswert. Während Einwohner aus Luxemburg sich im Nachbarland beschimpfen lassen mußten, das Virus (...)

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Unser Leitartikel:
Der Feind steht im Osten

Es gibt kaum eine Woche, in der die Europäische Union sich nicht darum bemüht, den Nachweis zu bringen, daß sie nicht würdig ist, Trägerin des Friedensnobelpreises zu sein. Der Montag dieser Woche, an dem sich die Außenminister der EU in Luxemburg trafen, ist ein neuer Höhepunkt dieser zutiefst blamabeln Geschichte.
Die Ministerinnen und Minister für Auswärtige Angelegenheiten, die sich anmaßen, mit ihrer obskuren Vereinigung ein exklusives Recht zu haben, der Welt ihre Meinung aufzuzwingen, haben (...)

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Unser Leitartikel:
Die Regierung wird die Armut nicht freiwillig beenden

Es gibt Zufälle, die wie die Faust aufs Auge passen. An dem Tag, an dem Caritas anhand der Auswertung ihrer Corona-Helpline darauf aufmerksam machte, dass sich die Armut in Luxemburg weiter ausbreitet, bestätigte die US-amerikanische Ratingagentur Moody’s die Spitzennote »Triple A« in Bezug auf die Kreditwürdigkeit Luxemburgs.
Dies bestätigt einmal mehr, dass Luxemburg ein reiches Land mit vielen Armen ist. Dabei ist die von Caritas geschilderte Entwicklung nur die Spitze des Eisbergs. Dass die (...)

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Unser Leitartikel:
Jeder einzelne ist gefragt

Der am Mittwoch veröffentlichten Corona-Retrospektive des Gesundheitsministeriums ist zu entnehmen, daß zum 4. Oktober 7.793 Menschen als genesen galten. Mancher mag schnell diese Zahl von den Gesamtinfektionen abziehen und erklären, daß sich für die wenigen »wirklich erkrankten« im Krankenhaus der ganze Aufwand um die hygienischen Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie übertrieben sei.
In Deutschland liegt diese Zahl bei rund 260.000 Personen, die offiziell als »genesen« gelten. Doch immer (...)

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Fanal aus Genf: 21 Euro Stundenlohn für alle

Ende dieses Monats wird in Genf ein Mindestlohn von 23 Schweizer Franken (rund 21 Euro) für alle Schaffenden eingeführt. Bei den in Genf üblichen 42 Arbeitsstunden pro Woche entspricht das einem Monatslohn von mindestens 4.182 Franken oder rund 3.800 Euro pro Monat. Die Schweizer Gewerkschaften konnten dieses wichtige Etappenziel im Kampf gegen Lohndumping erreichen, weil eine deutliche Mehrheit von 58,2 Prozent der Abstimmungsberechtigten Ende September für ihre Initiative votiert haben. (...)

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Unser Leitartikel:
Corona als Anlaß für Verschlechterungen

Viel wird diskutiert und gefordert, um die Wirtschaft nach der Pandemie wieder auf die Beine zu stellen. Eine andere gesellschaftliche Ausrichtung sei möglich, heißt es vielerorts. Gleichzeitig fordern die Anhänger des Sozialdarwinismus, wie etwa die deutsche FDP, weitreichende Entgrenzungen, etwa bei den Öffnungszeiten des Einzelhandels oder bei der maximal zulässigen Wochenarbeitszeit. Derlei Ideen treffen auch hierzulande keineswegs auf taube Ohren. Die Gewerkschaften und die Beschäftigten (...)

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Unser Leitartikel :
Wie geht es im Luftfahrtbereich weiter ?

Die Reise- und Geschäftsflugbranche gehört zu den Wirtschaftsbereichen, die durch die Coronakrise erheblichen Schaden erleiden. Noch ist kein Ende der Gesundheitskrise abzusehen, und der Internationale Luftverkehrsverband IATA geht inzwischen davon aus, dass die weltweite Luftfahrtindustrie allein im Jahr 2020 mehr als 250 Milliarden Dollar verlieren wird.
Es wird damit gerechnet, dass es Jahre bis zur Rückkehr der »Normalität« dauern könnte, wenn überhaupt. Im Bereich der Geschäftsreisen zum (...)

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