Nationale Politik

Letzter Eintrag : 11. Dezember.

Mehr Arbeitslose, mehr Kurzarbeiter

Arbeitslosenrate im Juli auf 5,5 Prozent gestiegen – Bis zu 9.950 Kurzarbeiter im September – Krecké sieht weiterhin »erste Anzeichen der Besserung«

Böser Monat oder überholtes System? Laut Arbeitsminister Nicolas Schmit ist nicht etwa der Kapitalismus ursächlich für die neuen Arbeitslosen, sondern »der Juli hat eine weitere Erhöhung der Arbeitslosigkeit mitgebracht«. Wie Schmit am Donnerstag nach seiner zweiten Konjunkturkomiteesitzung erklärte, kamen im vergangenen Monat 275 neue Arbeitslose mit Wohnsitz in Luxemburg hinzu, so daß sich deren Zahl auf 12.787 erhöhte und die Arbeitslosenrate von 5,4 Prozent im Juni auf 5,5 Prozent stieg. Die Zahl (...)

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Un quartier en perpétuelle mutation

Le Fonds d’urbanisation et d’aménagement du plateau du Kirchberg, dont la mission principale est l’urbanisation des cinq quartiers composant le plateau du Kirchberg (Quartier européen Nord, Quartier européen Sud, Quartier du Parc central, Quartier du Kiem, Quartier du Grünewald) a présenté, hier matin, son rapport d’activité 2008, dans la salle de conférence de la Banque européenne d’investissement (BEI).
Le ministre du Développement durable et des Infrastructures, Claude Wiseler, qui était présent à (...)

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RTL Group: Rote Zahlen trotz Sparkurs

Der nach dem krisenbedingten Einbruch der TV-Werbemärkte auferlegte Sparkurs hat Europas größten Medienkonzern RTL Group nicht davor bewahrt, im ersten Halbjahr rote Zahlen zu schreiben. Wie das Mutterhaus von RTL Radio und RTL Télé Lëtzebuerg am Mittwoch mitteilte, sank der Umsatz um 9,6 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) brach sogar um 36,7 Prozent auf 318 Millionen Euro ein.
Wegen Abschreibungen von 22 Millionen Euro bei der britischen (...)

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Schon wieder eine Pleite im Bausektor

Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Nach EDTE am Montag, meldete nun gestern mit AC Constructions mit Sitz in Bonneweg eine weitere Baufirma Konkurs an. Und dabei hatte es noch auf unsere Anfrage hin von Gewerkschaftsseite am Dienstag geheißen, ihnen sei keine andere Baufirma bekannt, die in Schwierigkeiten sei. Eigentlich müssten die Lastenhefte bis Mitte 2010 gefüllt sein. Nun, offenbar gibt es doch weitere Betriebe in Schwierigkeiten, wie es die Hiobsbotschaft aus Bonneweg gestern (...)

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» …waren nie Steuerparadiese«

Finanzminister Luc Frieden und der Bundespräsident der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Hans-Rudolf Merz, haben am Dienstag in Bern ein Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet, das sich den OECD-Standards zur erweiterten Amtshilfe in Steuersachen verpflichtet. »Es ist wichtig, daß wir diese Epoche gemeinsam angehen«, sagte Merz, der auch dem Eidgenössischen Finanzdepartement vorsteht, nach der Unterzeichnung. Beide Seiten lobten die Zusammenarbeit, namentlich auf dem Gebiet des Finanzplatzes. (...)

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»Steuervergünstigungen für ausländisches Kapital lassen sich nicht bestreiten«

Autor der Studie »Zur Debatte um Steueroasen: Der Fall Luxemburg« antwortet seinen Kritikern

Nachdem der »Cercle de coopération« seine Ende Juli veröffentlichte Studie »Zur Debatte um Steueroasen: Der Fall Luxemburg« wieder zurückgezogen hat, antwortete Studienautor Rainer Falk seinen zahlreichen Kritikern nun in einem Beitrag für den von ihm herausgegebenen »Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung«.
Darin bedauert Falk den Rückzieher des Dachverbandes der nichtstaatlichen Entwicklungshilfeorganisationen, aber auch die »defensiv-hinhaltende Verteidigung von Luxemburger Partikularitäten« (...)

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An den Rand des sozialen Abgrunds gedrängt

Wenn Regierungsmitglieder und sogenannte Wirtschaftsexperten seit Wochen auch versuchen, die Situation im Lande wieder schönzureden und von einem sich abzeichnendem Aufwärtstrend reden, so zeigt der Alltag jedoch, dass die Zahl der Haushalte, die über soziale Probleme klagen, weiter zunimmt.
So wurde dieser Tage das Schicksal eines jungen Ehepaares an uns herangetragen, das ohne eigenes Verschulden an den Rand des sozialen Abgrunds gedrängt wurde.
Alles begann, als die junge Mutter Anfang 2008 (...)

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Patronat immer rücksichtsloser und arroganter

Die Schaffenden und ihre Gewerkschaften bekommen es in allen Hinsichten immer deutlicher zu spüren: das Patronat wird immer arroganter und rücksichtsloser. Die Quittung, die den Erwerbstätigen seit nunmehr nahezu 20 Jahren – also seit der vorläufigen Niederlage des Sozialismus in der Systemauseinandersetzung – präsentiert wird, wird zunehmend gesalzener. Und hat seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise ganz besonders an Schärfe hinzugewonnen.
Die sozialen Errungenschaften, die sich die (...)

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Mit Laizität zu Logik und wissenschaflichem Denken

So lange eine große Mehrheit der Menschen angibt, eher die religiöse Antwort anzunehmen wenn eine religiöse und eine wissenschaftliche Antwort zu einem Thema sich widersprechen, haben wir ein Problem: es ist klar, daß wir so kein Kräfteverhältnis für eine wirkliche Trennung von Kirche und Staat erhalten. Dies umso mehr, wenn selbst Studierende an Universitäten, die zwar die Evolutionstheorie begriffen haben, sie nicht annehmen, ganz besonders nicht, wenn es um den Menschen geht (siehe dazu eine (...)

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Laizität Gegenpol zu religiösen Denkverboten

Wissenschaft ist laizistisch, stellt Fragen, hinterfragt bisheriges Wissen und belegt Erkenntnisse nachvollziehbar. Wissenschaft zweifelt, ist jederzeit bereit eine Interpretation zu ändern, sobald neue nachvollziehbare Erkenntnisse gefunden sind. Wissenschaft kennt keine Grenzen, kein »bis hierher und nicht weiter«, und ist auch nicht erschüttert, wenn sie nicht alles erklären kann. Dies obwohl sie den Wunsch hat, alles zu erklären: Lücken sind zukünftige Arbeitsgebiete.
Damit steht der (...)

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