Nationale Politik

Letzter Eintrag : 28. April.

»Zesummen staark« – Solidarität unter den Frauen

Aus Anlass des Internationalen Frauentages hatte die Union des Femmes Luxembourgeoises aufgerufen, einen gemeinsamen Frauentag zu begehen. Sechs Frauenorganisationen trafen sich zu einer Veranstaltung am 20. März im großen Saal der »Maison du Peuple« in Esch/Alzette. Es waren dies die Femmes communistes, Femmes socialistes, FNCTTFEL-Fraen, Lidia, Union des Femmes Italiennes und Union des Femmes Luxembourgeoises (UFL). Margot Quintus von der UFL führte durch die Versammlung und befasste sich (...)

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»De Mënsch virum Profit!«

Kandidatenlisten der KPL in allen Bezirken zu den Chamberwahlen und zum EU-Parlament

Seit dem 32. Kongress der KPL am 1. März 2009 war bekannt, dass die Kommunisten unter dem Slogan »De Mënsch virum Profit!« in die Chamberwahlen vom 7. Juni 2009 gehen würden. Auch das Wahlprogramm der KPL wurde in der Zwischenzeit veröffentlicht (www.kp-l.org). Am Dienstag dieser Woche nun verabschiedete das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Luxemburgs die Kandidatenlisten zu den Parlaments- und EU-Wahlen.
Einen Erfolg haben die Kommunisten schon vor den Wahlen zu verbuchen. Erstmals seit (...)

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Frieden kriegt den Hals nicht voll

Obwohl die Kriminalitätsrate seit Jahren stagniert, fordert der Justizminister mehr und besser ausgerüstete Polizisten

Luc Frieden ist nicht leicht zufriedenzustellen: Auch wenn die am Mittwoch präsentierte Polizeistatistik für 2008 erneut zeige, daß Luxemburg »im internationalen Vergleich ein sicheres Land bleibt«, weil die Kriminalität seit Jahren »leicht zurückgegangen«, jedenfalls »nicht gewachsen« sei, hätte der Justizminister »am liebsten überhaupt keine Kriminalität«. Er kündigte an, den Personalbestand der großherzoglichen Polizei von derzeit 1.734 bis zum Jahr 2015 auf »etwas über 2.000« aufzustocken und diese (...)

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AIDS: 68 Neuinfektionen im vergangenen Jahr

Gesundheitsminister beklagt »absoluten Rekord« bei HIV-Neuinfektionen und kritisiert Haltung des Papstes zu Präservativen

Im vergangenen Jahr gab es 68 HIV-Neuinfektionen in Luxemburg: 50 bei Männern und 18 bei Frauen. Davon steckten sich 36 Betroffene beim heterosexuellen und 24 beim homo- oder bisexuellen Geschlechtsverkehr an der nach wie vor tödlichen Immunschwächekrankheit an. Fünf Neuinfizierte nahmen das HI-Virus durch Drogenkonsum mit verschmutzten Spritzen auf, je ein Mal kam es zu einer Übertragung von einer Mutter auf ihr Kind oder bei einer Bluttransfusion im Ausland und in einem weiteren Fall konnte (...)

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Postliberalisierung rückgängig machen!

Der Kongress der Briefträgergewerkschaft, der am 28. März 2009 in Walferdingen stattfand, stand ganz im Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise und des Bestrebens der Briefträger, die Postliberalisierung rück-gängig zu machen. Damit geht die »Bréifdréieschgewerkschaft«, die der CGFP angegliedert ist, weiter als andere Gewerkschaften, die sich zwar gegen jede weitere Liberalisierung ausgesprochen haben, die bisherige Liberalisierung und die damit einhergegangenen sozialen Verschlechterungen aber (...)

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Immer mehr Langzeitarbeitslose und ältere Arbeitsuchende

In den letzten drei Jahren ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen deutlich angestiegen. Und zwar von 2.916 Ende Februar 2006 auf 3.916 Ende des letzten Monats. Innerhalb von nur 36 Monaten demnach eine Steigerung von genau 1.000 Arbeitsuchenden, die länger als 12 Monate erfolglos auf Jobsuche sind. Und deren Chancen, wieder ins aktive Leben zurückzufinden, von Monat zu Monat geringer werden. Im Prinzip trifft dies derzeit auf jeden dritten Arbeitslosen zu.
Spricht man den zuständigen Minister (...)

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Wieder ein Schwarzer Freitag für die Schaffenden

Swissport verläßt Findel – 250 Arbeiter beim Steinseler Autozulieferer Elth im »chômage conjoncturel« – Maschinenbauer Husky entläßt 33 Mitarbeiter in Düdelingen

Nachdem der deutsche Keramikhersteller Villeroy & Boch am Freitag vergangener Woche angekündigt hat, die Produktion in Luxemburg-Rollingergrund einzustellen und mindestens 230 Mitarbeiter zu entlassen, bescherte das Patronat den Schaffenden gestern erneut einen Schwarzen Freitag. So teilte der LCGB mit, das Bodenabfertigungsunternehmen Swissport Cargoservices Luxembourg werde dem Findel bis zum Herbst den Rücken kehren. Bereits nächste Woche würden für die 39 Mitarbeiter der weltgrößten (...)

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12.000 Beschäftigte fordern Lohnerhöhungen und einen günstigeren Kollektivvertrag

Anfang Februar 2009 waren die Verhandlungen zwischen Patronat und Gewerkschaften zwecks Erneuerung des Kollektivvertrags für 12.000 Beschäftigte aus dem Pflege- und Sozialbereich gescheitert, da die Trägergesellschaften von Pflege- und Sozialeinrichtungen sich zuvor immer wieder geweigert hatten, ernsthaft auf die gewerkschaftlichen Forderungen einzugehen.
Wie damals angekündigt, führen die Gewerkschaften OGBL und LCGB gegenwärtig Informationsversammlungen für die Beschäftigten aus dem Pflege- und (...)

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Selbstzufriedenheit und Ministerglück

Der Verkehrsverbund, geschaffen mit Gesetz vom 29.6.2004, hat mit 5 Leuten 2005 zu arbeiten begonnen. Zum 31.12.2008 waren es deren 21, wobei das Budget von 2007 auf 2008 um 47,9% auf 3,882 Mio. € anstieg. Rund 450.000 € kamen aus der Vermarktung der Busaußenflächen zu Werbezwecken, der Rest ist Budgetgeld.
Die Mobilitätszentrale am Hauptbahnhof Luxemburg ist derart erfolgreich, daß nun ein Platz im Süden (Bahnhof Esch oder Belval?) und einer in der Nordstadt (umgestalteter Bahnhof Ettelbrück?) (...)

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Es weht ein kalter Wind

Im Februar waren offiziell 13.006 Männer und Frauen arbeitslos – Kurzarbeit für 10.410 Beschäftigte im April genehmigt

Nicht nur über Luxemburg, auch über seinen Arbeitsmarkt weht derzeit ein kalter Wind. Offiziell waren Ende Februar 13.006 im Großherzogtum wohnende Männer und Frauen arbeitslos. Das sind nochmals 208 registrierte Erwerbslose mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenrate stieg somit weiter von 5,5 Prozent im Januar auf 5,6 Prozent. Gleichzeitig befanden sich 2.870 Personen in Beschäftigungsmaßnahmen, die somit nicht als arbeitslos geführt werden. Beim Konjunkturkomitee gingen dieses Mal 135 Anträge (...)

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