Leitartikel

Letzter Eintrag : 12. Dezember.

Unser Leitartikel:
Wohnungsbau: Welche Prioritäten?

Weil in Luxemburg Wohlhabende Wohnungen für Wohlhabende bauen, hat das zur Folge, dass immer mehr Arbeiter und Angestellte – und in zunehmendem Maße junge Menschen – finanziell nicht in der Lage sind, sich ein Eigenheim anzuschaffen. Dieses Problem nahm während der letzten Jahre immer größere Ausmaße an.
Und dann gibt es im Wohnungsbereich ein zweites Problem, das immer mehr Menschen zu schaffen macht: Tausende mit bescheidenem Einkommen finden keine ihrem Familienstand entsprechende Mietwohnung, (...)

>> mehr

Unser Leitartikel:
25 de Abril: Wer hat uns verraten?

Die Wirtschafts- und Sozialordnung beruht auf der Entwicklung sozialistischer Produktionsverhältnisse, durch den Übergang der wichtigsten Produktionsmittel, des Grund und Bodens und der Naturschätze in Gemeineigentum sowie die Ausübung der demokratischen Macht der Werktätigen. (…) Durch die Umwandlung der kapitalistischen Produktions- und Akkumulationsverhältnisse muß die wirtschaftliche und soziale Ordnung des Landes durch den Plan gelenkt, koordiniert und diszipliniert werden.
Aus der am 2. (...)

>> mehr

Unser Leitartikel:
Mit Karl May aus der Krise?

Wer vom Chef der CSV/LSAP-Regierung erwartet hatte, er werde in der Erklärung zur wirtschaftlichen, sozialen und finanziellen Lage des Landes Wege aus der Krise aufzeichnen, wurde enttäuscht. Doch diese Enttäuschung hätten viele Menschen sich ersparen können, würden sie im Premierminister nicht eine politische Variante des »Superjhemp« sehen.
Juncker selbst hatte mit seinem Auftreten immer wieder zu dieser Verklärung beigetragen. Wer erinnert sich beispielsweise nicht an seinen markigen Spruch, man (...)

>> mehr

Unser Leitartikel:
»Flexicurity« muss vom Tisch!

Wenn aufgrund der Finanz-, Wirtschafts- und Systemkrise die Diskussion über »Flexicurity« seit Monaten auch etwas in den Hintergrund geraten ist, so wäre es allerdings naiv zu glauben, das Thema wäre vom Tisch. Dabei muss Flexibilität am Arbeitsplatz nicht erst erfunden wären. Sie ist längst bittere Realität. In einigen Sektoren mehr, in anderen weniger. Wobei die zahlreichen Unannehmlichkeiten allesamt voll zu Lasten der Schaffenden gehen.
Fakt ist, dass heute jeder, der auf der Suche nach Arbeit (...)

>> mehr

Unser Leitartikel:
Tödliche Patente

So wie die Tatsache, daß jeder siebte der derzeit etwa 6,75 Milliarden Erdbewohner permanent schwerstens unterernährt ist, obwohl die heutige Landwirtschaft problemlos zwölf Milliarden Menschen ernähren könnte, gehört es zur perversen Logik des kapitalistischen Profitsystems, daß die dringliche Behandlung von Millionen Patienten in aller Welt nicht an der Verfügbarkeit von Medikamenten, sondern an hohen Preisen scheitert.
Aufgrund langjähriger Patente können die Hersteller von Markenpräparaten wahre (...)

>> mehr

Unser Leitartikel:
Der Kapitalismus ist nicht zu retten

Während der Systemauseinandersetzung mit der Sowjetunion hatte der Kapitalismus manche sozialen Zugeständnisse machen müssen, um sich als das »bessere System« hinzustellen und die schaffenden Menschen davon abzuhalten, grundlegende Veränderungen in den bestehenden Ausbeuter- und Besitzverhältnissen vorzunehmen.
Nach dem Ende des Kalten Krieges setzte der Kapitalismus allerdings alles daran, sich so schnell wie möglich von seinem sozialen Mäntelchen zu befreien. Gesetzliche Hindernisse, die dem (...)

>> mehr

Unser Leitartikel:
Mehr Kaufkraft durch höhere Löhne

Sozialabbau, Kaufkraftverlust, zunehmende Armut sowie die dramatische Situation auf dem Arbeitsmarkt mit 13.000 Arbeitslosen, rund 3.000 Teilinvaliden ohne Arbeit, annähernd 3.000 Arbeitsuchenden in Beschäftigungsmaßnahmen und rund 10.000 Kurzarbeitern, werden sicherlich sowohl bei den Kundgebungen zum 1. Mai wie auch bei der Protestkundgebung der Gewerkschaften am 16. Mai 2009 verständlicherweise im Mittelpunkt der Kritik stehen.
Jedoch auch dem immer arroganteren und rücksichtsloseren (...)

>> mehr

Unser Leitartikel:
Obamas Schießbefehl

Nun hat also auch der neue USA-Präsident Blut an den Händen. Angesichts des Kapitäns eines US-Frachters, der von der Presse zum großherzigen Seebären hochstilisiert worden war, erteilte der Präsident persönlich den Schießbefehl. Und die Medien haben etwas zu feiern. Drei Piraten wurden mit nur drei Schüssen erledigt, der Helden-Kapitän ist frei und wird demnächst Ehrenbürger seines Heimatdorfes.
Aber hätte der wackere Präsident in seinem emsigen Streben nach Verbesserung der Welt nicht erstmal das (...)

>> mehr

Unser Leitartikel:
»Kapitalismuskritiker«

Es ist schon lustig, wie seit den ersten Erschütterungen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise über Nacht »Kapitalismuskritiker« wie Pilze aus dem Boden schießen. Plötzlich wollen all jene, die sich noch vor einem Jahr als Minnesänger des Kapitalismus betätigten und die Kommunisten als »Anhänger einer Ideologie aus dem 19. Jahrhundert« lächerlich machen wollten, es schon immer gewusst haben.
Der Wirtschafts- und Sozialrat, eine jener Institutionen, die seinerzeit geschaffen wurde, um die (...)

>> mehr

Unser Leitartikel:
Taten statt leerer Wahlversprechen

Die schlechten Nachrichten aus den Betrieben reißen nicht ab. So teilte ArcelorMittal am Mittwoch mit, die Produktion weiter massiv zurückzufahren und 310 Mitarbeiter zusätzlich in die »cellule de reclassement« (CDR) zu transferieren, so dass inzwischen fast jeder zehnte Beschäftigte dem während der Stahlkrise eigens für die Stahlindustrie geschaffene Kriseninstrument angehört.
Wie befürchtet, hat sich die Situation allerdings nicht allein in der Stahlindustrie, sondern abermals insgesamt (...)

>> mehr

... | 2040 | 2050 | 2060 | 2070 | 2080 | 2090 | 2100 | 2110 | 2120 |...