Nationale Politik

Neuester Eintrag : 22. Februar.

Nur nehmen und nichts geben?

Als dieser Tage die luxemburgische Handelskammer zum ungezählt wiederholten Male die völlige Liberalisierung der Öffnungszeiten im Einzelhandel forderte und in diesem Zusammenhang auch noch von Freiwilligkeit im Zusammenhang mit Sonntagsarbeit gesprochen wurde, was faktisch falsch ist, da drängten sich alte Fragen neu auf: Was in anderen Sektoren längst zur Normalität gehört, wird vom Patronat im Einzelhandel seit Jahren bekämpft: Sektorielle Tarifverträge. Noch immer wird in vielen Betrieben (...)

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Nur nehmen und nichts geben?

Als dieser Tage die luxemburgische Handelskammer zum ungezählt wiederholten Male die völlige Liberalisierung der Öffnungszeiten im Einzelhandel forderte und in diesem Zusammenhang auch noch von Freiwilligkeit im Zusammenhang mit Sonntagsarbeit gesprochen wurde, was faktisch falsch ist, da drängten sich alte Fragen neu auf:
Was in anderen Sektoren längst zur Normalität gehört, wird vom Patronat im Einzelhandel seit Jahren bekämpft: Sektorielle Tarifverträge. Noch immer wird in vielen Betrieben (...)

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Vorbereitungen auf den Handelskrieg

Angesichts zunehmender Konflikte zwischen den Vereinigten Staaten und der EU gewinnt die Diskussion über einen möglichen offenen Handelskrieg mit den USA an Dynamik. Washington befinde sich auf »Kollisionskurs«, heißt es in Kommentaren nach der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz; EU-Politiker kündigen ihrerseits an, man werde sich »von Trump nicht erpressen lassen«.
Mit Drohungen und dem Angebot, die Zölle auf Industriegüter zu senken, sucht Brüssel Washington zu einer Einigung zu bewegen. (...)

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Post erhöht Portogebühren für Briefe um 14,3 Prozent

Am Donnerstag kündigte die Post an, sie werde zum 1. Mai dieses Jahres die Portogebühren für Briefe erhöhen und diejenigen für Pakete senken.
Standardbriefe bis zu 50 Gramm, die innerhalb des Landes verschickt werden, werden ab Mai 0,80 Euro ko­sten. Das sind 10 Cent oder 14,3 Prozent mehr als bisher, wobei die 0,70 Euro bereits über dem EU-Durchschnitt lagen, als sie eingeführt wurden. Für das europäische Ausland wurden die Portokosten auf 1,05 Euro festgelegt, für den Rest der Welt auf 1,40 Euro. (...)

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Von kleine Eitelkeiten und bösen Zaunkletterern

Am Mittwoch dieser Woche hatte die EU-Abgeordnete der Luxemburger Grünen, Tilly Metz, an der zeitweiligen Besetzung der Startbahn der Kleine-Brogel-Airbase in Belgien teilgenommen und war vorübergehend festgenommen worden. Auf dem Stützpunkt lagern Atomsprengköpfe der USA.
Die Aktion hatte unterschiedliche Redaktionen hervorgerufen, darunter auch solch primitive wie die des neuen CSV-Präsidenten Frank Engel, der auf RTL Télé Lëtze­buerg gemeint hatte, damit würde keine einzige russische Atombombe (...)

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Liberalisierungen führen immer zu Verteuerungen

Gestern lud die ULC zu einr Vorstellung ihrer aktuellen Kampagnen. Neu ist eine Online-Petition, die seit gestern zugänglich ist und sich gegen die Verschlechterungen bei den Transaktionsgebühren richtet. Es müsse endlich ein Entgegenkommen seitens der Banken geben, wenn es um Kontobewegungen gehe. Ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen hätten nicht immer die Möglichkeit, Online-Banking zu benutzen. Es sei mittlerweile auch so, daß es bereits in einigen Banken keine Schalter für (...)

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Warum Google nicht anders ansiedeln?

Kommt einer Firma die Idee, sich im Lande Luxemburg niederzulassen, gibt es nach den EU-Regeln, denen sich die aufeinanderfolgenden Regierungen unterworfen haben, keine Möglichkeit, dies nicht zuzulassen. Dennoch gibt es jede Menge Möglichkeiten, Einfluß darauf zu nehmen, wie das vor sich geht.
Warum so flach?
Darauf wurde beim Google-Datazentrum am Roost in der Gemeinde Bissen sträflich vergessen. So kommt ein Landverbrauch von 30 ha zustande, weil die Serverfarm nur auf einer Ebene (...)

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Belgische Justiz will 300 Lkws beschlagnahmen

Der Transportfirma Jost Gruppe wird bekanntlich seit einiger Zeit bereits Sozialdumping vorgeworfen und ihr Chef war bereits 2017 deswegen verhaftet worden. Über 1.000 Lastwagenfahrer aus Osteuropa wurden über Subunternehmer aus Osteuropa und folglich auch nach dortigen sozialen- und Lohnstandards von der Firma angestellt, obwohl sie in Belgien und Luxemburg eingesetzt wurden, heißt es. Auch wurde Roland Jost, dem Chef der Firma mit Sitz in Weiswampach, vorgeworfen, Dokumentenfälschung (...)

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Arbeitsbedingungen im Sektor Handel zunehmend schlechter

Galten Ostern und Pfing­sten früher als Festtage, die größtenteils im Kreis der Familie begangen wurden, so gehören sie heute für das im Handel beschäftigte Personal zu normalen Arbeitstagen.
Dies ist jedoch nicht die einzige Verschlechterung, die besonders den Beschäftigten in Supermärkten in den letzten Jahren aufgezwungen wurden. Nicht nur haben diese gegenwärtig jeden Sonntag bis 13.00 Uhr geöffnet, auch an den Samstagen und am Vorabend von Feiertagen gelten seit einigen Jahren längere (...)

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Loch auf, Loch zu bei jeder Gelegenheit

In Luxemburg gilt es als undenkbar etwas anders zu machen, wenn es »schon immer« in einer gewissen Weise erledigt wurde. Das steht zwar total im Widerspruch zum sonst immer wieder hinausposaunten Anspruch an der Spitze der technologischen Entwicklung stehen zu wollen.
Infrastrukturen wie Kanal, Wasser, Strom, Gas, Telefonkabel, Glasfaserkabel oder Gemeinschaftsantenne gehören folglich unter Straßen vergraben. Um sie zu legen, wird ein Loch aufgerissen, liegen sie drin, wird das Loch zugemacht (...)

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