Leitartikel

Letzter Eintrag : 23. März.

Die »Krankekeess« geht, die »Gesondheetkeess« kommt, die Probleme bleiben

Zum Jahreswechsel gehört dazu, eine gute Gesundheit zu wünschen. Oft wird dann noch hinzugefügt, Gesundheit sei immerhin wichtiger als Geld, doch wer beides nicht hat, der wird schnell feststellen können, dass im Gesundheitswesen so manches im Argen liegt. Und das hat nicht nur damit zu tun, dass Menschen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser stundenlang warten müssen, weil es nicht genug Allgemeinmediziner und medizinisches Personal gibt.
Viel Aufsehens wurde bekanntlich darum gemacht, dass die (...)

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Auf ein Neues!

Wird das Jahr 2009 so beginnen, wie das Jahr 2008 endet? Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die kapitalistische Welt fest im Griff, und die Kriege in Afghanistan und Irak sowie der Staatsterrorismus der israelischen Regierung gegen Gaza sind blutige Zeugen dafür, wie der Imperialismus versucht, seine Interessen in der Welt durchzusetzen. Das alles hat seine Auswirkungen auf Luxemburg.
Eine Rekordarbeitslosigkeit, mehr als 4.000 Kurzarbeiter, 1.000 Arbeitsplätze, die in der (...)

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Einseitige Anschuldigungen?

Am Sonntag unternahm ein Moderator des britischen TV-Senders BBC den Versuch, einen Sprecher des israelischen Außenministeriums nach der »Verhältnismäßigkeit« der israelischen »Militäroffensive« gegen Gaza zu befragen. Der israelische Diplomat hob zu langen Ausführungen über die Gefahren an, denen die israelische Bevölkerung durch die palästinensischen Kassam-Raketen ausgesetzt sei. Auf die konkrete Frage des britischen Journalisten, der garantiert keiner kommunistischen Hinterlistigkeit beschuldigt (...)

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Hurra, wir haben wieder gerettet

Die frohe Botschaft kam am 20. Dezember, rechtzeitig vor Weihnachten. »Arbeitsplatzgarantie für über 6.000 Mitarbeiter«, meldete das »Tageblatt«, »Der Stahlstandort ist sicher«, verkündete das »Luxemburger Wort«.
Auch auf die Gefahr hin, als Spielverderber zu gelten, werden wir nicht in Jubel verfallen, sondern die Frage stellen, für wie blöd die Patronats-, Regierungs- und Gewerkschaftsvertreter, die verkündeten, die Stahlstandorte seien abgesichert, die Beschäftigten aus der Stahlindustrie eigentlich (...)

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Menschenrechte – für wen?

Wer erinnert sich im Weihnachtstrubel noch daran, daß in diesem Monat, vor gerade mal 13 Tagen, der 60. Jahrestag der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte begangen wurde? Kurz vor jenem Jahrestag hatte übrigens die Europäische Union, das absolute Lieblingsprojekt unseres geliebten Premiers, eine ganz besondere »Würdigung« vorbereitet. Am liebsten wollten die Damen und Herren aus Brüssel die Deklaration ja zum Mond schießen, aber da dorthin gerade keine Raketen unterwegs waren, (...)

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