Aus den Betrieben

Letzter Eintrag : 1. April 2016.

Die Schlichtung geht weiter

Erstes Treffen der ArcelorMittal- Direktion und der Gewerkschaften vor dem Schlichtungsamt ergebnislos verlaufen

Nachdem die Direktion des Stahlkonzerns ArcelorMittal Mitte Dezember vergangenen Jahres den Kollektivvertrag für die rund 4.500 Beschäftigten des Konzerns in Luxemburg einseitig aufgekündigt hat und seitdem auf Zeit spielt, fand am Donnerstag das erste Treffen vor dem nationalen Schlichtungsamt statt. Wie die Gewerkschaften OGBL und LCGB am Abend mitteilten, verliefen die Verhandlungen ohne Ergebnis.
Der Schlichter habe den beiden Tarifparteien geraten, sich bis zum 17. September, wenn das (...)

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Sozialplan unterzeichnet: 175 Entlassungen

Das Flagschiff der deutschen Finanzwelt, die Deutsche Bank, entläßt 175 Beschäftigte. Der betreffende Sozialplan wurde am 30. Juli unterzeichnet.
Von den 175 Beschäftigten, die von der Deutsche Bank-Gruppe in Luxemburg auf die Straße gesetzt werden, sind 104 der 157 Beschäftigten der Postbank, 33 der Sal. Oppenheim, 26 der Fondsgesellschaft DWS Investment und 33 der Deutsche Bank Luxemburg SA.
Bis dato waren bei der Gruppe, die nun fast jeden fünften Bankangestellten entläßt, insgesamt 842 (...)

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Minimale Lohnerhöhung bei Heintz van Landewyk

Der Zigaretten- und Rauchtabakfabrikant Heintz van Landewyck macht zwar hohe Profite, speist seine Beschäftigten – verglichen mit den erzielten Produktivitätssteigerungen und Gewinnen – allerdings immer wieder mit Almosen ab.
Nachdem das Unternehmen den Beschäftigten mit Hinweis auf den Index überhaupt keine Lohnerhöhung zustehen wollte, sieht der für zwei Jahre geltende Zusatz zum Kollektivvertrag nun eine lineare Erhöhung der Tabellenlöhne von 1,5 Prozent ab dem 1. September 2013 vor.
2014 soll (...)

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Banken: 2,89 Milliarden Euro Profit vor Provisionen in nur sechs Monaten

Während die Arbeitslosigkeit noch immer steigt und die Armut im reichen Luxemburg größer wird, darf das Finanzkapital seine Erwartungen auf höhere Profite schon wieder steigern. Nicht nur neue Risikokapitalanlagen und Verbriefungsgesellschaften schießen wie Pilze aus dem Boden, sondern auch die Banken verbuchen schon wieder höhere Profite.
Diese Woche meldete die Bankenaufsicht CSSF, dass die Banken am Luxemburger Finanzplatz während des ersten Halbjahres 2013 einen Profit vor Provisionen in Höhe (...)

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Bâtiself-Aktionär Praktiker ist pleite

Die deutsche Baumarktkette Praktiker ist pleite und hat am Donnerstag einen Insolvenzantrag wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit bei Gericht eingereicht.
Davon betroffen sind die Marken Praktiker und Extra Bau+Hobby, nicht aber die Kette Max Bahr und die Praktiker-Gesellschaften außerhalb von Deutschland.
Zu diesen Unternehmen zählt auch die Praktiker-Tochtergesellschaft Bâtiself, die Geschäfte in Foetz, Ingeldorf und Strassen hat. 62 Prozent der Aktien von Bâtiself sind im Besitz von (...)

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»Wir sind kein normaler kapitalistischer Betrieb«

P&T-Gruppe veröffentlicht Finanzergebnisse 2012 und betont ihre »ethische, gesellschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung«

Das Postunternehmen (P&T), das bis 1992 eine staatliche Verwaltung war, und seitdem als öffentlicher Betrieb funktioniert, habe »andere Werte« als ein »normaler kapitalistischer Betrieb«, betonte sein Verwaltungsratspräsident Serge Allegrezza am Donnerstag bei der Präsentation der Finanzergebnisse im Geschäftsjahr 2012. Deshalb wurde gestern zum ersten Mal ein sogenannter CSR-Bericht mitgeliefert, in dem die »ethische, gesellschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung« des Postunternehmens, (...)

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Kollektivvertrag erneuert

Der OGBL teilte am Mittwoch mit, daß »nach langen und schwierigen Verhandlungen« am selben Tag ein Abkommen zur Erneuerung des Kollektivvertrages zwischen den Direktionen von RTL Group, CLT-UFA, BCE einerseits, sowie dem federführenden OGBL, sowie dem LCGB andererseits unterschrieben worden sei.
Heftigster Streitpunkt war nach Angaben der Gewerkschaft die Überarbeitung der Gehältertabellen. Man habe sich schließlich darauf geeinigt, daß die zu erreichenden Leistungsniveaus und die damit verbundenen (...)

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Angriff auf Ruhetage, Lohngarantien und Index

Ende Dezember 2012 hatte die Geschäftsleitung von ArcelorMittal einseitig den Kollektivvertrag für die Beschäftigten der Stahlindustrie aufgekündigt. Das war in der Geschichte der Stahlindustrie ungewöhnlich, denn bis dato war es immer so, dass Stahlherren und Gewerkschaften immer übereinkamen, Verhandlungen Veränderungen oder Verbesserungen am bestehenden Vertrag zu diskutieren.
Inzwischen ist klar, was Aktionäre und Geschäftsleitung wollen. Sie fordern, dass die Beschäftigten von ArcelorMittal auf (...)

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Tarifverhandlungen nach Skandal gescheitert

Das Syndikat Nahrung, Genuß und Gaststätten im OGBL teilte gestern mit, daß die Kollektivvertragsverhandungen beim Tabakproduzenten Heintz van Landewyck gescheitert sind, nachdem zwar in einigen Punkten Vereinbarungen getroffen werden konnten, das Patronat jedoch die Lohnindexierung mit Lohnerhöhungen vermische.
So habe die Direktion für das Jahr 2013 eine einmalige Prämienzahlung von 100 Euro vorgeschlagen, sowie für 2014 eine Lohnerhöhung von 1,5 Prozent unter der Bedingung, daß das System der (...)

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UBS-Bankster und Personaldelegation unterzeichnen »Sozialplan« über 23 Entlassungen

Gewerkschaften verweigern Unterschrift

Am 7. Juni dieses Jahres unterzeichneten die Direktion der Schweizer Bank UBS und die Personaldelegation, nach einer letzten Sitzung des Schlichtungsamtes, eine Abmachung über die Entlassung von 23 Beschäftigten im Rahmen eines »Sozialplans«. Die Gewerkschaften Aleba, OGBL und LCGB weigerten sich hingegen, ihre Unterschriften unter das Dokument zu setzen.
Hintergrund des Sozialplans ist die Entscheidung der Schweizer Großbank, die in Luxemburg unter dem Namen »UBS Fund Services Luxembourg« (...)

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