Nationale Politik

Letzter Eintrag : 28. Juni.

Schlecht bezahlt und rechtlos

Die Arbeitsbedingungen von Crowdworkern ähneln denen im Manchesterkapitalismus im 19. Jahrhundert

Lissabon, 29. April 2016: Taxifahrerprotest gegen den US-amerikanischen Online-Fahrdienstanbieter Uber, der sich auch in Luxemburg ansiedeln will (Foto: EPA) ________________________________________________________
Die Arbeitsbedingungen sogenannter Crowd­worker waren eines der Themen, mit denen sich der Internationale Arbeitnehmerkammertag am Mittwoch und Donnerstag in Luxemburg befaßte (Zeitung vom 12. Mai). Im Zuge der »Digitalen Revolution« werden immer mehr Arbeitsschritte, die bislang von (...)

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Keine Einigung im Pflege- und Sozialbereich

Beim Treffen am Donnerstag dieser Woche zwischen den Patronatsorganisationen und den Gewerkschaften kam es zu keiner Einigung über die Erneuerung des Kollektivvertrags, die Anpassung der Löhne an das Gehälterabkommen im öffentlichen Dienst und die Aufwertung der Karrieren angeht.
Kurz zuvor hatten die Patronatsvereinigungen erklärt, man sei bereit, die mit den Gewerkschaften und dem Staat ausgehandelten Verbesserungen in Höhe von 188 Millionen Euro auf fünf Jahre vollständig umzusetzen, nachdem (...)

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Wie lange musst du noch?

Wenn eine Studie des STATEC auch den Eindruck erwecken könnte, dass die Lohnabhängigen heutzutage länger im Arbeitsprozess verbleiben als noch vor 30 Jahren, trifft dies jedoch beileibe nicht auf alle Wirtschaftssektorten zu. Denn aus zahlreichen Betrieben hört man, dass ein Großteil der Beschäftigten lieber heute als morgen, vielfach schon vor Erreichen des Rentenalters, aus dem aktiven Arbeitsleben treten würde.
Gründe dafür gibt es viele. An erster Stelle sind die Arbeitsbedingungen anzuführen, (...)

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Die »ewige Neutralität«, die keine hundert Jahre währte

Im 13. Jahrhundert wurde Luxemburg bereits einmal verkauft, nachdem die Luxemburger Könige und Kaiser zuvor scheibchenweise Pfandbriefe gegen Geld eingetauscht hatten, um ihre fortwährenden Kriege und ihren teuren Lebenswandel zu bezahlen, dann aber nicht mehr in der Lage waren, das Pfand einzulösen.
Eine dieser Pfandinhaberinnen, die Herzogin Elisabeth von Görlitz, die in Luxemburg nicht willkommen war, verkaufte ihre Pfandbriefe an ihren Neffen, Philipp von Burgund. Die Burgunder besetzten (...)

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»Gefördert wird, wer schon gut ausgebildet ist«

Salariatskammern aus Österreich, Deutschland und Luxemburg wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen und sich verstärkt der beruflichen Weiterbildung widmen

Neben der luxemburgischen Salariatskammer (CSL) gibt es nur noch in Österreich und zwei deutschen Bundesländern eine solche gesetzlich verankerte Interessenvertretung der Lohnabhängigen. Am Internationalen Arbeitnehmerkammertag, der am Mittwoch und Donnerstag im Kulturzentrum in der Abtei Neumünster in Luxemburg-Grund stattfand, nahmen dementsprechend neben der CSL nur die Arbeiterkammer Wien, die Arbeitskammer des Saarlandes und die Arbeitnehmerkammer Bremen teil. Wie CSL-Präsident Jean-Claude (...)

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Bürokratische Manöver

Zwei Gesetze wurden gestern Nachmittag am Krautmarkt abgesegnet – es ging zweimal um Umstrukturierungen, denen ein unheimlich großer Nährwert angedichtet wurde. Die Praxis wird zeigen, was das wirklich bringt.
In Vertretung von Mars Di Bartolomeo eröffnete der grüne Henri Kox stolz wie Oskar die Sitzung mit einer Erinnerungen zum Londoner Vertrag.
Zunächst bekam das Haus der Orientierung seinen gesetzlichen Niederschlag verbunden mit einem Organisationsrahmen. Es soll nun die gemeinsame Plattform (...)

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Volles Gehalt für vollen Einsatz

CGFP fordert Aufhebung der 80-80-90-Regelung im Stage und eine Erhöhung des Mindestlohns

Da Berufsanfänger im öffentlichen Dienst nach wie vor von Anfang an voll eingesetzt würden, fordert die Staatsbeamtengewerkschaft, sie auch von Anfang an voll zu entlohnen. Die 80-80-90-Regelung, nach der in den ersten beiden Stage-Jahren nur 80 Prozent und im dritten Praktikumsjahr nur 90 Prozent des Gehalts bezahlt werden, gehöre »so schnell wie möglich abgeschafft«, forderte CGFP-Präsident Romain Wolff die Regierung am Mittwoch nach einer Tagung des Nationalvorstands der (...)

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Sans titreTag der heißen Luft

Eröffnet wurde die gestrige öffentliche Sitzung am Krautmarkt mit zehn Profilierungsfragen von Abgeordneten in zwei Minuten an Regierungsmitglieder, die in vier Minuten keine Zeit für eine ordentliche Antwort haben.
Behalten wir daraus nur zurück, daß 164 Bauern, davon 148 Milch- und 16 Schweinebetriebe, einen Antrag gestellt haben, die Zinsen für 6-12 Monate vom Staat bezahlt zu bekommen und ihre Kredite nicht bedienen zu müssen in der Zeit. Im Durchschnitt zahlt der Staat pro Betrieb 9.500 €. (...)

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KPL-Rat stimmt gegen Bauprojekt »Ouscherbur«

Ali Ruckert: »Als KPL-Vertreter verteidige ich die Interessen der Einwohner, aber nicht der Baulöwen«

»Als Vertreter der Kommunistischen Partei bin ich nicht hier, um die Interessen der Baulöwen zu vertreten, sondern um die Interessen der Einwohner zu verteidigen, die bei diesem Bauprojekt zu kurz kommen.« Das erklärte KPL-Gemeinderat Ali Ruckert am Mittwoch in der Sitzung des Differdinger Gemeinderats in Zusammenhang mit dem Teilbebauungsplan »Ouschterbur« im Osten der Ortschaft Oberkorn.
Auf 1,25 Hektar zwischen der Rue Woiwer, der Route de Belvaux und den angrenzenden Straßen Rue Pierre (...)

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Gewinnsteigerung auf 83,2 Millionen Euro

Gestern wurde in Esch/Alzette die Jahresbilanz 2016 der Gruppe Encevo vorgestellt. Diese besteht aus dem Energielieferanten Enovos sowie dem Netzoperateur Creos.
Die Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr weist eine erneute Gewinnsteigerung auf. Gegenüber 80,6 Millionen Euro Gewinn im Jahr 2015 wurde für das nachfolgende Jahr 2016 ein Gewinn von 83,2 Millionen Euro verzeichnet. Der Gewinn vor Steuern (EBITDA) erreichte 262,3 Millionen Euro und damit eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr (...)

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