Aus den Betrieben

Letzter Eintrag : 1. April 2016.

Protestpiquet angekündigt

Obwohl die Beschäftigten weder für die negativen Folgen der Liberalisierung im Flugwesen, noch für falsche strategischen Entscheidungen der Fluggesellschaft verantwortlich sind, will Luxair ihnen soziale Verschlechterungen aufdrängen.
Die Direktion der Fluggesellschaft hatte am 29. Oktober 2012 die Kollektivverträge gekündigt und deutlich gemacht, dass sie beabsichtige Prämien zu kürzen beziehungsweise zu streichen und dem Personal eine größere Flexibilisierung abverlangen wolle. Parallel dazu gab (...)

>> mehr

10,5 Millionen Euro Verlust eingeflogen

Am Mittwoch stellte die LuxAirGroup ihre Jahresbilanz für 2012 vor und betonte, es sei ein »schlechtes Jahr« gewesen. Der operative Verlust sei durch die rückläufige Rentabilität bei LuxairTours, sowie das Defizit bei der Cargo-Sparte auf über 18 Millionen Euro gestiegen, so die Verantwortlichen. Im Vergleichsraum des Jahres 2011 seien es noch zwei Millionen gewesen.
Der Umsatz stieg zudem von 428,6 Millionen im Jahr 2011 auf 446,7 Millionen Euro in 2012. Habe man 2011 unterm Strich noch einen (...)

>> mehr

Cargolux will 12,5 Millionen Dollar auf dem Buckel der Beschäftigten einsparen

Die Frachtfluggesellschaft Cargolux will eigenen Angaben zufolge »den Sozialdialog mithilfe eines fairen und gerechten Lösungsangebots aufrechterhalten« und den Kollektivvertrag, den die Direktion am 28. September 2012 gekündigt hatte, bis zum 31. Dezember 2014 wieder akzeptieren, vorausgesetzt, im Jahr 2014 gehen damit Einsparungen in Höhe von 12,5 Millionen Dollar auf Kosten der 850 Beschäftigten einher.
Ursprünglich war sogar die Rede von 37 Millionen Dollar Einsparungen bei den Personalkosten (...)

>> mehr

Verhandlungen über Sozialplan bei »UBS Fund Services« gescheitert

Schweizer UBS-Bankster wollen bis zu 33 Beschäftigte auf die Straße setzen

Seit dem 2. Mai verhandelten die Bankster der Niederlassung der Schweizer Großbank UBS und die Gewerkschaften über einen Sozialplan, über den zwischen 23 und 33 Angestellte entlassen werden sollen.
Gestern teilten die Gewerkschaften OGBL/SBA und LCGB-SESF mit, dass die Verhandlungen scheiterten, und dass morgen Freitag die erste Sitzung vor dem Schlichter stattfinden soll.
Hintergrund des Sozialplans ist die Entscheidung der Schweizer Großbank, die in Luxemburg unter dem Namen »UBS Fund (...)

>> mehr

Sonderverträge für Wochenendarbeit bei Cactus

Mit Billigung der zuständigen Ministerin – sie erfüllte den großen Supermarktketten bislang praktisch alle Wünsche – und aufgrund der zunehmenden Deregulierung der Arbeitszeitorganisation sind seit geraumer Zeit zahlreiche Supermärkte auch an den Sonntagen (bis maximal 13.00 Uhr) geöffnet. Dies war zum Entsetzen der Mehrzahl der Belegschaftsmitglieder auch am Ostersonntag der Fall. Rücksicht auf das Familienleben des Personals nehmen die profitgierigen Firmen auch am Pfingstsonntag nicht. Denn auch (...)

>> mehr

RTL Group meldet Umsatz- und Gewinnzuwächse

Dank ihrer deutschen Sender RTL, Vox, n-tv, Super RTL und RTL 2 konnte die von der deutschen Bertelsmann AG kontrollierte RTL Group am Donnerstag Umsatz- und Gewinnzuwächse im ersten Quartal melden. Dennoch gab sich der Konzernvorstand für das Gesamtjahr zurückhaltend. »Zu Beginn des zweiten Quartals waren die Bedingungen auf den Werbemärkten weiterhin herausfordernd, mit rückläufigen Werten in allen Kernmärkten der RTL Group«, erklärten die beiden Konzernchefs Anke Schäferkordt und Guillaume de (...)

>> mehr

Anlagenbauer Paul Wurth verdient weiter viel Geld mit Hochofentechnologie

Der Anlagenbauer Paul Wurth, der einst ein Prunkstück von ARBED und Arcelor war und 2012 von Mittal an die deutsche SMS-Gruppe verscherbelt wurde, machte im Jahr 2012 einen Umsatz von 454,2 Millionen Euro. Das verbuchte Neugeschäft stieg auf 507,6 Millionen Euro, was eine Steigerung von mehr als 20 Prozent im Vergleich zu 2011 bedeutet. Der Profit vor Steuern wird mit 17,8 Millionen Euro angegeben, so dass die neuen SMS-Aktionäre, die 59,1 Prozent der Aktien besitzen, viel Geld kassieren (...)

>> mehr

Enovos spürt die Krise

Energiekonzern bilanziert Geschäftsjahr 2012

Wegen des krisenbedingten Rückgangs der Industrieproduktion um 6,0 Prozent ist der Stromverbrauch in Luxemburg im vergangenen Jahr um 4,0 Prozent auf 6.336 Gigawattstunden gesunken, während der Erdgaskonsum um 1,83 Prozent auf 13.582 GWh stieg. »Die Anlagenschließungen wichtiger Kunden aus dem Stahl- und Automobilsektor haben sich auch in unserer Bilanz niedergeschlagen«, klagte Marco Hoffmann, der Verwaltungsratspräsident von Enovos International S.A. und Enovos Luxemburg S.A., am Mittwoch auf (...)

>> mehr

Killt Verkehrsplanungsbüro Eisenbahn nach Diekirch?

Nebenher ließ Minister Wiseler kürzlich eine Bemerkung fallen, das Verkehrsplanungsbüro Komobil habe die bei ihm bestellte Studie für den öffentlichen Transport innerhalb der »Nordstad« abgeliefert: es schlage vor, die Eisenbahn durch den Bus zu ersetzen. Das Büro Komobil hat Personal an den beiden Standorten Gmunden und Wien in Österreich beschäftigt. Es unterhält eine Adresse in Luxemburg, weil es ein Abonnement auf politische Aufträge im Lande Luxemburg hat.
Bauspekulanten jubeln
Es darf gefragt (...)

>> mehr

Zukunft der Post sichern in allen drei Bereichen

Seit 1992 ist die Post keine Staatsverwaltung mehr, sondern ein öffentlicher Betrieb. Der Pessimismus von damals zur Zukunft des Unternehmens hat sich jedoch nicht bewahrheitet: mit 4.000 Mitarbeitern laufen die Aktivitäten in den drei Bereichen Briefpost, Telekommunikation und Postscheck mit einem guten operativen Resultat. Allerdings: auf keinem Gebiet gibt es eine Garantie, daß das so bleibt. Wobei: ein Generaldirektor ist kein Sozialpolitiker, und so fehlte jeder Hinweis darauf, daß (...)

>> mehr

... | 40 | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 | 100 | 110 | 120 |...