Aus den Betrieben

Letzter Eintrag : 23. Mai.

Gegen EU-Liberalisierung und Personalmangel bei den CFL

Fernand Heinz neuer Präsident der FCPT-Syprolux

Neben dem weiter anhaltenden Personalmangel bei den CFL stand das sogenannte Vierte Eisenbahnpaket, das die EU-Kommis- sion am 19. Dezember vorlegen will, im Zentrum des ordentlichen Kongresses der FCPT-Syprolux am Samstag in Huldigen (Gemeinde Ulflingen). »Aus Brüssel werden eine ganze Reihe von Problemen auf uns zukommen«, so Fernand Heinz, der neue Präsident der christlichen Eisenbahn- und Transportarbeitergewerkschaft, am Montag auf einer Pressekonferenz.
In ihrem vierten »Paket« zur (...)

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Entlassung mit Sozialplan für 15 Beschäftigte der Lloyds TSB Bank

Die Luxemburger Niederlassung der britischen Lloyds TSB Bank, die im »Private Banking« aktiv ist, wird schließen. 12 der 27 Beschäftigten werden in eine andere Bank am Finanzplatz versetzt, für die anderen 15, die entlassen werden, handelten die Gewerkschaften einen Sozialplan mit sozialen und finanziellen Begleitmaßnahmen aus.
Die Gewerkschaften hatten sich vergeblich für die Versetzung der Belegschaft in eine andere Bank am hiesigen Finanzplatz stark gemacht. Lloyds hatte vor einem Jahr bereits (...)

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Cargolux: Die Wüstenheuschrecke zieht ab, aber die Probleme bleiben

Anläßlich der Sitzung des Verwaltungsrats der Frachtfluggesellschaft Cargolux am 11. Oktober 2012 hatte der Generaldirektor von Qatar Airways, Akbar Al Baker, damit gedroht, die Katari würden erneut aus Cargolux aussteigen, sollte ihren Vorstellungen von einem profitablen Geschäftsmodell nicht entsprochen werden. Das geschah anläßlich der am 16. November stattgefundenen Sitzung der Zusammenkunft der Aktionäre dann wohl nicht, denn es kam zum Bruch, als die Regierung, welche die Mehrheit der Aktien (...)

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50 und mehr Stunden Arbeit, aber bezahlt würden nur 42 Stunden

Stimmt es, dass die lohnabhängigen Ärzte im CHL-Krankenhaus in der Hauptstadt 50 und mehr Stunden in der Woche arbeiten müssen, aber nur 42 Stunden bezahlt bekommen? Das jedenfalls behauptet ein Teil des Vorstands der gewerkschaftlichen Vereinigung der lohnabhängigen Ärzte in Luxemburg in einem Brief an den Staatsrat.
In dem Brief der »Association Syndicale des Médecins salariés au Luxembourg« wird darauf hingewiesen, dass die lohnabhängigen Ärzte Arbeitsverträge mit einer minimalen Wochenarbeitszeit (...)

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Guardian will weiter Lohnkürzungen für die Beschäftigten von Luxguard II durchboxen

Die Direktion von Guardian Luxemburg hält weiter an ihrer Absicht fest den Beschäftigten der Flachglasfabrik Luxguard II in Düdelingen Lohnkürzungen aufzudrängen. Das geht aus einer Mitteilung vom 13. November hervor.
Die Direktion der Flachglasfabrik, die im Besitz des USA-Konzerns Guardian Industries ist, hatte den 250 Beschäftigten von Luxguard II im Oktober dieses Jahres offen mit dem Brotkorb gedroht und Investitionen in die Reparatur der Produktionslinie von der Bereitschaft der Belegschaft (...)

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»Gegen die Zwangsehe mit der Wüstenheuschrecke«

1.500 Cargolux- und Luxair-Mitarbeiter manifestieren vor der Chamber

Rund 1.500 Mitarbeiter der Fluggesellschaften Cargolux und Luxair haben am Dienstagnachmittag lautstark vor der Abgeordnetenkammer manifestiert. »Wir wollen keinen zweiten Mittal in Luxemburg!« oder »Gegen die Zwangsehe mit der Wüstenheuschrecke« lauteten zwei häufig gebrauchte Slogans auf der Protestkundgebung, zu der die Gewerkschaften OGBL, LCGB und NGL-SNEP sowie die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) aufgerufen hatten.
Neben der Forderung, die »Zwangsehe« mit Qatar Airways zu (...)

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Cargolux plant sozialen Kahlschlag

Am 28. September dieses Jahres hatte der Interim-Chef der Cargolux, Richard Forson, den Kollektivvertrag für die Beschäftigten gekündigt und verkündet, der neue Kollektivvertrag werde »auf der Basis der gesetzlichen Minima neu verhandelt«. Zuvor hatte er der Internetzeitung cargoforwarder.net erklärt, es gebe »keine Heiligen Kühe«, wenn es darum ginge Sparmaßnahmen zu ergreifen. Das läßt darauf schließen, dass das Luftfrachtunternehmen beabsichtigt, bei künftigen Verhandlungen mit den Gewerkschaften, (...)

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»Erste Warnung ans Patronat«

Gestern Nachmittag war im Bereich der Autobahnauffahrt zur A13 und zwischen den Industiezonen Schéleck I und II in Bettemburg kaum zu übersehen, daß den Luxguard-Arbeitern langsam der Kragen platzt: Eine lange Schlange von Lastwagen und Müllfahrzeugen stand über den dortigen Kreisverkehr zurück gestaut bis auf den Parkplatz eines gegenüberliegenden Baumarktes, und die Polizei hatte alle Mühe, das Chaos in den Griff zu bekommen. Eine »erste Warnung« sei diese Aktion, so Alain Mattioli vom OGBL in (...)

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Luxguard II: Direktion will Belegschaft erpressen

Um den Druck auf die Beschäftigten zu erhöhen und sie zu bewegen, Lohnkürzungen zuzustimmen, beschloß die Direktion der Flachglasfabrik Luxguard II sechs Beschäftigte aus wirtschaftlichen Gründen zu entlassen und drei Beschäftigten den Zeitvertrag oder die Probezeit nicht zu verlängern.
Der OGBL spricht in einer Stellungnahme von Erpressungsmethoden, mit welchen die sozialen Errungenschaften eingeschränkt werden sollen und wirft der Direktion vor, nicht über einen »Plan de maintien dans l’emploi« (...)

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Luxguard II: Konzern hält an Lohnkürzungen fest

Das Werk Luxguard II in Düdelingen könnte erhalten bleiben. Dies kündigte Wirtschaftsminister Etienne Schneider nach einem Treffen mit der Konzernleitung in New York an. Er zeigte sich in einem RTL-Interview zuversichtlich, dass eventuell 240 der 290 Arbeitsplätze erhalten bleiben könnten. Neben der Vernichtung von nahezu 50 Arbeitsplätzen, halte der Konzern jedoch an den beabsichtigten Lohnkürzungen fest. Darüber hinaus müssten 200 Mitarbeiter in den »chômage technique«, bis die Arbeiten am alten (...)

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