Nationale Politik

Neuester Eintrag : 16. August.

Das Steuerrecht begünstigt das Kapital und die Besserverdienenden

Die bestehenden Ungleichheiten beim Einkommen zwischen Kapital und Arbeit, aber auch zwischen Besserverdienern und Kleinverdienern werden durch eine zusätzliche Ungleichheit verstärkt: die Ungleichheit bei den Steuern, die mit der Struktur und die Funktionsweise der Steuergesetzgebung zu tun haben. Das hält die »Chambre des Salariés in ihrem »Sozialpanorama 2019« fest.
Mit der punktuellen Steuerreform von 2016, die von der Dreierkoalition von DP, LSAP und Grünen anstelle der versprochenen (...)

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Welche Landwirtschaft exportiert mehr Milch?

Immer wieder fällt bei der Argumentation der Bauernzentrale auf, daß sie vor allem darauf abzielt, nichts ändern zu müssen. Alles, was da nicht reinpaßt, wird elegant weggelassen.
So auch bei der Argumentation, es mache keinen Sinn für Bauern, auf biologische Wirtschaftsweise umzustellen, weil es »denen« nicht gelänge, die zur Zeit anfallende Milch unters Landesvolk zu bringen. Das beweise, daß für mehr bio der Markt nicht da sei.
Fakt ist aber, daß das konsumierende Volk sehr viel importierte (...)

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Die Löhne der Besserverdienenden wachsen schneller als die der Kleinverdiener

Anders als man vermuten könnte, werden bei der Anpassung des gesetzlichen Mindestlohnes an den Durchschnittslohn nicht alle Löhne berücksichtigt. Nicht für die Kalkulation zurückbehalten werden die 20 Prozent Löhne, die am niedrigsten sind und die 5 Prozent, die am höchsten sind.
Im »Sozialpanorama 2019« der »Chambre des Salariés« wird festgestellt, dass im Laufe der letzten 17 Jahre der Durchschnittslohn schneller anstieg als der höchste Lohn in der Kategorie der 20 Prozent Löhne, die am niedrigsten (...)

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Weltklimarat traf wunde Stelle

Nach dem letzten Bericht des Weltklimarats, welcher der Landwirtschaft bescheinigte, weltweit für 24 Prozent der Treibhausgase verantwortlich zu sein, gab es in manchen Ländern ein Aufjaulen der Betroffenen, die bislang selten im Zentrum des Interesses standen, wenn von Klimaschutz die Rede ging. Monsanto, BASF & Co. sind mit Sicherheit ganz große Klimasünder, aber ist das die ganze Landwirtschaft?
In Österreich etwa meldete sich sofort die Landwirtschaftskammer zu Wort mit der (...)

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Soziale Ungleichheiten in Luxemburg (2)

Die Ungleichheiten bei den Einkommen werden immer krasser

Auch wenn die ungerechte Einkommensverteilung zwischen Kapital und Arbeit die Hauptursache für soziale Ungleichheiten ist, heißt das keineswegs, dass die Ungleichheiten beim Einkommen klein sind. Im Gegenteil.
Um diese Unterschiede zu messen, bediente sich die Salariatskammer der Rechnungsmethode Ratio S60/S20, die es möglich macht festzustellen, um wieviel höher die Einkommen der 20 Prozent Reichsten gegenüber den Einkommen der 20 Prozent Ärm­sten sind.
Die Studie kommt zum Schluß, dass (...)

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Am Beispiel Verkehrsbehinderung:

Gréng-Ideologie als falsches Bewußtsein

In der Rue des Celtes in Merl gibt es kein Durchkommen mehr nach Leudelingen seit es die Doppelgleisigkeit der Bahnstrecke Luxemburg-Dippach-Petingen gibt. Dafür gibt es einen guten Grund: hinter den Gleisen wäre bei einem beschrankten Bahnübergang nur mehr Platz für ein normales Auto, ein zweites Auto (und jedes andere längere Fahrzeug) würde bereits ins Gleis hineinragen, wenn es nicht sofort möglich ist, nach rechts oder links in die Straße nach Zessingen oder zum Schléiwenhaff einzubiegen. (...)

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Die Bankenrettungsmaschine

Das Bundesverfassungsgericht hat sich mit repräsentativer Demokratie, dem Haushaltsrecht des deutschen Bundestages und der Bankenaufsicht befaßt. Es ging im Einzelnen um die Bankenunion, das Geld zur Abwicklung von Pleitebanken und die Bankenaufsicht über die größten Banken im Euro-Gebiet, die der Europäischen Zentralbank (EZB) übertragen worden ist.
Der Kläger, der Juraprofessor Markus C. Kerber, hatte argumentiert, daß das Geld für die Stützung oder Abwicklung von Banken in Europa zwar zunächst (...)

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Retarde bei de Krankekeese-Rechnungen

A leschter Zäit héiert een ëmmer méi Leit sech bekloen a beschwéieren driwwer, datt et därmoosse laang géif daueren, bis een d’ Sue vun den Doktesch- a Spidolsrechnunge géif erëmkréien.
Tatsaach ass, datt di allermannste Leit wuel 2000, 3000 a 4000 Euro op den Dësch bliedere kënnen an dann zwéi Méint op d’ Ofrechnung vun der Krankekeess waarde mussen, et misst da sënn, si huele fir de Rescht vum Mount de Fanger an de Mond. An dobäi wier et dach esou einfach, den «Tiers payant» wéi an den Apdikten och bei (...)

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Das statistische Amt prognostiziert weniger Inflation und keine Indextranche für 2020

Aber der Handels- und Währungskrieg der USA gegen China schafft große Unsicherheiten

Seit Ende 2018 hat Luxemburg eine Inflationsrate nahe an 2 Prozent. Das ist mehr als in unseren Nachbarländern und weitgehend auf die Preisentwicklung im Bereich der Dienstleistungen zurückzuführen.
Die Prognose des statistischen Amtes für die nächsten Monate lautet, dass die Inflation leicht zurückgehen, dann aber wieder ansteigen wird nach dem Erfall einer Indextranche im vierten Trimester 2019. Das hat weniger damit zu tun, dass nachträglich die durch die Geldentwertung rückläufige Kaufkraft (...)

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Die ungerechte Einkommensverteilung zwischen Kapital und Arbeit ist die Hauptursache für soziale Ungleichheiten

Die Studie »Sozialpanorama 2019« der »Chambre des salariés« wurde im April 2019 mitten im Wahlkampf zum EU-Parlament veröffentlicht und fand nicht die erforderliche Aufmerksamkeit, weshalb wir nun in mehreren Beiträgen, die in loser Folge erscheinen werden, darauf zurückkommen.
Wenn von Ungleichheiten gesprochen wird, wird sich oft auf Einkommen der Haushalte und Löhne bezogen. Aber die er­ste Quelle der sozialen Ungleichheiten rührt her von der primären Einkommensverteilung zwischen jenen, die (...)

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