Internationale Politik

Letzter Eintrag : 17. August.

Das Jahr der Entscheidung

Deutsche Panzer-Angriffe in Afghanistan

Ernste Schwierigkeiten für die westlichen Besatzungstruppen am Hindukusch begleiten die jüngste Afghanistan-Offensive der Bun-deswehr, berichtet der Informationsdienst German Foreign Policy. Während die deutschen Soldaten ihre ersten Panzer-Angriffe nach dem Zweiten Weltkrieg führen, vermeldet Washington Rück-schläge in einer wichtigen Modellregion.
Die jüngsten Kampfhandlungen der deutschen Truppen markieren einen erneuten historischen Einschnitt: Zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten (...)

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Was ist Krieg?

Es ist mehr als bezeichnend, daß in den meisten Meldungen der Agenturen und in den Berichten bürgerlicher Medien über die neueste Eskalation des Krieges in Afghanistan das Wort »Krieg« überhaupt nicht vorkommt. Der deutsche Kriegsminister – pardon, er nennt sich ja so gerne »Verteidigungsminister« – behauptete vor den Kameras des staatlichen deutschen Fernsehens sogar, man führe »keinen Krieg« am Hindukusch. Ja, was denn dann, Herr Minister?
Wie soll man es nennen, wenn mindestens 300 gut ausgebildete (...)

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Spiel auf Zeit

Versöhnungsgespräche der beiden großen Palästinenserorganisationen verschoben – Hinhaltetaktik des Westens verschärft Streit zwischen Hamas und Fatah

Nach wochenlangen Vorbereitungsgesprächen haben die beiden großen palästinensischen Organisationen Hamas und Fatah ein für kommendes Wochenende geplantes Treffen um einen weiteren Monat verschoben.
Die unter ägyptischer Vermittlung geführten Versöhnungsgespräche hatten im Februar in Kairo begonnen. Ziel ist es, eine Regierung der nationalen Einheit zu bestimmen, die übergangsweise bis zu den nächsten Wahlen im Januar 2010 amtieren kann. Neben einem neuen Wahlgesetz soll eine gemeinsame (...)

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Viel Laderaum für Leichensäcke

Verluste in Afghanistan steigen – USA wollen 22 000 Soldaten zusätzlich rekrutieren

Der US-amerikanische Militärminister Robert Gates will das Heer um 22.000 Soldaten aufstocken. Präsident Barack Obama stehe hinter der Entscheidung, sagt er.
Zwei Kriege zur gleichen Zeit – dazu wollten die USA in der Lage sein. Doch die Militärdoktrin stößt sich an der Realität. Zwar zieht man aus dem Irak nach und nach Soldaten ab, doch in Afghanistan wächst die Gewalt umso rascher. Also verlegt Präsident Obama zur Zeit rund 20.000 Soldaten aus dem Irak und aus heimischen Camps zur Entscheidung an (...)

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Das Feindbild im Norden

Paramilitärische Schülercamps in Südkorea

Ein Ferienlager der besonderen Art absolvieren derzeit Tausende südkoreanische Schülerinnen und Schüler. Auf dem Marinestützpunkt Ansan auf der Insel Daebu werden sie drei Tage hindurch extremen Bedingungen ausgesetzt, uniformiert üben sie für eine eventuelle kriegerische Situation. Parolen rufend werfen sie sich – wie auf unserem AP-Foto von Dienstag – ins Wasser und versuchen, sich »mental und physisch zu ertüchtigen«, so die Agentur AP. Der Gegner ist Nordkorea, also die Koreanische Demokratische (...)

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Land mit Grund zur Sorge

»Wenn man einen Fehler macht, verliert man eine Nation«

Seit der Klimawandel weltweit ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt ist, sind die Malediven aus einem besonderen Grund Ziel von Touristen geworden: Die Urlauber wollen das Inselparadies noch erleben, bevor es vom Meer verschlungen wird. Doch müssen sie sich wirklich beeilen?
Wissenschaftler warnen seit langem davor, daß das Archipel aus fast 1.200 Inseln im Indischen Ozean in den kommenden Jahrzehnten wegen des steigenden Wasserspiegels untergehen wird. Präsident Mohamed Nasheed ist so (...)

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Willkür und Ghettoisierung

Griechenland dient der EU als Schutzwall und Verschiebebahnhof für Flüchtlinge. Der überforderte Balkanstaat reagiert mit noch stärkeren Repressionen gegen entrechtete Asylbewerber

In einigen Vierteln des Athener Stadtzentrums herrschen Zustände, wie man sie sonst aus Flüchtlingslagern in der sogenannten Dritten Welt kennt: Tausende Flüchtlinge versuchen, sich ohne jegliche staatliche Hilfe durchzuschlagen. Hauptsächlich Menschen aus Asien und Afrika, vor allem Bangladesh, Pakistan, Afghanistan und Somalia hausen unter erbärmlichen Umständen mitten in einer Metropole der »Ersten Welt«. In der Hafenstadt Patras sieht man die gleichen Bilder: Tausende Obdachlose halten sich (...)

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Zwist um Ostjerusalem

Israel forciert völkerrechtswidrige Baumaßnahmen

Der Druck auf Israel wächst angesichts dessen Siedlungspolitik in Palästina. Den konkreten Anlaß lieferte die jüngste Entscheidung der Gemeindeverwaltung von Jerusalem, im arabischen Ostteil einen neuen Wohnkomplex von 20 Häusern zu errichten.
Nachdem in den vergangenen Monaten bereits Menschenrechtsgruppen gegen Häuserzerstörungen und das Bauprojekt Sturm gelaufen waren, schalteten sich nun auch die USA ein. Am Wochenende war aus Washington die Forderung an Tel Aviv zu hören, auf die neue (...)

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»Vergeßt niemals Eure Ideale!«

Zehntausende feierten 30 Jahre Sandinistische Revolution

Die ausländische Prominenz war nicht zahlreich auf dem Podium bei der großen Feier zum 30.Jahrestag der sandinistischen Revolution in Nicaraguas Hauptstadt. Aber vieles, was gesagt wurde, ist von Bedeutung.
Patricia Rodas, Außenministerin von Honduras legitimen Präsidente Manuel Zelaya rief den Zehntausenden auf dem ehemaligen »Platz der Revolution« (heute »Platz des Glaubens«) am Sonntag zu: »Heute wendet sich das Blatt für die Putschisten. Noch bevor dieser Tag endet, beginnt unser endgültiger (...)

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»Wir berührten den Himmel«

Vor 30 Jahren triumphierten die Sandinisten in Nicaragua

Die Nachricht elektrisierte die Welt: Am 19. Juli 1979 streckte in Nicaragua die hochgerüstete Somoza-Diktatur die Waffen. Der verhaßte Despot Anastasio Somoza Debayle flüchtete nach Miami, die Regierung übernahm ein Ausschuß, dem auch Daniel Ortega angehörte, der seit 2007 wieder Präsident des Landes ist. Wenige Tage später galten in dem zentralamerikanischen Land erstmals Menschenrechte, in Kraft gesetzt durch das »Gesetz über die Rechte und Garantien der Nicaraguaner«. Dieses hat auch heute (...)

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